Archewell und As Ever – Wohin des Wegs?

Archewell und As Ever – Wohin des Wegs?

In einem meiner letzten Filme habe ich vorgestellt, wie es zum Abgang von Netflix in der Zusammenarbeit mit „As Ever“ gekommen ist.

Da mit Netflix die einzig nennenswerte Unterstützung für die Firma verschwunden ist, dürfte damit auch das Ende der Marke an sich eingeleitet sein.
Zwar behauptet Meghan, sie wolle mit „As Ever“ global gehen, doch wie das aussehen soll ohne die entsprechenden Strukturen, ist fraglich.

Bis heute frage ich mich sowieso, wie die Umsätze von „As Ever“ sind … Allerdings wird man das wohl nicht so schnell erfahren, denn in den USA sind Unternehmen, die nicht an der Börse gelistet sind, nicht dazu verpflichtet, Geschäftszahlen offen zu legen.
Was Meghan tunlichst unterlassen wird, wenn sie nicht das sofortige Ende der Marke einläuten will.

Mein persönliches Bauchgefühl: As Ever hatte ein Anfangs- Hoch, weil alle mal probieren wollten, wie die Marmelade und der Honig so schmecken. Man gab das Geld zähneknirschend aus und stellte dann fest, dass die Produkte – egal wie gut sie vielleicht sein mochten- das Geld nicht wert sind.

Wir sehen hier nämlich zum Beispiel das „Heritage Library Set“. Es beinhaltet

  • – Leder- Lesezeichen
  • – Zitronen- Ingwer- Tee
  • – Pfefferminztee
  • – Honig- Duo (Wildblüten und Orangenblüte)
  • – Kerze No. 519

Das Ganze kostet 174 Dollar. 😨

Das ist auch für amerikanische/ kalifornische Verhältnisse steil.

Da es sich bei den „Marmeladen“ aber um „Fruitspreads“ – also Fruchtaufstriche handelt und nicht mal um „echte“ Marmelade, kann man sich ausrechnen, welche Qualität man hier geboten bekommt.

Es soll mit den hohen Preisen wohl ausgedrückt werden, dass man sich im Luxus- Segment tummelt, was aber relativ unsinnig ist, wenn man nicht auch Luxus-Qualität anbietet.

Alles, was man auf der Website sieht, ist der äußere Anschein von Luxus, doch die Inhalte erzählen eine andere Geschichte.
Damit kommt man strategisch nicht weit, denn gerade in den USA legt man großen Wert auf Handwerkskunst. (Auch wenn das jetzt den einen oder anderen verwundert… 😉)
Wenn man dort durch die Läden und über die Bauernmärkte schlendert, sieht man allenthalben die Produkte von kleinen und mittleren Manufakturen, die stolz auf ihre Produkte sind und mit Informationen nicht hinter dem Berg halten.

Es ist also nicht sonderlich zweckdienlich, wenn man sich in diesem Bereich erfolgreich platzieren will, aber dabei voll und ganz auf Show setzt.
Tut man dies, muss man gewahr sein, dass sich keine treuen Kunden einfinden werden.

Und so denke ich, steht „As Ever“ vor dem totalen Absturz, da die Neugier- Käufe der ersten Monate vorüber sind.

Warum geht es trotzdem weiter?
Ganz klar:
Derzeit dürften Meghan und Harry massiv Geld in die Firma zubuttern um z.B. neue Produkte einzuführen.

Schenk uns reinen Wein ein!

Aber gerne doch:
Außer dem ledernen Lesezeichen war der letzte große Neuzugang der As Ever- Rosé- Wein, Sauvignon Blanc und Brut.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, ob ihr mal Meghans Weinberge besuchen könnt …
Könnt ihr… Allerdings gehören die nicht ihr, sondern der Fairwinds Estate Winery.
https://fewinery.com

Abgefüllt wiederum wird bei der Kunde Family Winery.
https://www.kunde.com
Dies vor dem Hintergrund, dass Fairwinds bei den großen Feuern ihre Abfüllanlage verloren hat und deswegen bei Kunde abfüllen lässt.

Derzeit verdichten sich aber die Hinweise darauf, dass Meghan sowieso „White- Labeling“ betreibt. Das bedeutet, dass sie ihre Produkte ohne Etikett einkauft und dann einfach eigene Etiketten aufkleben lässt. (Bei Wein nennt man diese unetikettierten Flaschen auch „Shiners“)

Dass sie ihren Wein zum gleichen Preis verkauft wie man ihn auch direkt bei Fairwinds bekommen kann, liegt daran, dass sie ihn zu Großhandelspreisen einkauft, die natürlich deutlich unter den Preisen für den Endverbraucher liegen.

Über den gesamten Prozess, wo die Produkte herkommen und was mit ihnen geschieht, wird natürlich Stillschweigen von Meghans Seite bewahrt.


Lets jam …


Was nun ihre Fruchtaufstriche angeht, so kann man nur erfahren, dass die Früchte aus Kalifornien stammen. Aus welcher Gegend, ist unbekannt. (Kalifornien ist übrigens verflixt groß….)

Die Produktion der Aufstriche liegt bei der Firma „The Republic of Tea“.
Die Produktionsstätte liegt somit in Illinois, schlappe 3200 km von Montecito entfernt.

Vom Garten in Montecito inspiriert…

Heißt natürlich nicht, dass die Aufstriche auch dort zubereitet werden.
Betrachtet man die Inhaltsangaben der Gläser, dann stellt man schnell fest, dass in die Aufstriche nichts gewandert ist als das, was man in jeder stinknormalen Supermarktmarmelade findet. Es wurden auch beim Rezept keine neuen Wege eingeschlagen, indem man interessante Kombinationen entwickelt und z.B. Champagner hinzufügt, oder andere Extras.

Auch hier finden wir wieder „White-Labeling“. Die „Republic of Tea“ stellt die Aufstriche her und Meghan lässt nur ihre Etiketten draufkleben.

Flüssiger als flüssig – überflüssig!

Speziell über den Himbeerfruchtaufstrich wurde viel diskutiert, denn seine Konsistenz ist wohl eher sirupartig als marmeladig-fest.
„As Ever“ erklärte das damit, dass man den Aufstrich auch in Joghurt einrühren können sollte, oder zum Zubereiten von anderen Gerichten verwenden.
Gut – ich will sie in ihrem Erklärungsenthusiasmus nicht bremsen – aber das kann man durchaus auch mit festeren Fruchtaufstrichen.
Allerdings haben die dann auch einen kostspieligeren Produktionsprozess.

Und was ist mit Archewell – Gibt es da Zahlen?

Ja – hier gibt es Zahlen, denn Stiftungen sind in den USA verpflichtet, sogar sehr genau Auskunft über ihre Finanzen zu geben.

Dies ist Archewell so schlecht bekommen, dass sie inzwischen sogar umbenannt werden musste.

Von der Archewell Foundation zu Archewell Philanthropies

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 sind ernüchternd …

Die Einnahmen/ Spenden sanken von 13 Millionen Dollar auf 2,1 Millionen Dollar.

Problem hierbei: Die Gesamtausgaben belaufen sich auf über 5 Millionen Dollar. Macht ein Defizit von knapp DREI MILLIONEN Dollar. Nicht schlecht.

Problem ist für Archewell, dass sie von einem einzelnen Großspender abhängig waren, der praktisch das gesamte Budget gestellt hat. Fragt man nun, wer dieser Großspender war, braucht man nicht lange suchen…

Harry hatte vor Jahren zugesagt, die Einnahmen aus seinen Memoiren einem wohltätigen Zweck zuzuführen. Und das hat er auch getan: Der Großteil ging nämlich in den Archewell- Topf, in der festen Überzeugung, es sei gut investiertes Geld.
Man würde sich damit am Stiftungs-Markt platzieren und weitere Spender aquirieren.

Dies ist allerdings nicht passiert.

Die Sender bleiben aus. Nicht zuletzt wegen des verheerenden Rufs der beiden. Auch will wohl niemand sein Geld im Reisegepäck des Herzogspaares verschwinden sehen … Denn es ist bekannt, dass die Kosten ihrer Quasi- Royal- Tours – wenn sie denn nicht von den Gastgebern bestritten werden – aus dem Archewell- Topf stammen.
Und die sind denkbar hoch, reisen die beiden doch stets nur First Class.

Nun versuchte man Ende 2025 mit Stellenstreichungen der Misere Herr zu werden. Ob das so eine gute Idee war? Denn dadurch wurde die Stiftung weiter geschwächt.

„CharityWatch“ wiederum bemängelt, dass stolze 50% der Ausgaben von Archewell unter der Rubrik „Sonstige Ausgaben“ gelistet sind. Recht schwierig, denn das bedeutet für jeden Spender, dass die Hälfte seiner Spende in einer Art Schwarzem Loch verschwindet.

Man hat aber auch eine Strukturreform durchgeführt.
Dies bedeutet, dass man bislang selbst aktiv geworden ist und sich in Stiftungen aktiv engagiert hat.
Das wird künftig nicht mehr der Fall sein.
Künftig wird man nur noch als reiner Geldgeber auftreten, was auch deutlich preiswerter ist, da man dazu so gut wie kein Personal braucht.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass es auch mit Archewell den Bach runter geht.

Sitzt die Frisur?

Das ist die Frage des Tages, denn bei allem was die Sussexes anpacken, geht es offensichtlich nur um Kosmetik.

Es soll immer eine bestimmte Aura verbreitet werden. Doch wenn man ein ganz kleines bisschen an der Aura kratzt, stellt man fest, dass diese überhaupt keinen Inhalt abbildet.
So arbeitet Harry seit Jahren für Travelyst und bekommt gutes Geld von denen. Was er dort tut – weiß eigentlich niemand.
Ziel der Firma ist die Förderung ökologisch nachhaltigen Reisens.
Absolut spannend, vor allem wenn man betrachtet, dass Harry prinzipiell in Privatjets unterwegs ist.
Meghan hingegen ist eine Feministin, die ihresgleichen sucht. Nichtsdestotrotz trotz äußert sie sich aber prinzipiell nicht zu kontroversen Themen. Beschneidung von Mädchen? Fehlanzeige. Missbrauch von Mädchen (Onkel Andrew)? Fehlanzeige.
So ließe sich die Aufzählung bis ins schier Unendliche fortsetzen.

Für beide gilt: Hauptsache es funkelt. Muss ja kein echtes Gold sein.


König Charles – War’s das?

König Charles – War’s das?

Die Stimmen werden immer lauter, die in Großbritannien den Rücktritt von König Charles fordern.

Seit bekannt wurde, dass man sowohl Charles als auch seinen Privatsekretär bereits 2019 über Andrews Freundschaft mit dem zwielichtigen Finanzier David Rowland informiert hatte und diese nichts unternommen haben, gerät auch Charles ins Zwielicht.

Bislang wussten wir nur, dass die Queen stets eine schützende Hand über ihren Tunichtgut von Sohn gehalten hat, dass aber auch der heutige König beteiligt war, war so nicht bekannt. Respektive – es gab keine Beweise.

Wobei natürlich der Bericht der Sun darüber, dass die Queen, Prinz Philip und Prinz Charles die Geldbeutel geöffnet und 12 Millionen Pfund für Virginia Guiffres Schweigegeld zusammengelegt haben, bereits in eine bestimmte Richtung gewiesen haben.

Da ist es nun auch nicht mehr hilfreich, wenn es heute heißt, Charles sei entschieden gegen eine Berufung Andrews zum Sonderbotschafter gewesen.
Er habe seinem Bruder diesen Job nicht zugetraut, doch es war ausgerechnet Peter Mandelson, der dafür gesorgt hat, dass Andrew an den Posten kam. Wie wir heute wissen – eine katastrophale Entscheidung.

Aber das Problem liegt noch tiefer – nicht nur bei der Queen, sondern direkt bei Charles…

Sag mir wer deine Freunde sind …

Eines der großen Rätsel rund um König Charles sind seit jeher die Leute, mit denen er sich umgibt. Seine Freunde. (Wenn man als Prince of Wales oder König überhaupt so etwas wie Freunde hat…)

Das erste Mal, dass mir das Schema aufgefallen ist, war im Zusammenhang mit Jimmy Savile, einem der schlimmsten Pädophilen der europäischen Geschichte.

Jimmy Savile

Bereits Jahrzehnte vor seinem Tod und der endgültigen Aufdeckung von dessen Verbrechen, gab es Gerüchte und Warnungen in seinem Umfeld. Neue Mitarbeiterinnen bei der BBC wurden gewarnt, sich nicht alleine mit ihm irgendwo aufzuhalten.
Es gab immer wieder Ermittlungen, die dann aber im Sande verliefen.
Die BBC versuchte eine Doku über ihn zu machen – diese Doku wurde gestoppt.

Derweil im Buckingham Palace …

Charles wiederum suchte stets händeringend nach Leuten, die ihn im Bereich Öffentlichkeitsarbeit beraten könnten.
Leute, die bekannt sind für ihren guten Zugang zur Öffentlichkeit und für ihre Erdung bei den Menschen.
Jimmy Savile war tragischerweise so jemand.
Da nur die wenigsten seine Schattenseiten kannten (wenn man mir diese Untertreibung gestattet), bejubelte man ihn als einen der größten Philantropen Großbritanniens. Den ewig lustigen Tausendsassa, der bei allem mitmacht, was Geld für einen guten Zweck einbringt.

Erwartungsgemäß traf Charles Savile bei diversen Gelegenheiten und lud ihn dann auch öfter privat zu sich ein. Für ihn war Savile jemand, der ihm sagen konnte, wie man mit der Öffentlichkeit umzugehen hat. Was normale Menschen anspricht. Wie man mit ihnen eine Verbindung bekommt.
Und Savile half: Er verfasste Memos und erstellte dem Prince of Wales Handreichungen für die PR.

Die beiden tauschten Briefe und trafen sich.
„Yours ever, Charles„, war die Formel, die Charles an das Ende seiner Briefe an ihn setzte.

Für seine Opfer hatte diese Freundschaft gravierende folgen, denn Savile galt bald als „unantastbar“. Niemand kam an ihn heran.

Findet man es erst heute befremdlich wenn jemand – auch wenn er Komiker ist – Mitarbeiterinnen im St. James‘ Palace damit begrüßte, dass er seine Lippen an deren Armen rieb?

Und nicht nur für die Beziehung zur Öffentlichkeit sollte Savile Charles die Lösung bieten – auch für seine Beziehung zu Diana sollte er als Berater und Vermittler fungieren.
Begeistert von seinem Kumpel, empfahl er Fergie, sich mit Savile ins Benehmen zu setzen und sich von ihm ebenfalls beraten zu lassen.

Peter Mandelson

Mandelson dürfte den wenigsten unter uns etwas gesagt haben, bis er als Teil des Trio Infernale Jeffrey Epstein und Andrew Mountbatten Windsor aufgetaucht ist.

Einst gefeiert als Mit-Begründer von New Labour wurde er zum aufgehenden Stern der Regierung Tony Blair.
Nachdem er sich eine zeitlang aus der aktiven Politik zurückgezogen hatte und als Wirtschaftsberater fungierte, kehrte er unter Keir Starmer zurück. Er gilt als Wegbereiter des Labour- Wahlsiegs.
Blöderweise war er auch derjenige, der Blairs Idee anstieß, Andrew zum Wirtschaftssonderbotschafter zu machen. Warum? Nun – Trio Infernale … ?!
Obwohl seine enge Beziehung zu Epstein bekannt war, machte Starmer ihn zum Botschafter in Washington.
Im Februar dieses Jahres war dann Schluss. Nachdem weitere Mails sowie ein Buch zu Epsteins 50. Geburtstag, in dem Mandelson sich verewigt hatte, aufgetaucht waren, trat Mandelson aus der Labour- Party aus, verlor seinen Adelstitel und steht seither auf der Abschussliste der Ermittlungsbehörden.

Mandelson lernte Charles in den frühen 90er Jahren kennen und beriet Charles im Folgenden wenn es darum ging, sein öffentliches Image wieder zu verbessern. Wenn die Männer sich zunächst aus skeptisch begegnet waren, so änderte sich dies bald maßgeblich.
Wir erinnern uns an Tampongate/ Camillagate und die schmutzige Scheidung von Diana…

Charles hatte also guten Grund, einen guten Berater zu suchen. Und das war Mandelson ohne jeden Zweifel. Er erarbeitete im Folgenden wirklich gute Ideen, wie Charles Camilla und sich selbst präsentieren solle:

„Operation Camilla“ / „Operation PB“

Ziel der PR- Kampagne der ausgehenden 1990er und beginnenden 2000er Jahre war es, aus Camilla Parker Bowles, der meist gehassten Frau Großbritanniens die akzeptierte Frau an Charles Seite und künftige Königin zu machen.

Hauptstratege war zusammen mit Mandelson Mark Bolland, den Charles als stellvertretenden Privatsekretär eingestellt hatte. Dieser verfügte über hervorragende Beziehungen in die Chefetagen der großen Zeitungen und Medienunternehmen.

Bolland Meisterstück: Er steckte seinerzeit diskret den Journalisten, wann Charles mit Camilla das Ritz nach der Geburtstagsparty ihrer Schwester gemeinsam verlassen würden. So warteten hunderte von Journalisten als die beiden zum ersten Mal gemeinsam vor den Kameras auftauchten.

Bolland war es auch, der das erste private Zusammentreffen von Camilla und der Queen in Highgrove orchestrierte.

Camilla wurde gezielt als Schirmherrin der National Osteoporosis Society positioniert, um ihr Image als engagierte und nahbare Persönlichkeit zu stärken. Es gab hierbei den persönlichen Anknüpfungspunkt, der sie noch zusätzlich glaubwürdig machte, dass ihre Mutter an den Folgen der Krankheit verstorben war.

Dabei benutzt man gezielt die Drip- Feed- Technik, bei der gezielt Nachrichten an einzelne Journalisten durchgestochen werden. Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit nicht mit einer Lawine von Geschichten erschlagen wird, sondern der stete Tropfen den Stein höhlt. In Camillas Fall bedeutete es, dass man sie als Gefährtin des künftigen Königs darstellte und so von der „Mätresse“ und „Ehebrecherin“ wegkam.

Die Kampagne gilt als eine der gelungensten der Moderne, denn sie machte aus der meistergehassten Frau Großbritanniens die vielleicht nicht geliebte, aber doch akzeptierte Königin an Charles Seite.

Dennoch ist sie bis heute eine der unbeliebtesten Royals, die nur Andrew, Harry und Meghan in Meinungsumfragen hinter sich lässt.

Wie kommt es nun, dass Charles so lange an Mandelson festgehalten hat?

Nun – bringen wir es auf den Punkt: Mandelson kennt die Leichen im royalen Keller. Zudem war Charles ihm dankbar für die Leistung, die er für ihn und Camilla gebracht hat.
Es war Mandelson, der festlegte, wie man Camilla präsentieren müsse, der festlegte, dass Charles als Staatsmann und Visionär anstatt als verschrobener Multimillionär gezeigt werden müsse.

Rehabilitierung durch Normalisierung

Das war die von Mandelson entwickelte Strategie!
Charles solle Themen aufgreifen, die besonders junge Menschen umtreiben: Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Stadtplanung.

Zu diesem Zweck ging man aber nicht etwas gegen die Presse auf Konfrontationskurs, sondern stach (wie schon bei Camilla) gezielt Stories durch.

Charles sollte als politisch relevant, aber über dem Parteiengezänk stehend verkauft werden.

Dabei sollte das steife Image des Königshauses aufgebrochen werden, indem man die beiden bevorzugt in einem entspannten Rahmen zeigte, so bei Stehempfängen und beim lockeren Zusammensein mit Vertretern von Charities oder Kulturschaffenden.

Wie das in der Praxis aussah und aussieht, können wir permanent in den Medien anschauen.

Aber was lernt uns das?

Nun – Es lernt uns, dass Charles selbst die fragwürdigsten Typen in seinem Umfeld belässt, wenn er für sich selbst zu dem Schluss kommt, dass der Vorteil, den er durch diese Person hat, die möglichen Konsequenzen für Staat und Krone übertrifft.

Genau die gleiche Denke hatte offensichtlich auch schon die Queen und ob William das anders sieht, darf bezweifelt werden.

Wir sind jahrzehntelang der Fama aufgesessen, dass die Royals stets, ständig und absolut immer das Wohlergehen des Staates und der Bürger über ihr eigenes Wollen und ihre eigenen Bedürfnisse stellen.
Die Queen, die ihr Leben in den Dienst der Krone stellt. Charles, dessen erster Gedanke beim Aufwachen das Land und seine Menschen sind, und ebenso der letzte bevor er einschläft.
Für William wird auch schon an diesem Märchen gesponnen.

Und wo kommt Andrew ins Bild?

Ganz einfach: Dank Andrew – und auch Harry – wissen wir heute, dass Royals tatsächlich ganz anders ticken.

Es ist ihnen vollkommen Wurscht was wir von ihnen denken. Also zumindest so lange bis wir anfangen, ihnen Ärger zu machen. Wenn wir anfangen, ihre Geldflüsse zu hinterfragen.
Wenn wir uns nicht mehr damit zufrieden geben, wenn William erklärt, dass er nur noch eine Handvoll Termine im Monat macht, weil er seine Priorität auf die Familie legt.
(Dass er dafür aber die volle Überweisung mitnimmt, versteht sich von selbst).

Langsam sind es nur noch die eingefleischtesten Fans, die sich weigern, der Wahrheit ins Auge zu blicken…

An Andrew haben wir gesehen, was die englischen Royals wirklich umtreibt: nicht unser aller Wohlergehen, sondern das ihre. Fertig.
Alles andere ist Strategie.

Das Septemberhaus

Das Septemberhaus

„Das Septemberhaus“

Die Liebe zum Horror

Halloween ist ja vorbei, klar, aber der Spaß am gediegenen Grusel begleitet zumindest mich das ganze Jahr über – ob in Form von Büchern oder Filmen. Ich liebe es einfach. Es gibt natürlich unfassbar viele Abhandlungen über Horror- Filmen; eine der besten habe ich vor vielen Jahren gelesen: „Von Caligari zu Hitler“. Das Buch analysiert den politischen Hintergrund von Horrorfilmen – ganz großes Kino.

Was ich besonders an Horrorromanen mag, ist, wenn sie die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen. Es gibt verschiedene Tropen in Büchern und Filmen, die sich immer wiederholen:
– der Ungläubige, der in ein Haus kommt und mit Gespenstern oder Monstern konfrontiert wird;
– die harmlose Familie, die ein Haus auf dem Land kauft und das Übernatürliche erlebt; oder
– Jugendliche, die unwillentlich Dämonen beschwören.
Das alles langweilt mich inzwischen unsagbar.
Von zwei Ausnahmen abgesehen – „Shaun of the Dead“ und „Ash vs Evil Dead“ – akzeptiere ich auch selten Humor in diesem Genre.

Und jetzt zum Buch….

Damit komme ich zu dem Buch, das ich euch heute vorstellen will. Es war ein wirklicher Zufallsfund: „Das Septemberhaus“ von Carissa Orlando, erschienen im Festa Verlag. Ich muss warnen: Die Printversion war lange Zeit im normalen Handel vergriffen, man kann es jetzt aber wieder bestellen.

Das Design des Buchs ist cool gemacht, und auf dem Einband darf der Rabe nicht fehlen – in Gedenken an den Urvater des Horrors, Edgar Allan Poe, und seine Ballade „The Raven“. Wer die beste Interpretation davon hören will, sollte auf YouTube nach Vincent Price suchen. Ich liebe Vincent Price, er hat mich schon als Kind den Nachtschlaf gekostet. Eine große Empfehlung ist auch der Film „Dragonwyck“ (deutsch: „Weißer Oleander“) mit ihm, der auf dem fantastischen Roman „Dragonwyck“ von Anya Seton basiert.

Die Handlung: Ein Traumhaus mit Tücken

Im „Septemberhaus“ dreht sich alles um Margaret. Sie erzählt die Geschichte.

Ihr Mann Hal ist zu Beginn des Romans verschwunden und wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist.

Als ihre Tochter Katherine ihren Besuch ankündigt, gerät Margarets Leben in ein noch größeres Chaos als das, in welchem es sich bereits befunden hat…

Katherine, die keine Ahnung vom Verschwinden ihres Vaters hatte (warum??? 😉), ist besorgt und will ihn suchen, doch die Polizei sieht keinen Hinweis auf ein Verbrechen.

Margaret hat jedoch noch ganz andere Probleme: Sie hat Probleme mit ihrem Haus. Sie und Hal hatten immer von einem viktorianischen Haus geträumt. Sie fanden dieses wunderschöne Haus mit Ecktürmchen und Veranda. Die Immobilienmaklerin teilte ihnen damals mit, dass es im Haus Todesfälle gab – einen Mord vor über 100 Jahren und andere Vorfälle. Sie hörten kaum zu, sie wollten dieses Haus unbedingt.

Der Keller gefiel Margaret von Anfang an nicht; er fühlte sich „falsch“ an. Doch sie kauften es. Die ersten Wochen waren Glückseligkeit, doch das war im Mai. Warum das Haus „Septemberhaus“ heißt, erfährt man schnell:
Im September bluten die Wände. Es beginnt im obersten Stockwerk, direkt über dem Bett. Dazu kommt nächtliches Stöhnen, das sich gegen Ende des Monats zu Schreien steigert.
Und wir erfahren sehr schnell, dass Margarete alles andere als alleine ist in ihrem Haus…

Ein außergewöhnlicher Erzählstil
Was mich an diesem Buch fasziniert, ist der nonchalante Erzählstil von Margaret. Sie nimmt die Geister als Teil ihres Lebens wahr. Sie will nicht ausziehen, sie will nur einen Weg finden, mit den Geistern zu leben. Als ihre Tochter Katherine auftaucht, wird es kompliziert: Margaret muss die Geister vor ihr verbergen und gleichzeitig geheim halten, dass das Haus schreit und blutet.
Wie sie das schafft, ist alleine für sich genommen schon spannend und man fiebert als Leser permanent mit, wenn ein Aufeinandertreffen von Katherine und den nicht ganz ungefährlichen Geistern droht.

Die tiefere Ebene: Häusliche Gewalt
Das Buch hat dabei noch eine zweite, ungeheuer spannende Ebene: Margaret ist ein Opfer häuslicher Gewalt. Sie wurde über Jahre von ihrem Mann Hal misshandelt. Die Tochter konnte sie nur retten, indem sie sie wegschickte, doch Margaret blieb bei Hal. Sie kommt aus dieser Beziehung nicht heraus, wie es vielen misshandelten Frauen geschieht.
Die Autorin schildert das unfassbar klug und nachvollziehbar. Man versteht, was im Inneren dieser Frau vorgeht.
Nach wenigen Seiten fragt man sich nicht mehr: „Warum geht die nicht einfach weg?“

Margaret hält sich an Regeln, um sich zu schützen. Regeln, die der kontrollsüchtige Hal aufgestellt hat.
Sie achtet darauf, keine männlichen Kassierer zu wählen oder schickt Hal regelmäßig SMS, damit er nicht „austickt“, wenn sie einkaufen ist. Diese Konditionierung hilft ihr ironischerweise dann auch im Umgang mit den Regeln des verfluchten Hauses.

Twists und Würde
Der Roman schickt den Leser auf falsche Fährten, die so fantastisch gemacht sind, dass es einem den Atem raubt. Der Schluss wartet mit einem Twist auf, der sich gewaschen hat. Selbst für jemanden wie mich, der schon viel gesehen hat, war es überraschend.
Ich saß da und dachte nur: „Wow! DAS habe ich nicht kommen sehen…“

Besonders beeindruckend ist, dass Carissa Orlando ihren Figuren die Würde lässt. Wir bemitleiden Margaret nicht; sie bleibt eine würdevolle Heldin. Sogar der prügelnde Hal wird in seinen verschiedenen Facetten geschildert, was ihn als Charakter greifbar macht.

Fazit:

Ein Muss für Horror-Fans

Ich werde dieses Buch ein zweites Mal lesen – was ich selten tue. Die Geister sind ultra spannend, wie zum Beispiel die mit einer Axt erschlagene Haushälterin Frederica.
Es ist kein 08/15-Horrorroman, sondern etwas ganz Besonderes. Carissa Orlando ist eine junge Autorin, und das ist ihr erster Roman. Ich hoffe sehr, dass sie weitermacht.
Sie schafft das, was besonderere Horror-Romane ausmacht: Sie verbinden das übersinnliche Grauen mit dem realen Horror. In diesem Fall eines Frauenlebens…

Ich empfehle euch „Das Septemberhaus“ von ganzem Herzen. Es hat 426 Seiten. Guckt beim Festa Verlag nach dem Nachdruck oder holt euch das E-Book.

Und was machen wir jetzt? Exakt: Lesen!


Andrew Mountbatten Windsor heute verhaftet


Seinen 66. Geburtstag hat sich Andrew höchstwahrscheinlich auch anders vorgestellt.

Um 8 Uhr standen die Polizisten der Thames Valley Police vor der Haustüre von Wood Farm, seinem neuen Haus auf dem Areal von Sandringham.

Eine Stunde zuvor hatte ich noch berichtet, dass ich es durchaus für möglich halte, dass Andrew versuchen wird, ins Ausland zu kommen. Dass man derzeit mit Ländern z.B. im arabischen Raum verhandeln könnte, wer ihn aufnimmt und gegen welche Gegenleistungen.

Dann wurde ich sozusagen – von der Polizei überholt.

Möglicherweise war ich aber auch nicht die einzige, die eine solche Überlegung angestrengt hat.

Allerdings hatte Andrew bereits seinen Anwalt an seiner Seite, der ihm wohl geraten hat, vorerst keine Aussagen zu machen.

Wegen was wurde er verhaftet?

Wegen Amtsmissbrauch in seiner Zeit als Wirtschaftsbotschafter des Vereinigten Königreichs.

Wirtschaftsbotschafter des Vereinigten Königreichs


Seine Aufgaben waren damals das Netzwerken zugunsten der britischen Wirtschaft.
Andrew sollte royaler Türöffner in Ländern sein, die für besonderen Respekt gegenüber gekrönten Häuptern bekannt waren.

Will man Andrew Lownies Buch „Entitled“ glauben, so sind die Verfehlungen Andrews in diesem Amt mehr als zahlreich. Nicht zuletzt setzte er die „Masseusen“ und sonstigen Prostituierten sowie zahlreiche Flüge mit Helikoptern und Privatjets auf die Rechnung für den Steuerzahler. (In Thailand ließ er sich innerhalb von vier Tagen 40 Prostituierte in seine Suite schicken…)
Er soll diese Reisen aber auch dazu genutzt haben, eigene Geschäfte anzuleiern, respektive unter Dach und Fach zu bringen.

Nicht zuletzt dafür hatte er diverse Bankkonten in den unterschiedlichsten Ländern und kassierte „Vermittlungsgebühren“, wenn jemand sich an ihn wandte, der z.B. Probleme hatte, ein Konto bei einer regulären Bank zu eröffnen. (Und das nicht, weil ihm die Sozialhilfe gestrichen worden wäre …)
Andrew vermittelte dann den Kontakt zu entsprechend großzügig agierenden Finanzinstituten.
Aber das war ein Bereich, in dem er sich aktiv zeigte.
Bei vielen dieser Reisen hatte er auf Steuerzahlerkosten auch seine Töchter dabei, die die Zusammenkünftige mit ausländischen Unternehmern und Potentaten ebenfalls zu schätzen wussten. In diesem Fall, um Kontakte für ihre eigenen Arbeitgeber zu knüpfen.

Vielleicht nicht ganz, was der Steuerzahler sich unter dem Job vorgestellt hatte.

Aber wie war Andrew Ahnungslos überhaupt zu solcher Position gekommen?

Der Ärger begann im Juli 2001 als Andrew nach 22 Jahren aus der Marine entlassen wurde und nichts mit sich anzufangen wusste. Zumal es niemanden gab, der seine Rechnungen bezahlen wollte und die häuften sich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er lediglich 20.000 Pfund pro Jahr Pension und eine Unterstützung durch die Queen in Höhe von 250.000 Pfund pro Jahr erhielt.
Okay – das ist nicht wenig Geld – aber zu wenig, wenn man einen Lebensstil wie Andrew pflegt.

Also musste ein Job her. Zumal einer, bei dem der Steuerzahler die meisten Kosten stemmen würde.

Man wurde dank der Hilfe von Tony Blair und Lord Mandelson (Ja-haaaaa – genau DIE beiden … Stichwort: Epstein- Netzwerk) fündig.
Seit 1978 hatte der Duke of Kent den Job des Wirtschaftsbotschafters innegehabt und diesen unspektakulär ausgefüllt.

Das sollte sich jetzt ändern …

Man übertrug Andrew die Aufgabe und der erkannte seine Chance!

Derzeit liegt aber noch Schwerwiegenderes auf dem Tisch als Prostituierte und Privatjets – Geheimnisverrat wird Andrew vorgeworfen.
Er soll als geheim eingestufte Dokumente direkt z.B. an Epstein weitergegeben haben und dem damit Hinweise auf lukrative Geschäfte. Von diesen Infos profitierten dann wohl auch nicht zuletzt ausländische Geheimdienste.

Wusste man das?

Tatsächlich ja. Der MI5 soll die Krone gewarnt haben, doch dort hieß es nur, die Queen wolle solcherlei nicht hören.

Übersetzung:
„Ich habe mit großer Besorgnis die Nachrichten über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt zur Kenntnis genommen. Was nun folgt, ist ein umfassender, fairer und ordnungsgemäßer Prozess, in dessen Rahmen diese Angelegenheit von den zuständigen Behörden in angemessener Weise untersucht wird. Wie ich bereits gesagt habe, haben sie dabei unsere uneingeschränkte und vollständige Unterstützung und Zusammenarbeit. Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen. Während dieser Prozess weitergeht, wäre es nicht richtig, wenn ich mich weiter zu dieser Angelegenheit äußern würde. In der Zwischenzeit werden meine Familie und ich unsere Pflicht und unseren Dienst für Sie alle fortsetzen Charles R.“

Dieses Statement hat König Charles heute veröffentlichen lassen.

Persönlich bin ich der Meinung, es wäre nötig gewesen, sich vor eine Fernsehkamera zu stellen und direkt zum Land zu sprechen.

So wie seinerzeit die Queen nach dem Tod von Diana. (Wobei die auch länger gebraucht hat, bis sie das eingesehen hat…)

Aber – seien wir am Ende dieses Tages froh, dass überhaupt etwas geschehen ist und warten wir, was noch kommt.

Es bleibt spannend …

Die Epstein- Akten

Die Epstein- Akten

Die Epstein- Akten beschäftigen die Welt nun schon geraume Zeit und werden es wohl auch noch sehr lange tun.
Nicht zuletzt, weil sie bei weitem noch nicht vollständig ausgewertet sind.

Wie viel Material liegt eigentlich vor?
Nun – würde man alle Seiten ausdrucken und aufeinander stapeln, erhielte man einen Turm so hoch wie das Empire State Building.

Wer von euch mal selbst reinschauen will, kann das auf dieser Seite tun: https://www.justice.gov/epstein

Ich habe jetzt selbst mal nachgeschaut und direkt einen ziemlich bedenklichen Fund gemacht:

Übersetzt lautet die Mail von Boris Nikolic an Jeffrey Epstein:

„Ich halte dich auf dem Laufenden. Ich spreche mit Hakkon (sic!) non-sto (Gemeint ist wohl „non stop“) und er wird bei ihr sein während der OP.“

(Boris Nikolic war ein enger gemeinsamer Freund von Epstein und Bill Gates.)

Offensichtlich muss man auch Haakon genauer betrachten. Natürlich heißt diese Mail nur, dass er mit Haakon in Dauerkontakt bezüglich Mette Marit war und nicht, dass Haakon sich etwas hat zuschulden kommen lassen.

Wir sehen aber auch das Interesse Epsteins an Mette Marit.

Was sind nun die „Epstein- Files“ überhaupt?

Es handelt sich dabei um eine Sammlung von mehreren Millionen Dokumenten, Filmen und Fotos aus dem Besitz von Jeffrey Epstein.
Hierin kommen Personen aus dem kriminellen Netzwerk, aber auch dem herkömmlichen sozialen Umfeld Epsteins vor.

Insgesamt umfassen die Files über 300 Gigabyte an Daten.
Dazu gehören auch Prozessabsprachen mit der Staatsanwaltschaft und den Geschädigten, sein Adressbuch, Flugprotokolle seiner Flugzeuge und Gerichtsakten, wobei einige in geschwärzter Form veröffentlicht wurden. 

Als Epstein 2019 in der Haft starb, war noch kein Hauptverfahren eröffnet worden, deswegen setzt man jetzt die Hoffnungen auf diese Unterlagen, um Verbrechen zu verifizieren und eventuell noch ermitteln zu können.

Während des Wahlkampfs 2024 versprach Donald Trump, alle Akten freizugeben. Nicht zuletzt auf Druck seiner MAGA- Anhänger hin, die dort Beleg für den „Deep State“ vermuteten.
Trump hatte sich zuvor höchst gegensätzlich zu Epstein geäußert. Zunächst hatte er gesagt, Epstein sei ein feiner Kerl, der schöne Frau ebenso möge wie er selbst und vor allem solche, die etwas jünger seien. Später überdachte er das offensichtlich und nannte Epstein nun Dreck und betonte, dass er diesen schon lange aus Mar-A-Lago, dem Trump- Anwesen rausgeworfen habe.

Es dauerte aber noch bis zum 19 November 2025 bis das Gesetz zur Veröffentlichung der Akten unterzeichnet wurde. Die Dokumente sollten binnen 30 Tagen ab Inkrafttreten veröffentlicht werden, sofern sie nicht den im Gesetz genannten Geheimhaltungsgründen unterliegen, etwa dem Opferschutz oder laufende Ermittlungen und die nationale Sicherheit gefährden würden. 
Das Justizministerium der Vereinigten Staaten veröffentlichte nur einen relativ geringen Teil der Epstein-Akten, was zu parteiübergreifender Kritik führte. Am 30. Januar 2026 wurden zusätzliche drei Millionen Seiten an Dokumenten sowie über 2000 Videos und 180.000 Bilder veröffentlicht. (Quelle: wikipedia)

Hier eine Grafik zu Epsteins Netzwerk, basierend auf diesen Dokumenten. er selbst ist der rote Punkt im Zentrum . (Quelle: wikipedia)

Derzeit analysieren u.a. mit Hilfe von KI diverse Zeitungen von internationalem Rang die Dokumente. Nach Angaben der Washington Post wird es aber wohl noch Jahre dauern, bis alle Dokumente ausgewertet sind.
Dies nicht zuletzt auch, weil bei vielen derzeit auf Beseitigung der Schätzungen geklagt wird.

Auf jeden Fall haben die Unterlagen in Europa schon für massive Erschütterungen gesorgt. Dort wackeln deswegen ganze Regierungen und Throne.

Können die Engländer „Republik“?

Können die Engländer „Republik“?

Wir alle sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass Großbritannien eine konstitutionelle Monarchie ist, mit einer Königin oder einem König als Staatsoberhaupt.

Die wenigsten dürften sich hierbei allerdings noch an den Vater der Queen erinnern, die Queen selbst aber gehört zum englischen Inventar wie Miss Marple und Gurkensandwiches.

Schon in meinem Studium der Politikwissenschaft und Zeitgeschichte habe ich mich mit dem Thema des politischen Systems in Großbritannien befasst und im Zuge dessen die Stimmen jener Historiker gehört, die beklagten, dass GB in der „glorreichen Vergangenheit“ stecken geblieben sei.

Während die damaligen „Verlierernationen des WKII“ wie Deutschland oder Japan den Sprung nach vorne in die Moderne gemacht hätten, seien die Briten der glorreichen Vergangenheit verhaftet geblieben und hätten so die Zukunft – auch wirtschaftlich – verpasst.

Als dann der Brexit kam, fühlte ich mich wieder daran erinnert.
Meine Spaziergänge durch Buchhandlung und Zeitschriftenabteilungen taten ihr Übriges.
Hier findet man in ganz Großbritannien Buch an Buch und Zeitschrift an Zeitschrift mit einem fröhlich grüßenden Churchill oder – wahlweise – Queen Victoria.

Man hat die Engländer seit Jahrzehnten darauf getrimmt, alles was schief läuft, Europa in die Schuhe zu schieben und alles was klappt, der eigenen heroischen Vergangenheit zuzuschreiben.
Das klappte für Politiker aller Couleur ganz ordentlich.

Das musste spätestens nach dem Brexit schiefgehen, denn danach hatte man den Buhmann nicht mehr.

Kein Wunder, dass die Briten noch nie so unzufrieden mit ihren Politikern waren wie heute. Und in diese Unzufriedenheit platzt ein Jeffrey Epstein und ruiniert im Alleingang nicht nur das Königshaus, sondern mal eben nebenbei auch noch die Regierung, deren Fortbestehen an einem seidenen Faden hängt.

Was aber hat dies mit den Royals zu tun? (Abgesehen vom Offensichtlichen)

Nun – es ist die Frage, ob die Briten, speziell die Engländer, sich wirklich ein Leben ohne die Royals vorstellen können.

Gibt es die Psyche der Nation?

Wer weiß. Aber auf jeden Fall kommt es auf diese Psyche an, wenn noch mehr Skandale herauskommen.

Ich denke, derzeit wird in der Polizei und bei den Ermittlungsbehörden allgemein geknobelt, wer seine Karriere an den Nagel hängen mag. Der kriegt dann die Akte Andrew …
Aber nicht nur Andrew hält die Menschen in Atem mit Arroganz und Ignoranz.
Die Kommentatoren werden nicht müde, zu fordern, dass man Andrew die gleiche Behandlung angedeihen lassen müsse wie Lord Mandelson, da beide die gleichen Sachen auf dem Kerbholz haben.

Die Nation muss sich VORSTELLEN können, wie es ohne Monarch wäre.
Käme nun ein geschickter Politiker daher, der ihnen vermitteln könnte, wo ihre massiven Vorteile liegen … dann könnte man für nichts mehr garantieren …

Wie könnten solche Vorteile aussehen?
– Die Einnahmen aus den Grafschaften Cornwall, Lancaster etc. würden nicht mehr in die Taschen des Monarchen, bzw des Prince of Wales wandern. Das wären über 60 Millionen Pfund pro Jahr netto mehr in der Staatskasse
– In den Archiven der königlichen Schlösser lagern für die Allgemeinheit unzugänglich die mit wertvollsten Kunstwerke der Menschheit – die könnten dann in Museen allen zugänglich gemacht werden
– Die königlichen Schlösser könnte man ganzjährig besichtigen; die Gärten könnten ebenfalls der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden und die Einnahmen gingen zu 100% in die Staatskasse
– Ein Präsident könnte abgewählt werden als Staatsoberhaupt, bzw nach einer Legislaturperiode ersetzt werden
– NHS, Armee, Stiftungen, die jetzt noch Millionen an Pacht an den König und den Kronprinzen zahlen müssen, könnten Vorzugskonditionen eingeräumt bekommen, damit würden auch die Bürger entlastet
– Der Monarch und seine Familie könnten keinen Einfluss mehr auf die Politik respektive die Justiz nehmen
– Ein Andrew könnte nicht mehr – gedeckt durch seine Mutter – schalten und walten, sondern wäre ganz regulär dem Gesetz unterworfen
– Das Oberhaus könnte aufgelöst werden und der Adel hätte keinen Einfluss mehr auf die Gesetzgebung

Was fehlen würde?
Nun – der Pomp wäre weg. Aber natürlich auch die Kosten für den Pomp.
Kein König mehr an den diversen Kriegs- Denkmälern…
Keine großen royalen Familienfeste mehr auf Staatskosten (Pssss… Spoileralarm: Sie würden trotzdem noch bombastisch heiraten – müssten das aber selbst bezahlen…)

Was bislang immer gegen eine Abschaffung des Königshauses eingewendet wird, ist die (angebliche) Tatsache, dass das Königshaus ja so viel Geld via Tourismus ins Land brächte.
Ehrlich gesagt, konnte ich diese Zahlen nie nachvollziehen. Auch das Herunterbrechen der Kosten auf den einzelnen Bürger macht für mich keinen Sinn, denn der Betrag fehlt ja nicht pro Bürger, sondern als Gesamtbetrag im Haushalt.

Was den Tourismus angeht – wie will man das überhaupt berechnen?
Woher will man denn wissen, welches Pfund wegen der Royals ausgegeben wurde und welches wegen der Cotswolds?
Das kann man gar nicht festmachen.

Und was sagen die Umfragen?

Derzeit liegt die Zustimmung zur Monarchie als solcher bei besorgniserregenden (?) 57% (laut YouGov- Umfrage vom Januar). Das heißt, im Grund will jeder zweite Brite keine Monarchie mehr.
Einzig wirklich beliebt sind William und Catherine.
Charles Popularität ist inzwischen ein wenig gestiegen, aber immer noch auf einem bemerkenswert niedrigen Level.

Und was ist mit der Revolution?

Mein persönliches Lieblingsargument: In Versailles sitzt auch kein Ludwig mehr und trotzdem kommen jedes Jahr Millionen Touristen hin. Und jeder Cent, den sie dort lassen geht so oder so in die Staatskasse …




Was lernt uns das?
Dass ein Volk sich nur vorstellen muss, wie es ohne König wäre …
Nicht ohne Grund galt alleine das Nachdenken über den Tod des Königs in England als Hochverrat und wurde mit dem Tod bestraft.
Und wenn Charles und William sich nicht schnell eines Besseren besinnen, könnte es verflixt eng werden.

Mette Marit missbraucht ihren Diplomaten- Status

Da ich jetzt mehrmals danach gefragt wurde, wollte ich noch einmal auf den Punkt aus meinem gestrigen Film eingehen, der sich auf den Schmuggel von Babies nach Norwegen durch Mette Marit bezieht …

Man darf bezweifeln, dass jene Zwillingsmädchen, die Mette Marit 2019 aus Neu Delhi nach Norwegen gebracht hat, ebenso lustig aussahen, zumal sie wesentlich jünger waren.

Die Mädchen wurden am 23. Oktober 2018 in Neu‑Delhi geboren. Mette Marit war hingereist, um die beiden für ein befreundetes schwules Paar in Empfang zu nehmen und nach Norwegen zu bringen.

Die Väter konnten nicht nach Indien einreisen, weil ihnen die dortige Regierung des Visum verweigerte.
Warum?
Nun, weil Indien eine Leihmutterschaft für ausländische Paare verboten hatte. Zudem waren nur heterosexuelle, indische Paare zu dieser Art, ein Kind zu bekommen, zugelassen.
Man wollte so eine Baby-Export- Industrie verhindern.
Stellte ein Paar einen Visumsantrag, prüften die Behörden ganz genau, ob es sich möglicherweise um einen Versuch handeln konnte, das Kind einer Leihmutter ins Ausland zu befördern.

Mette Marit nutzte nun ihren Diplomaten- Status, um nach Indien zu reisen, die gerade geborenen Zwillinge zu übernehmen und noch in Indien an einen Verwandten der Väter zu übergeben. Sodann wurden die Babies nach Norwegen gebracht.

Im Nachhinein machte sie die Aktion öffentlich, betonte aber, dass sie damit kein politisches Signal habe senden wollen, sondern rein humanitär für dieses Freundespaar gehandelt habe.
Dies unterstützte auch eine Erklärung des Palastes. (Warum denke ich, das Königspaar hatte keine Ahnung von dieser „humanitären Aktion“?)
Dies mitten hinein in eine Diskussion über Leihmutterschaft in Norwegen.

Das – sage ich – geht so definitiv nicht.
Sie mag sich selbst als großes Helferin sehen – aber am Ende des Tages hat sie ihren Status genutzt, um indische Gesetze zu brechen.
Das kann man so machen, ist aber für die künftige Königin eines Landes vielleicht nicht soooo clever.

Ich persönlich frage mich da schon, was sich diese Frau bei so einer Aktion denkt.
Klar, kann man es übel finden, dass Indien gleichgeschlechtliche Paare von Leihmutterschaft-Adoptionen ausschließt. Aber das ist nun mal so. Zudem war Mette Marit eben nicht Frau Irgendwer … Das war es ja auch, was ihr schlussendlich diese Aktion ermöglicht hat.
Zudem frage ich mich, warum ihre Freunde ein Baby ausgerechnet aus Indien wollten?
Das Ganze ist schon ein bisschen kolonialistisch … oder was denkt ihr?

Prinzessin Beatrices Stern sinkt …

Prinzessin Beatrices Stern sinkt …

Seit langem warne ich bezüglich der beiden Töchter von Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten Windsor.

Jetzt wurden Mails bekannt, die meine Warnungen als gerechtfertigt belegen.

Sarah Ferguson schrieb im April 2011 eine Mail an ihre Sprecherin, dass sie Epstein in einem Interview als Pädophilen bezeichnet habe, sie aber jetzt noch einmal mit ihrer Tochter Beatrice das ganze durchgesprochen habe.

Diese habe sie ermahnt, zu Epstein zu stehen. Er habe seine Strafe abgesessen und damit müsse es gut sein.

Der Rat der damals 22 Jahre alten Beatrice wurde von ihrer Mutter beherzigt, was sicherlich auch Sarahs Vorteile aus dieser Freundschaft erhalten hat. Somit war es eine Win Win- Situation.

TIMELINE

30.06.2008 Epstein wird erstmals wegen Zuhälterei und Prostitution Minderjähriger verurteilt

22.07.2009 Haftentlassung

27.07.2009 Sarah, Beatrice und Eugenie besuchen ihn in Miami zum Mittagessen, um seine Entlassung zu feiern

07.03.2011 Sarah gibt dem Evening Standard ein Interview, in dem sie sagt, dass sie einen gigantischen Fehler im Urteilsvermögen bezüglich Epstein gezeigt habe, und Pädophilie ihr ein Gräuel sei. Sie bereue auch, dass sie von Epstein 15.000 Pfund genommen habe.

April 2011 Sarah schreibt eine Mail u.a. an ihren Sprecher, in der sie mitteilt, sie habe seinerzeit mit Beatrice Rücksprache gehalten und diese habe ihr geraten, den Journalisten nochmals anzurufen und mit ihm zu sprechen, dass Epstein nicht negativ dargestellt werden solle. Der habe seine Strafe verbüßt und man müsse nun nach vorne schauen

26.4.2011 Sarah schreibt Entschuldigungs-Mail an Epstein, dass er ihr höchster/ größter Freund („supreme friend“)sei und ihr die Äußerung über ihn als Pädophilen leid tue

Als diese Mail bekannt wird, entziehen ihr ihre Charities die Zusammenarbeit. Sie behauptet jetzt, sie hätte sich bei Epstein auf Anraten ihrer Anwälte entschuldigt, damit dieser sie nicht wegen übler Nachrede verklage.

Dies erscheint unsinnig, denn er war ja dafür verurteilt und inhaftiert. Es war also nur eine Tatsachenfeststellung …

Derzeit ist Sarah aus der Öffentlichkeit abgetaucht, man kann aber davon ausgehen, dass sie derzeit schon wieder an einer Rückkehrstrategie arbeitet. Dies aber augenfällig auf Kosten ihrer Töchter.
Es gibt Eltern, die willst du nicht als Feind …

Ich bin mit meinen Warnungen übrigens nicht alleine. Andrew Lownie („Entitled“) berichtet seit längerem, dass er einige Informationen zu Eugenie und Beatrice hat, die die beiden in einem alles andere als guten Licht dastehen lassen. Diese Informationen werden entweder in seiner erweiterten Neuauflage von „Entitled“ erscheinen, oder im Folgeband.

Die Schwestern profitieren seit Jahren von Steuergeldern. Nicht nur, dass sie Andrew auf seinen offiziellen Auslandsreisen begleitet haben und diese nutzten, um Verbindungen für ihre Arbeitgeber einzufädeln.
Zudem haben sie Villen, respektive Apartments auf dem Areal von Windsor Castle und im St. James Palace. Dies zu einer symbolischen Miete an das Crown Estate, das eigentlich Geld für die Staatskasse erwirtschaften sollte.
Nicht zuletzt machen sie Geld durch Werbung für saudische Banken …
Beatrice erschien im August 2025 bei der Eröffnung der First Abu Dhabi Bank (FAB) in London. Sie erschien auch im Werbematerial der Bank, was in UK für heftige Diskussionen sorgt.

Die Prinzessinnen haben offenbar keine Probleme damit, Termine für zweifelhafte Geldgeber wahrzunehmen, können den schwerkranken König aber nicht mit Terminen entlasten – und das, wo sie doch alles was sie sind und haben eben dieser Krone verdanken!

Diana im Epstein- Sumpf?

Diana im Epstein- Sumpf?

Screenshot

Wir wissen, dass es einen schier endlosen Sumpf gibt, in dem Jeffrey Epstein der Alpha- Alligator war.

Nun wurden aus den USA Mitschnitte von Aussagen Ghislaine Maxwells bekannt, in denen sie sich auch zu Prinzessin Diana äußert.

Maxwell, Tochter des Medien- Moguls Robert Maxwell, sitzt derzeit in den USA eine 20jährige Freiheitsstrafe ab.

Verurteilt wurde sie für Sexhandel mit Minderjährigen, Verschwörung zum Sexhandel etc.

Da sie versucht, früher entlassen zu werden, ist es für sie ratsam, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und gegebenenfalls einen Deal herauszuhandeln.

In den nun bekannt gewordenen Mitschnitten erwähnt sie auch Prinzessin Diana.

Sie wolle nicht schlecht über diese reden, betont sie, hängt dann aber an, es habe ein zwischen ihr und Epstein ein in den frühen 90er Jahren arrangiertes Date gegeben, für das dieser extra nach London geflogen sei.

Wir wissen heute, dass Ghislaine Maxwell sich dank ihres Vaters im Kreis der Royal Family bewegt hat. Nicht nur als Bekannte von Andrew Mountbatten Windsor, sondern weil der Vater Robert ein Wegbegleiter der Queen war.
Es gibt diverse Aufnahmen, die Vater und Tochter mit den Royals zeigen.

Wie ebenfalls bekannt ist, war Richard Branson, der Gründer von Virgin Air ebenfalls integraler Bestandteil des Epstein- Kreises. Er wiederum war ein enger Freund von Prinzessin Diana, die sogar den berühmten „Fly Atlantic – Virgin“- Sweater getragen hat, der zwischenzeitlich für mehrere tausend Dollar versteigert worden ist.
Inzwischen sind Anschuldigungen und wohl auch Bildmaterial aufgetaucht, die Branson bei Sexspielen mit Epstein und einer Frau zeigen. Es haben sich auch Opfer von Epstein zu Wort gemeldet, die an Branson vermittelt worden sein wollen.

Ein weiteres Mitglied des Epstein- Sets kennen wir nun zur Genüge: Andrew Mountbatten Windsor, der wiederum nicht nur Dianas Schwager war, sondern auch ein Freund seit Kindertagen.
Ihren Spitznamen „Dutch“ bekam sie nicht zuletzt deswegen, weil man früh vermutete, sie werde eines Tages Andrew heiraten. Dass es dann doch Charles wurde, konnte damals keiner ahnen.
wie wir von diversen Historikern und Biografen wissen, war Diana bis zu ihrem Tod eng mit Andrew verbunden, von daher frage ich mich, wieviel sie von seinen Verbrechen gewusst hat.

Eine weitere wichtige Persönlichkeit ist in diesem Zusammenhang Rosa Monckton, die bis zu deren Tod, Dianas wichtigste Freundin war. Monckton wiederum soll – so Maxwell – eine Einladung gegeben haben, um Diana und Epstein zusammenzubringen.
Es würde mich wundern, wenn ihr das nicht gelungen sein sollte.

Wir wissen heute, dass Diana – speziell nach ihrer Scheidung – die Nähe von vermögenden, gerne auch älteren Männern suchte. Epstein hätte mit Sicherheit bei Diana alle Kästchen abgehakt, was das angeht.

Wenn wir uns nun diese Punkte so ansehen – was denkt ihr – müssen wir uns auf noch wesentlich düsterere Neuigkeiten gefasst machen, zumal jetzt das Gerücht aufgetaucht ist, es gäbe Fotos mit anderen englischen Royals beim Sex mit Epstein?

Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Derzeit jagen sich die Horror- Nachrichten …

Dachten wir nach Dianas Tod, es könne für die englischen Royals nicht schlimmer kommen, hatten wir einfach keine Ahnung.
Das ändert sich derzeit.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Einschläge auch die jüngere Garde treffen würde.

Gestern machte nun die Nachricht die Runde, dass bei einigen Epstein- Emails nach der erfolgreichen Klage mehrerer amerikanischer Abgeordneter, die Schwärzung aufgehoben worden war.
Dadurch wurden auch Mails von Sultan Ahmed bin Sulayem, einem emiratischer Geschäftsmann, der als Chairman und CEO von DP World tätig ist — einem der größten Hafen- und Logistikunternehmen der Welt mit Sitz in Dubai, an Epstein bekannt.

Copyright: wikipedia, gemeinfrei


Besonders grauenerregend: eine Mail von Epstein an ihn mit dem Wortlaut: „Where are you? Are you ok, I loved the torture video.“ (2009) (Übersetzung: „Wo bist du? Geht es dir gut, Ich liebte dein Folter- Video.“)

Was hat nun dieser Sultan mit dem Eartshot Prize von Prinz William zu tun?


DP World ist ein Gründungspartner des Earthshot Prize und bin Sulayem hatte 2022 eine Spende von über einer Million Pfund an Prinz Williams Organisation angekündigt.
Diese Ankündigung war durch einen Fototermin der beiden Männer flankiert.

The Republic hat jetzt eine offizielle Beschwerde bei der Charity Commission des Vereinigten Königreichs eingereicht. Man wirft William vor, seiner Sorgfaltspflicht nicht genüge getan zu haben, indem er den Spender nicht ausreichend überprüft habe.
Die Charity Commission hat dies bestätigt und mitgeteilt, dass sie die Vorwürfe prüft und auch prüft, ob sie weitere Schritte einleiten wird.

Nach den Erlebnissen der letzten Monate und Jahre bin ich da ungeheuer skeptisch. Wir haben gelernt, dass nichts neutral bearbeitet wird, was mit der Königsfamilie zu tun hat.
Anzeigen werden fallen gelassen, Hinweisen wird nicht nachgegangen.
Es wird erfolgreich gedroht und Dinge versickern.

Ob es in diesem Fall anders ist, wage ich stark zu bezweifeln, zumal der Earthshot Prize das einzige namhafte Projekt außer der „Homeward Initiative“ ist, das William überhaupt hat.
Der Earthshot Prize sichert ihm immer wieder die Schlafzeilen, zumal bei der jährlichen Preisverleihung.
( „Heads Together“ zum Beispiel hatte zum letzten Mal 2022 einen royalen Platz auf der Agenda.)
Da wird William alle Fäden ziehen, damit dieses Projekt nicht beschädigt wird.

Dass man sich derzeit nicht zu schnellem Handeln gezwungen sieht, wird alleine schon dadurch klar, dass der Earthshot Prize bislang auf keine Presseanfrage reagiert hat.
Der Hof setzt also einmal mehr auf Aussitzen.
Das war ja bislang auch schon so erfolgreich …