Harry und Meghan – Die Timeline

Es fällt inzwischen wirklich schwer, die verschiedenen Stationen der Geschichte (des Niedergangs) von Harry und Meghan im Blick zu behalten. Deswegen habe ich mich mal hingesetzt und die verschiedenen Daten zusammengestellt.
Ich hoffe, es hilft euch ein bisschen, auch wenn ihr mal wieder was nachschauen wollt.

2016

Juli – Blind Date in der 76, Dean Street in London;

31.10.: Die ersten Berichte erscheinen, dass Harry eine amerikanische Schauspielerin datet;
– Meghan Markle postet auf Instagram das Foto von zwei kuschelnden Bananen;

November: Meghan gibt ein Interview zu ihrer Zusammenarbeit mit Reitmans, erwähnt Harry dabei aber nicht; Zu dieser Zeit hat Harry Meghan bereits seinem Vater und der Queen vorgestellt.

8.11.: Harry veröffentlicht ein Statement, in dem er die Presse angreift und auffordert, die Verfolgung seiner Freundin zu unterlassen;

27.11.: Prinz William veröffentlicht ein Statement, nachdem in der Presse die Behauptung aufgestellt worden war, er sei gegen die schnelle Bekanntgabe der Beziehung zu Meghan Markle gewesen. Sie lautet: “The Duke of Cambridge absolutely understands the situation concerning privacy and supports the need for Prince Harry to support those closest to him.“ (=“Der Herzog von Cambridge hat volles Verständnis für die Situation in Bezug auf die Privatsphäre und unterstützt das Bedürfnis von Prinz Harry, diejenigen zu unterstützen, die ihm am nächsten stehen.“)

Dezember: Meghan wird in Toronto mit einer Halskette mit ihren und Harrys Initialen fotografiert;
– H&M werden beim Christbaumkauf gesehen;
– des Weiteren sieht man die beiden händchenhaltend durch Soho spazieren;
– Gemeinsam sehen sie sich eine Show im Westend von London an;
– Sie verbringen Weihnachten getrennt, treffen sich aber zu Neujahr wieder in London.

2017

Januar: Das Paar unternimmt eine Reise nach Norwegen; Sie reisen inkognito und wohnen bei Harrys Freundin Inge Solheim in deren Luxusanwesen in Tromsø;

Beginn des Jahres: Harry stellt William und Catherine seine neue Freundin vor;
– In einem Interview äußern H&M sich enthusiastisch über Bruder und Schwägerin und wie fantastisch sie miteinander ausgekommen seien.

Anfang Februar: Meghan dreht „Suits“ in Toronto. Dennoch treffen sie sich in London, wo sie in Soho House, einem Restaurant gesehen werden.

12.2.: Nach einer längeren Pause postet Meghan wieder auf ihrem Instagram-Account: („#NoBadEnergy“)

März: Die beiden reisen nach Montego Bay/ Jamaika zur Hochzeit von Harrys Freund Tom „Skippy“ Inskip;

April: H&M verbringen Ostern in Toronto; Meghan schließt nach drei Jahren ihre Homepage „The Tig“;

Mai: H&M treten zum ersten Mal offiziell als Paar beim Audi Polo Challenge in Ascot auf;
– Beide sind Gäste bei Pippa Middletons Hochzeit in London; Meghan ist bei der eigentlichen Trauung nicht dabei, kommt aber zum anschließenden Empfang.

August: gemeinsame Reise nach Afrika; Meghans 36. Geburtstag;

Oktober: In der Oktober-Ausgabe von Vanity Fair berichtet Meghan in der Cover-Story: We’re a couple. We’re in love. I’m sure there will be a time when we will have to come forward and present ourselves and have stories to tell, but I hope what people will understand is that this is our time. This is for us. It’s part of what makes it so special, that’s just ours. But we’re happy. Personally, I love a great love story.“ (= Wir sind ein Paar. Wir sind verliebt. Ich bin mir sicher, dass es eine Zeit geben wird, in der wir uns präsentieren und Geschichten erzählen müssen, aber ich hoffe, dass die Leute verstehen, dass dies unsere Zeit ist. Sie ist für uns. Das ist ein Teil dessen, was es so besonders macht, dass es nur uns gehört. Aber wir sind glücklich. Ich persönlich liebe große Liebesgeschichten.“);
– Meghan begleitet Harry zu einem ersten royalen Termin und zwar zur Eröffnungszeremonie der Invictus Games; Hier ist auch Doria Ragland mit von der Partie;

27.11.: Die Verlobung wird bekanntgegeben;

1.12.: Erster gemeinsamer offizieller Termin der beiden als Verlobte in Nottingham;
– Gemeinsamer Auftritt anlässlich des Weihnachtsfestes in Sandringham;

2018

1.2.: erster gemeinsamer Abendtermin für H&M für den Endeavour Fund;

28.2.: H&M Mit William und Catherine auf dem Podium für die Royal Foundation

19.5.: Hochzeit auf Windsor Castle; Es fehlt die komplette Familie von Meghan Markle. Alleine ihre Mutter Doria Ragland ist erschienen. Zuvor hatte es diverse Auseinandersetzungen mit Thomas Markle gegeben, die jeweils umgehend öffentlich gemacht wurden;

22.5.: Erster offizieller Termin als Ehepaar bei einer Gartenparty im Buckingham Palace;

14.6.: Erster offizieller gemeinsamer Termin Meghan Markle und Queen Elizabeth II;

Juli: H&M besuchen offiziell Dublin

5.10.: Die erste Schwangerschaft von Meghan Markle wird bekanntgegeben

15.-31.10: Die beiden bereisen Australien, Neu Seeland, Tonga, Fiji;

2019

23.-25.2.: H&M besuchen offiziell Marokko

4.4.: Sie ziehen aus dem Kensington Palace nach Frogmore Cottage

6.5.: Archie kommt im Portland Krankenhaus zur Welt. Bruch mit der Tradition, da seit Prince Williams Geburt alle Royals im Lindo Flügel des Saint Marys Krankenhauses zur Welt gekommen sind. Einen weiteren Bruch mit der Tradition stellt die Tatsache dar, dass keine Einzelheiten über die Geburt mitgeteilt wurden. Lediglich, dass Meghan in den Wehen läge. Zum Zeitpunkt dieser Verlautbarung war Archie allerdings schon auf der Welt;

8.5.: Archie wird bei einem Pressetermin vorgestellt;
– H&M teilen mit, dass sie für ihn den Ehrentitel „Earl of Dumbarton“ nicht verwenden werden;

9.5.: Harry reist nach Den Haag, um die Invictus Games zu starten;

24.5.: Harry reist nach Rom, um an einem Polospiel zugunsten von Sentebale teilzunehmen;

20.6.: H&M trennen sich von der Royal Foundation

7.7.: Taufe Archie; Im Bruch mit der Tradition werden keine Taufpaten bekanntgegeben;

August: Das Paar zieht die öffentliche Kritik auf sich, da sie mit einem Privatjet zu Elton John nach Südfrankreich fliegen;

September: H&M heuern die PR- Firma „Sunshine Sachs“ an, um sie zu vertreten;

3.9.: Harry kommt nach Amsterdam, um TraveLyst zu promoten, eine Firma, die sich nachhaltiges Reisen zum Ziel gesetzt hat;

23.9.- 2.10.: H&M reisen offiziell nach Malawi, Südafrika, Angola und Botswana; Hier gibt Meghan Thomas Brady eines von mehreren Interviews für eine Doku über die Afrika-Reise; Sie bedankt sich, dass er nach ihrem Zustand fragt und sie beklagt, dass sich niemand um sie kümmert und es ihr nicht gut gehe.

1.10.: Harry startet Attacke auf die Presse;

14.11.: H&M teilen mit, dass sie Weihnachten nicht in Sandringham verbringen werden, da Archie zu jung für eine solche Flugreise sei; stattdessen reisen sie für 6 Wochen nach Kanada;

2020

Beginn d.J.: Es wird bekannt, dass H&M bereits seit Beginn des. Jahres 2020 alleine 11 Firmen, sowie einen Trust in Delaware angemeldet haben. Dort ist aus steuerlichen Gründen auch Archewell „beheimatet“.

8.1.: Sie teilen offiziell mit, dass sie sich aus der Royal Family zurückziehen werden. Meghan kehrt nach Kanada zurück;

13.1.: Harry nimmt am „Krisengipfel“ in Sandringham teil

18.1.: Der Palast bestätigt die Austritts-Modalitäten; (Sie dürfen geschäftlich aktiv werden, dabei aber den Begriff „Royal“ nicht mehr verwenden;) Den HRH-Titel dürfen sie behalten, dürfen ihn aber nicht mehr verwenden. zu diesem Zeitpunkt kommen ca. 95% des Einkommens des Paares aus direkten Zahlungen von Prince Charles an seinen Sohn aus seinen Einnahmen aus der Grafschaft Cornwall. Harrys Rolle soll bis zum März 2021 betrachtet werden und danach entschieden, welche weiteren Veränderungen notwendig sind.

19.1.: Prince Charles lässt verlautbaren, dass er das Paar für ein volles Jahr weiter unterstützen werde, allerdings nicht aus seinen Einnahmen aus der Grafschaft Cornwall. Dies, damit sie sich in ihrem neuen Leben etablieren können.

20.1.: CNN berichtet, dass H&M entgegen den Absprachen mit dem Palast die Marke „Sussex Royal“ gestartet haben und deswegen damit gerechnet werde, dass dies noch einmal überarbeitet werden müsse;

21.1.: Harry reist nach Kanada ab; Kanadas Premier Trudeau verweigert einmal mehr eine Aussage dazu, wer die Sicherheitskosten für Prince Harry während dessen Zeit in Kanada übernehmen werde.

6.2.: H&M sprechen bei einem JP Morgan Event

14.2.: Das Paar lässt verlautbaren, dass es sein Büro im Buckingham Palace schließen wird;

19.2.: Sie geben auf Wunsch des Palastes hin offiziell ihre königlichen Titel zurück;

21.2.: Das Paar teilt mit, dass es den Begriff „Sussex Royal“ fortan nicht mehr verwenden werde;

27.2.: Die kanadische Regierung teilt mit, dass man weiterhin für den Schutz der Sussexes aufkommen werde, allerdings nur bis zum 31.3.2021, da dann deren Status sich ändern werde und es keine Verpflichtung zu ihrem Schutz mehr gebe.

9.3.: Letzte Rückkehr um noch letzte offizielle Termine wahrzunehmen; sie besuchen gemeinsam den Commonwealth Day service in der Westminster Abbey; Sie verlegen ihren Lebensmittelpunkt nach Kalifornien; Donald Trump lässt verlautbaren, die US-regierung werde nicht für die Sicherheit der Familie aufkommen, woraufhin die Sussexes mitteilten, dass sie darum gar nicht gebeten hätten. Sie bewohnen zu diesem Zeitpunkt ein Haus von Tyler Perry.

30.3.: H&M teilen mit, dass ihre Seite „Sussex Royal“ sowie die zugehörigen Social Media-Accounts geschlossen würden. Sie kündigten an, einen stärkeren Schwerpunkt auf ihre philanthropischen Aktivitäten lenken zu wollen.

31.3.: Offizielles Ende ihrer Karriere in der Royal Family; zu diesem Zeitpunkt wird Harrys persönliches Vermögen auf 30 Millionen Pfund geschätzt.

6.4.: Erste Arbeiten für die Gründung von Archewell beginnen;

Juni: H&M schließen einen Vertrag mit der Agentur Harry Walker, um sie für redner-Jobs zu vermitteln.

Juli: H&M kaufen eine Villa in Montecito;

11.8.: Omid Scobies „Finding Freedom“ erscheint;

September: H&M unterschreiben Netflix Deal; Die Renovierungskosten für Frogmore Cottage werden von ihnen erstattet;

Dezember: Ein Weihnachtsspecial mit H&M erscheint bei Netflix;

2021

Februar: Buckingham Palace teilt mit, dass die beiden nicht mehr zurückkehren werden. In zwei gleichzeitigen Statements bestätigen der Palast sowie H&M, dass es keine Rückkehr geben wird; Sie verlieren ihre royalen Schirmherrschaften und Harry seine militärischen Ehrentitel.
– H&M teilen am Valentinstag mit, dass sie ihr zweites Baby erwarten.

März: Oprah Winfrey Interview – im Zentrum steht Meghan, später kommt Harry dazu;
– BetterUp verlautbart, dass sie Harry als ersten Chief Impact Officer engagiert haben. Die Firma vermittelt Berater zur besseren Arbeitsatmosphäre in Firmen.
– Im gleichen Monat wird Harry vom  Aspen Institute’s Commission on Information Disorder engagiert, um eine Studie zur Falschinformation in Social Media durchzuführen.

21.3.: Das Forbes Magazine schätzt die Kosten für H&Ms Rund-um-die-Uhr- schütz auf 2,3 bis 3 Millionen Dollar jährlich.

April: Der Telegraph berichtet, dass H&M bereits 2019 Gespräch mit Jeffrey Katzenberg geführt hätten, um mehrere 10 Minuten-filme auf dem inzwischen eingestellten Streamingdienst „Quibi“ zu präsentieren.
– Harry gibt während der Invictus Games ein Interview mit Hoda Kotb von Today, in dem er behauptet, er habe seine Großmutter, die Königin, früher besucht, um sich zu vergewissern, dass sie „beschützt wird und die richtigen Leute um sich hat“.

9.4.: Prince Philip stirbt

17.4.: Beisetzung Prince Philip entsprechend den Corona-Vorschriften;
– Harry verlangt Gespräch mit William und Charles im Anschluss an die Beisetzung

21.5.: Harry bringt die Doku „The Me You Can’t See“ über die psychologischen Folgen seines Lebens zusammen mit Oprah Winfrey heraus; er fungiert als Co-Produzent;

4.6.: Geburt Lillibet Diana in Santa Barbara;

Juli: Harry kündigt „Spare“ an;
– Er kommt nach England, um gemeinsam mit Prince William die Statue ihrer Mutter in Kensington Gardens zu enthüllen;

– Für „Spare“ erhält er einen Vorschuss von 20 Millionen Pfund.

Oktober: H&M geben ihre Zusammenarbeit mit ETHIC bekannt, einer Firma, die sich um nachhaltige Investments kümmert und auch das Vermögen der Sussexes verwaltet.

2022

Januar: Es wird bekannt, dass Harry bereits seit 2021 in einem Rechtsstreit mit dem englischen Innenministerium ist, was die Übernahme seines Schutzes in UK betrifft.

April: Auf dem Weg zu den Invictus Games in den Niederlanden, machen H&M einen Zwischenstop in England und treffen die Queen und Prince Charles;
– Es wird berichtet, dass die Coaches von BetterUp die neuen Kriterien für die Bewertung ihrer Leistungen und die undurchsichtige Rolle von Harry in der Firma kritisierten.

Mai: Das Santa Barbara Police Department teilt mit, dass es zwei Fälle von illegalem Betreten der Villa von H&M gegeben habe;

Juni: Teilnahme am Dankgottesdienst anlässlich des Platin-Jubiläums der Queen

23.8.: Meghan startet ihren Podcast „Archetypes“ bei Spotify;

September: H&M Meghan besuchen Manchester und Düsseldorf für mehrere Charity-Events. Unter anderem in Vorbereitung der Invictus Games in Düsseldorf 2023;

8.9.: Während H&M sich für Charity Events vorbereiten, stirbt die Queen; Nach größerem Hin und Her wird klar, dass nur Harry zur Beisetzung erscheinen wird. Meghan müsse bei den Kindern bleiben, heißt es.

Titel- Eklat: Seit ihr Großvater Charles am 8. September 2022 seiner Mutter auf den Thron gefolgt ist, stehen Lillibet Diana und Archie – als Kinder eines Sohnes des Monarchen – die Prädikatstitel Her/ His Royal Highness und Prince(ss) zu (HRH Princess Lilibet of Sussex). Da ihre Eltern bereits bei der Geburt auf Adelstitel für ihre Kinder verzichtet haben, war zunächst nicht davon auszugehen, dass sie den Prinzen/ Prinzessinnentitel führen werden. Im März 2023 gaben ihre Eltern und der Palast jedoch bekannt, dass die Titel bei formellen Anlässen verwendet werden würden. Inzwischen werden die Kinder immer mit den Titeln erwähnt.

2023

Januar: Vor der Veröffentlichung seiner Memoiren „Spare“ hat Harry eine Reihe von Interviews gegeben, darunter ein Interview mit Anderson Cooper in 60 Minutes, ein weiteres mit Tom Bradby unter dem Titel „Harry: The Interview“ auf ITV1 und ein drittes Interview von Michael Strahan auf Good Morning America mit dem Titel „Prince Harry: In His Own Words“. In dem Interview mit Bradby sagte Harry, dass er „meinen Vater zurückhaben möchte, ich möchte meinen Bruder zurückhaben“. Er bezeichnete die Presse als „den Teufel“ und behauptete außerdem, dass „bestimmte Mitglieder“ seiner Familie mit ihnen „im Bett“ seien, um „ihr Image zu rehabilitieren“.

10.1.: „Spare“ erscheint und bricht alle Rekorde, was die Verkaufszahlen eines nicht-fiktionalen Textes angeht. Es werden am ersten Tag 400.000 Exemplare verkauft; Harry kündigte an, dass er 1,5 Mio Dollar an Sentebale spenden wolle und 300.000 Pfund an WellChild.

Juni: Archetypes, Meghans Podcast wird eingestellt. Einer der Spotify-Manager bezeichnet H&M als „verdammte Diebe“, da sie für ihr Geld nichts geliefert hätten. Harrys eigene Podcast- Ideen zu Interviews mit Personen wie Putin, dem Papst und Donald Trump waren von Spotify zurückgewiesen worden.

8.8.: H&M kaufen die Rechte am Roman „Meet Me At the Lake“ und wollen diesen verfilmen.

9.-16.9.: Invictus Games in Düsseldorf

September: Die Netflix- Doku „Heart of Invictus“ startet. Sie schafft es nicht mal auf die hinteren Ränge der Streaming-Charts.

Oktober: Die Byline Times meldet, dass König Charles seine Zahlungen an Harry eingestellt habe, da dieser Interna veröffentlicht habe. Zudem habe Charles die Übereinkunft von Sandringham für hinfällig erklärt nach diesen Vorkommnissen. Dies geschah Berichten zufolge, weil Harry in einem juristischen Schreiben vom April 2020 einen wichtigen Berater von Prinz William benannt hatte, der angeblich Zahlungen von Dan Wootton, dem damaligen leitenden Redakteur der Zeitung The Sun, für Geschichten über Megxit und Archie im Rahmen eines „Cash-for-Leaks-Skandals“ erhalten hatte. Diese Berichterstattung bestätigte Harrys eigene Darstellung in seinen Memoiren Spare, die Wootton zuvor abgestritten hatte.

28.11.: Omid Scobies „Endgame“ erscheint; Von dem hochgepuschten Titel verkauften sich in UK in den ersten Tagen gerade mal 6500 Exemplare.

Dezember: Die Zeitschrift Us Weekly meldet, dass H&M ihr großes Jahr vor sich hätten. Meghan sähe ihre Zukunft hinter der Kamera als Regisseurin und Produzentin.

LESETIPP:
https://edition.cnn.com/2020/01/19/uk/harry-meghan-royal-explainer-gbr-scli-intl/index.html – sehr interessanter Artikel, der auch anmahnt, dass das Paar seine Einnahmen substantiell steigern müsse, wollten sie ihren Lebensstandard erhalten

Einzelheiten der Trennungsvereinbarung mit dem Palast:

Die wichtigsten Details
– Das Paar wird die Königin nicht mehr vertreten. Dies steht im Gegensatz zu der früheren Erklärung des Paares auf ihrer Website sussexroyal.com, dass sie in Zukunft Aufgaben für die Königin wahrnehmen würden.
– Sie werden den Stil der Königlichen Hoheit beibehalten, ihn aber nicht verwenden.
– Sie werden finanziell unabhängig von der britischen Staatskasse sein (und werden die 2,4 Millionen Pfund Renovierungskosten für Frogmore Cottage zurückzahlen);
– Harry wird nicht mehr für alle Ernennungen des britischen Militärs zuständig sein (einschließlich Captain General Royal Marines) und wird die königliche Familie nicht mehr offiziell bei militärischen Zeremonien vertreten.
Weitere Einzelheiten
– Das Paar wird die meiste Zeit in Nordamerika verbringen.
– Frogmore Cottage würde weiterhin als ihr britisches Haus fungieren, aber sie würden eine „kommerzielle Miete“ dafür zahlen.[69]
– Das Paar würde seine privaten Schirmherrschaften und Vereinigungen (z. B. Invictus Games) beibehalten, nicht aber die königlichen (z. B. Commonwealth Youth Ambassador).
– Prinz Charles würde weiterhin finanzielle Unterstützung leisten.
Nicht enthaltene Punkte
– Die Sicherheitsvorkehrungen des Paares waren unklar; die Erklärung der Königin besagte lediglich, dass es gut etablierte unabhängige Verfahren gibt, um die Notwendigkeit öffentlich finanzierter Sicherheitsmaßnahmen zu bestimmen“.
– Es war nicht klar, ob die Marke „Sussex Royal“ verwendet werden konnte.
Quelle: wikipedia

Die Weihnachtsansprache von König Charles III

Die im Buckingham Palace aufgezeichnete Weihnachtsansprache von König Charles III wurde mit viel Interesse erwartet. Ob die Erwartungen erfüllt wurden, lest ihr hier …
Es gab tatsächlich einige Veränderungen, wenn man an die Ansprachen der Queen zurückdenkt…

Wo die Queen immer an ihren Schreibtisch saß, zog der König es vor, im Raum stehend, das Victoria-Monument im Hintergrund, seine Rede zu halten.
Der Christbaum an seiner Seite ist übrigens zum ersten Mal eine Tanne, die wieder eingepflanzt werden wird. (Wer jetzt kritisch schaut – bei unsereinem verrecken diese Tannen im Topf grundsätzlich, wenn wir sie auspflanzen wollen. Aber beim Herrn von Highgrove sind andere Gärtner am Werk. Sie wissen, was man tun muss, damit so ein Baum überlebt …)

Wenn wir nun an die Reden der Queen zurückdenken, waren die Fotos auf dem Schreibtisch immer ein interessanter Einblick in das, was in jenem zurückliegenden Jahr besonders wichtig war.
Seien es Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle.
Aber es war auch immer ein Hinweis darauf, wer in der Familie einen festen Stand hatte und wer diesen verloren hatte.

So sah man im einen Jahr noch Harry und Meghan auf dem Schreibtisch prunken – im nächsten Jahr waren sie dann w – wie weg.

Der König hat in diesem Jahr auf diese weniger subtilen Botschaften verzichtet. Stattdessen lag das Hauptaugenmerk auf der Rede.

Er erinnerte hierbei an die diversen Aktivitäten seiner Familie auf dem sozialen Sektor, aber auch an seine Auslandsreisen. Wie ihr gleich lesen werdet, hat er dabei die Verbindung zu all jenen Bürgerinnen und Bürgern hergestellt, die sich ebenfalls so engagieren und damit das Land tragen.

Überraschenderweise fand die Krönung lediglich eine kurze Erwähnung in seiner Ansprache und in dem filmischen Einspieler.

Mit Sicherheit ein Zeichen dafür, dass der König andere Themen speziell im Kontext des Weihnachtsfestes für wichtiger erachtet.

Hier könnt ihr die Rede nochmals im Original nachlesen…

„Many of the festivals of the great religions of the world are celebrated with a special meal. A chance for family and friends to come together across generations; the act of sharing food adding to conviviality and togetherness. For some, faith will be uppermost in their hearts. For others, it will be the joy of fellowship and the giving of presents.

It is also a time when we remember those who are no longer with us and think also of those whose work of caring for others continues, even on this special day. This care and compassion we show to others is one of the themes of the Christmas story, especially when Mary and Joseph were offered shelter in their hour of need by strangers, as they waited for Jesus to be born. 

Over this past year my heart has been warmed by countless examples of the imaginative ways in which people are caring for one another—going the extra mile to help those around them simply because they know it is the right thing to do: at work and at home; within and across communities.

My wife and I were delighted when hundreds of representatives of that selfless army of people—volunteers who serve their communities in so many ways and with such distinction—were able to join us in Westminster Abbey for the Coronation earlier this year. They are an essential backbone of our society. Their presence meant so much to us both and emphasized the meaning of Coronation itself: above all, a call to us all to serve one another; to love and care for all.

Service also lies at the heart of the Christmas story—the birth of Jesus who came to serve the whole world, showing us by his own example how to love our neighbor as ourselves. Throughout the year, my family have witnessed how people of all ages are making a difference to their communities. This is all the more important at a time of real hardship for many, when we need to build on existing ways to support others less fortunate than ourselves.

Because out of God’s providence we are blessed with much, and it is incumbent on us to use this wisely. However, service to others is but one way of honoring the whole of creation which, after all, is a manifestation of the divine. This is a belief shared by all religions. To care for this creation is a responsibility owned by people of all faiths and of none. We care for the Earth for the sake of our children’s children.

During my lifetime I have been so pleased to see a growing awareness of how we must protect the Earth and our natural world as the one home which we all share. I find great inspiration now from the way so many people recognize this—as does the Christmas Story, which tells us that angels brought the message of hope first to shepherds. These were people who lived simply amongst others of God’s creatures. Those close to nature were privileged that night…

And at a time of increasingly tragic conflict around the world, I pray that we can also do all in our power to protect each other. The words of Jesus seem more than ever relevant: ‘do to others as you would have them do to you.’ Such values are universal, drawing together our Abrahamic family of religions, and other belief systems, across the Commonwealth and wider world. They remind us to imagine ourselves in the shoes of our neighbors, and to seek their good as we would our own.

So on this Christmas Day my heart and my thanks go to all who are serving one another; all who are caring for our common home; and all who see and seek the good of others, not least the friend we do not yet know. In this way, we bring out the best in ourselves. I wish you a Christmas of ‘peace on Earth and goodwill to all’, today and always.“

Die Übersetzung:

„Viele der Feste der großen Weltreligionen werden mit einem besonderen Essen gefeiert. Eine Gelegenheit für Familie und Freunde, über Generationen hinweg zusammenzukommen; der Akt des gemeinsamen Essens trägt zur Geselligkeit und zum Zusammengehörigkeitsgefühl bei. Für einige wird der Glaube im Vordergrund stehen. Für andere ist es die Freude an der Gemeinschaft und das Überreichen von Geschenken.

Es ist auch eine Zeit, in der wir derer gedenken, die nicht mehr unter uns weilen, und wir denken auch an diejenigen, die sich auch an diesem besonderen Tag um andere kümmern. Diese Fürsorge und das Mitgefühl, das wir anderen entgegenbringen, ist eines der Themen der Weihnachtsgeschichte, insbesondere als Maria und Josef in ihrer Stunde der Not von Fremden aufgenommen wurden, als sie auf die Geburt Jesu warteten.

Im Laufe des vergangenen Jahres wurde mein Herz durch unzählige Beispiele dafür erwärmt, wie einfallsreich Menschen füreinander sorgen – sie gehen die Extrameile, um ihren Mitmenschen zu helfen, einfach weil sie wissen, dass es das Richtige ist: am Arbeitsplatz und zu Hause, innerhalb und außerhalb von Gemeinschaften.

Meine Frau und ich waren hocherfreut, als Hunderte von Vertretern dieser selbstlosen Armee von Menschen – Freiwillige, die ihren Gemeinschaften auf so vielfältige Weise und mit so viel Anerkennung dienen – zu Beginn dieses Jahres in der Westminster Abbey an der Krönung teilnehmen konnten. Sie sind ein wesentliches Rückgrat unserer Gesellschaft. Ihre Anwesenheit bedeutete uns beiden sehr viel und unterstrich die Bedeutung der Krönung selbst: vor allem ein Aufruf an uns alle, einander zu dienen, zu lieben und für alle zu sorgen.

Das Dienen steht auch im Mittelpunkt der Weihnachtsgeschichte – die Geburt Jesu, der kam, um der ganzen Welt zu dienen, und uns durch sein eigenes Beispiel zeigte, wie wir unseren Nächsten wie uns selbst lieben können. Das ganze Jahr über hat meine Familie miterlebt, wie Menschen aller Altersgruppen in ihren Gemeinden etwas bewirken. Dies ist umso wichtiger in einer Zeit, in der viele Menschen in echte Not geraten sind und in der wir auf bestehenden Möglichkeiten aufbauen müssen, um andere, die weniger Glück haben als wir, zu unterstützen.

Denn durch Gottes Vorsehung sind wir mit vielem gesegnet, und es obliegt uns, dies weise zu nutzen. Der Dienst am Nächsten ist jedoch nur eine Möglichkeit, die gesamte Schöpfung zu ehren, die schließlich eine Manifestation des Göttlichen ist. Dieser Glaube wird von allen Religionen geteilt. Für diese Schöpfung zu sorgen, ist eine Verantwortung, die den Menschen aller Religionen und keiner Religion zukommt. Wir kümmern uns um die Erde um der Kinder unserer Kinder willen.

Im Laufe meines Lebens habe ich mit großer Freude festgestellt, dass das Bewusstsein dafür wächst, dass wir die Erde und unsere natürliche Welt als unser gemeinsames Zuhause schützen müssen. Die Art und Weise, wie so viele Menschen dies erkennen, inspiriert mich sehr – wie auch die Weihnachtsgeschichte, die uns erzählt, dass die Engel die Botschaft der Hoffnung zuerst den Hirten brachten. Es waren Menschen, die einfach unter anderen Geschöpfen Gottes lebten. Die Naturverbundenen waren in dieser Nacht privilegiert…

Und in einer Zeit, in der die Konflikte in der Welt immer tragischer werden, bete ich, dass auch wir alles in unserer Macht Stehende tun können, um uns gegenseitig zu schützen. Die Worte Jesu scheinen aktueller denn je zu sein: „Was ihr wollt, dass euch die anderen tun sollen, das tut ihnen auch“. Solche Werte sind universell und verbinden unsere abrahamitische Religionsfamilie und andere Glaubenssysteme im Commonwealth und in der ganzen Welt. Sie erinnern uns daran, uns in die Lage unserer Nachbarn zu versetzen und ihr Wohlergehen genauso zu suchen wie das unsere.

An diesem Weihnachtstag geht mein Herz und mein Dank an alle, die einander dienen; an alle, die sich um unser gemeinsames Haus kümmern; und an alle, die das Gute im anderen sehen und suchen, nicht zuletzt den Freund, den wir noch nicht kennen. Auf diese Weise bringen wir das Beste in uns zum Vorschein. Ich wünsche Ihnen ein Weihnachtsfest des „Friedens auf Erden und des Wohlwollens gegenüber allen“, heute und immer.“

FAZIT

Die Rede bot wenig Überraschendes. Es war klar, dass er – besonders in den für Großbritannien wirtschaftlich so schwierigen Zeiten – den Fokus auf das gegenseitige Helfen legen würde.
Dass auch der Natur,- und Umweltschutz Erwähnung finden, konnte einem ebenfalls klar sein.

Aber ich sehe in der Ansprache noch ein bisschen mehr, nämlich den Hinweis des Königs auf seine Familie als Vorreiter des Community-Building. Durch die Demonstration ihrer vielfältigen Aktivitäten, betonte er außerdem die Unverzichtbarkeit der Royal Family auch für die kommenden Generationen, wenn es um das Beispielgeben geht.

Des Weiteren wurde mit der Rede auch das Bild abgerundet, für das die Familie auch künftig stehen soll: nämlich traditionelle Werte. Die Familie als Trägerin der Gesellschaft, als Kern des Miteinanders.
Deswegen war auch die Erwähnung des von Prinzessin Catherine entwickelten musikalischen Weihnachtsgottesdienstes so wichtig. Mit diesem Event und ihrer ShapingUs- Kampagne, erfüllt sie dieses Aufgabenspektrum mit Leben.

Und um noch eine Frage zu beantworten, den musikalischen Gottesdienst in der Westminster Abbey betreffend.
Das Königspaar hat aus mehreren Gründen nicht daran teilgenommen: zum einen hatten sie Termine in Sandringham, die sie einhalten mussten. Zum anderen wollte der König der Prinzessin wohl nicht die Show stehlen.

Im Gründungsjahr des Gottesdienstes (2021) hatten Charles und Camilla ebenfalls nicht teilgenommen, waren dann aber im vergangenen Jahr dabei.
Vor diesem Hintergrund würde ich sagen, dass es keine Herabsetzung des Events oder gar der Person der Prinzessin bedeutet, wenn das Königspaar nicht teilgenommen hat. Vielleicht sind sie im nächsten Jahr wieder dabei.

Der lustigste Artikel des Jahres

Ich habe gestern Abend den lustigsten Artikel des Jahres nominiert.
Gewonnen hat …

„Harry & Meghan’s Hollywood Comeback“ in der aktuellen Ausgabe von Us Weekly.

Der Anfang des Artikels überzeugt hierbei noch nicht. Da werden die üblichen Flops des Paares gelistet, die verlorenen Verträge, die üblen Nachrufe. Ja, selbst auf die Erwähnung jener Sendungen verzichtet man nicht, in denen das Paar der allgemeinen Lächerlichkeit preisgegeben wurde. Sei es nun „Southpark“ oder „Family Guy“.
Man vergisst auch nicht zu erwähnen, dass einer der Chefs von Spotify sie „verdammte Diebe“ genannt hat.
Den Höhepunkt erreicht die Liste der Schande in der Erwähnung ihrer Ernennung zu den „Biggest Losers 2023“.

Dann aber kommt die geschickte rhetorische Wende – denn HA HAAAAAA! –

Jetzt kommt 2024!

Denn das wird – so sind sich zumindest die Redakteure der Us Weekly einig – das

Harry und Meghan Jahr!!!

Und ab hier verdient der Artikel jeglichen Albernheits-Pokal, der jemals vergeben worden ist!

Wir dürfen nämlich erfahren, dass vor allem Meghan einem All-Time-High entgegensteuert, das Seinesgleichen sucht.

Es beginnt noch harmlos mit der zitierten Erkenntnis einer ungenannten Quelle aus dem Umfeld der Sussexes, dass Harry im Dezember einen erdrutschartigen Sieg über die ihn hackenden Zeitungen davongetragen habe. (Man könnte relativieren: er bekam 180.000 Dollar zugesprochen, während sein Bruder von den gleichen Zeitungen siebenstellig abgefunden wurde.)

Jetzt aber steigt der namenlose Journalist voll ein …

Harry und Meghan seien so unglaublich gefragt („…are in extremely high demand“), lässt die anonyme Quelle nämlich wissen. Sie würden hofiert („courted“) bezüglich Vorträgen, Geschäftspartnerschaften und Auftritten in der Unterhaltungsbranche.

Um nun all diesen unglaublichen Anfragen nachkommen zu können, planten die beiden – so die Quelle – von Montecito direkt nach Los Angeles zu ziehen. (Jenes verschlafene hispano-amerikanische Städtchen, in dem sich Fuchs und Häslein Gute Nacht sagen und wo die Familie jene Ruhe finden kann, die ihnen in England so abging.)

Wo sie die Abgeschiedenheit finden, nach der sie sich im Trubel des Königshauses so gesehnt haben.

Und es geht noch weiter. Jetzt kommt nämlich eine „zweite Quelle“ zu Wort. (Ich frage mich, wieso man bei zwei anonymen Quellen betonen muss, dass es derer ZWEI sind …) Diese schildert dem verblüfften Leser, dass Meghans Team Angebote rechts und links ablehne. („…Meghan’s Team has been turning down offers left and right.“)

Oh WOW! Wir sind fassungslos!

Aber – abwarten – DAS kann noch getopt werden!

Ihr Team war nämlich schockiert (!) WIE beliebt Meghan ist. (Kann ich mir gut vorstellen. Manchmal ist man überrascht, wie tief der Abgrund tatsächlich ist, in den man blickt.) Ihr Team habe so etwas noch nie gesehen.

„They’ve actually been shocked by how popular she is.

Her team has never seen anything like it.“

Die Quelle lässt ebenfalls wissen, dass Meghan über einen dicken Medien-Deal verhandele. Des Weiteren gehe es um millionenschwere Verträge zu Schauspielrollen und Werbeverträge mit Mode und Beauty-Firmen.

Für alle, die nun fürchten, Meghans unverzichtbare Unterstützung für die Armen und Entrechteten dieser Welt ginge nun unter im Schatten von Chanel und Dior, dem wird aber sogleich zugerufen: „Fürchtet euch nicht! Sie ist noch die gleiche gute alte Meghan, die die Extra-Meile geht, um anderen zu helfen.“

Sie werde nach wie vor ihren Fokus auf Archewell und philanthropische Themen legen. („Laser-focused“ ist der verwendete Begriff …)

Man hat auch gleich ein Beispiel in Petto: Das „Welcome Project“, in dem man afghanische Frauen, die in den USA angekommen sind, finanziell unterstützt. Und zwar bei Aktivitäten wie „Schwimmen, Kochen und Geschichtenerzählen“.
Gewiss alles wichtige Punkte – aber (und hier muss ich den amüsierten Duktus meines Beitrags kurz verlassen): wie unfassbar frauenfeindlich ist denn dieser Ansatz?! Einmal mehr werden Frauen nicht für eine modernes Leben in einem modernen Land unterstützt, sondern sie dürfen Kochen und Quatschen. So viel „Empowerment“ ist nur schwer zu ertragen.

Wenn die Flüchtlingsfrauen dann gerade beim Nähen und Käffchenschlürfen sind, können sie dann gleich noch bei „The Tig“ vorbeischauen, Meghans Homepage. Denn die soll größer und besser den je zurückkommen.

Natürlich darf in dem Artikel auch ihr einziger Schauspielerischer Erfolg „Suits“ nicht fehlen. Ja – man sehnt sich nach einer Rückkehr der Serie – aber natürlich nur, wenn Meghan mit von der Partie ist.
Diesen Hoffnungen setzt der Journalist Grenzen, denn laut der Quelle ist Meghan wesentlich mehr daran interessiert daran, …

Regie zu führen!!!

Im Artikel heißt es: „Meghan is currently „100 per cent more interested in directing and being behind the camera.““ (Das musste ich einfach zitieren, sonder würde es keiner glauben.

Damit wäre auch die Frage aus meinem letzten Film beantwortet, wer sich wohl die Karriere mit dem Film „Meet Me at the Lake“ versauen würde, dessen Rechte die beiden gekauft haben – MEGHAN!

Und was tut Harry?

Auch das wird beantwortet in dem Artikel.

Man stellt nun ganz klar, dass Harry einen VIER-Bücher-Vertrag mit Pinguin Randomhouse abgeschlossen hat.
Man schildert nun noch einmal die Verkaufserfolge von „Spare“, betont danach aber, dass Harry noch viel mehr zu sagen habe. Allerdings wird das kein Bekenntnis-Titel mehr sein.
Also nichts mehr über die Royal Family.


Stattdessen wollen sich die beiden weiterentwickeln. Ja!
Was das aber für die kommenden drei (!) Bücher heißt – darüber hüllt sich der Artikel in geheimnisvolles Schweigen. Wir müssen also weiterbangen …

Die anonyme Quelle befasst sich auch noch mit dem Mythos, dass die beiden von Hollywood die kalte Schulter gezeigt bekämen.
Ha! Weit gefehlt!!!
Harry und Meghan sehen es eher so, dass sie Qualität vor Quantität stellen. Sie nehmen eben nicht jeden Quatsch mit, der ihnen angeboten wird.

Wo aber kommt nun all dieser Theaterdonner her, der das Paar permanent umgibt? Warum brodelt die Gerüchteküche dann am heftigsten, wenn „Harry und Meghan“ in den Topf kommt? Die Quelle hat die Erklärung – direkt von Harry und Meghan: Alles, was sie angeht, wird einfach vollkommen überdimensioniert wahrgenommen. Sie selbst leben anders. Sie achten darauf, dass dieser Lärm ihr Leben nicht berührt.
Und wenn überhaupt – dann hat die Kritik sie stärker gemacht denn je. Und das gelte auch für ihre Ehe.

Wie bodenständig sie sind, erzählt uns die Quelle auch gleich noch: Sie sind wirklich Eltern, die selbst Hand anlegen. Sie wollen sich nicht so auf Nannies und Dienstboten verlassen, sondern tun die Dinge lieber selbst (… in ihrer 14 Millionen-Dollar- Villa, wie der Artikel gleich nachschiebt).

Harry und Meghan sind viel draußen. Wandern mit den Hunden, spielen Fußball mit den Kindern. (Letztere kommen scheinbar nicht so oft raus, wenn man bedenkt, wie selten sie in der Öffentlichkeit auftauchen …) Ansonsten geben die beiden gerne Einladungen im Haus oder strecken die Beine aus und schauen Serien.
Also Harry und Meghan – ein Paar wie du und ich …

Und was tut der König?

Laut dem Artikel nicht viel. Die im November anlässlich seines Geburtstages aus Montecito in Richtung London ausgestreckten Hände hat er nicht wirklich angenommen. (böser, alter König …) Und auch die Beziehung zur restlichen Familie bliebe unter Druck. Es gäbe keinerlei Kommunikation.

Und damit hat der Artikel wohl mit dem einzigen Satz geschlossen, der wahr und zutreffend ist …

Ah – noch ist die Hoffnung nicht ganz verloren: Da 2024 beruflich solch ein rekordebrechendes Jahr für Harry und Meghan werden wird, hoffen sie, dass sich dies auch auf ihre Beziehungen zu den anderen Royals auswirken wird. (Dann sehen die auch mal ein, welchen Diamanten sie da haben ziehen lassen …)

Archewell – Beschreibung eines Untergangs

Wir alle kennen inzwischen die von Harry und Meghan gegründete Charity-Plattform „Archewell“. Warum ich sie „Plattform“ und nicht „Organisation“ nennen? Das werdet ihr im folgenden Beitrag erfahren …


Zu Beginn der Woche erschien der neueste Finanzbericht von Harry und Meghans Wohltätigkeitsplattform „Archewell“. Die dort für die amerikanischen Finanzbehörden veröffentlichten Zahlen habe ich mir zum Anlass genommen, Archewell mal ein bisschen genauer anzuschauen.

Die (Vor)Geschichte

Gegründet haben die beiden Archewell zwar im Oktober 2020, doch das war nicht der Beginn der Geschichte.

„Sussex Royal“

Ursprünglich gab es „Sussex Royal“, eine Erfindung von Harry und Meghan, um dort ihre eigene Marke zu präsentieren und Produkte zu verkaufen, die mit Krönchen und Logo verziert sein sollten.
Wie ihr vielleicht wisst, ist „Sussex Royal“ daran gescheitert, dass die beiden die Auflage hatten, dass jedes Produkt die Freigabe durch den Palast brauchen würde.
Diese Freigabe hatten sie sich nicht geholt, sondern die Website noch vor dem mit Queen Elizabeth II vereinbarten Starttermin online gehen lassen.
Konsequenzen? Es gab mächtig Ärger.

Nicht nur, dass der Palast sauer war, dass sie sich nicht an die Absprachen gehalten hatten – man hatte auch nachhaltig das Vertrauen in das Paar verloren. Wenn diese sich schon bei einer solchen Banalität nicht an ihr gegebenes Versprechen hielten – was käme dann noch auf den Palast zu?!

Die „Markle Windsor Foundation“ („MWX“)

Im Juli 2019 gegründet, sollte MWX der neue Name von „Sussex Royal“ werden, dessen Website vom Palast gestoppt wurde. Die beiden hatten sich ja aus der „Royal Foundation“ von William, Catherine und Harry zurückgezogen und wollten nunmehr ihre eigenen Brötchen backen.
Man kann sicherlich davon ausgehen, dass die beiden zu diesem Zeitpunkt ihren Rücktritt als Working Royals bereits in Auge gefasst hatten, verkündeten sie doch via Instagram am 8. Januar 2020 diesen Rückzug offiziell.
(Eine Mitteilung, die den Palast abermals kalt erwischte, denn sie hatten dies nicht kommuniziert)

Am 21. Februar 2020 teilten sie dann – nach einem Treffen mit anderen hochrangigen Royals – mit, dass sie den Begriff „Sussex Royal“ nicht weiter verwenden würden. Im Juli 2020 wurde „Sussex Royal“ offiziell aufgelöst.

Aber auch die „MWX Foundation“ hatte nur ein kurzes Leben, denn sie wurde bereits am 5. August 2020 wieder liquidiert.

Was allerdings noch festzustellen wäre: der Vorstand von MWX bestand doch aus beeindruckend vielen Person:


• The Duke of Sussex
• The Duchess of Sussex (zurückgetreten am 1 Juli 2020) 
• Stefan Paul Allesch-Taylor (zurückgetreten am 1 Juli 2020) 
• Karen Tracey Blackett (zurückgetreten am 1 Juli 2020) 
• Natalie Denise Campbell (zurückgetreten am 22 Aug 2019) 
• Steven Martin Cooper (zurückgetreten am 1 Juli 2020) 
• Kirsty Jackson Jones (zurückgetreten am 1 Juli 2020)  
• Sara Latham (zurückgetreten am 22 Aug 2019)[1]

Zum damaligen Zeitpunkt erklärten Harry und Meghan in einem Statement, dass sie nicht vorhätten, eine neue Stiftung zu gründen, sondern „rather intend to develop a new way to effect change and complement the efforts made by so many excellent foundations globally“ (= „vielmehr vorhätten, einen neuen Weg zu entwickeln, einen Wechsel einzuleiten und die Anstrengungen der zahlreichen exzellenten Stiftungen weltweit zu unterstützen.“)

Sie gründeten dann nach diesem Statement, dass sie keine Stiftung mehr gründen würden, die Stiftung Archewell

Wie immer bei den Sussexes gab es auch hier im Nachgang eine juristische Untersuchung, die dazu führte, dass die Vorstände dafür gerügt wurden, dass ein viel zu großer Anteil der Spendengelder für die Gründung und umgehende Auflösung der Stiftung verwendet worden seien. Ansonsten habe man keine Verstöße feststellen können. Die Gruppe „Republic“, die MWX angezeigt hatte, entschuldigte sich daraufhin besonders bei Harry, den sie persönlich für das Missmanagement verantwortlich genannt hatten.

Archewell betritt die Bühne

Im April 2020 war es dann endlich soweit und die vorherigen Pleiten konnten dem Vergessen anheim gegeben werden. Denn nun gab es Archewell.

Die Struktur: Archewell besteht aus einem wohltätigen („non-profit“) Teil und einem „for profit“- Teil. Letztere sind Archewell Audio und Archewell Productions . Jene Firmen, die die Fokus und Podcasts der beiden produzieren soll(t)en.

Nachdem sie glücklich ihre Firma gegründet hatten und auch die Website online hatte, drohte bereits neues Ungemacht.
Im Mai 2020 beanstandete die USPTO (Die Patenrechts-Behörde der USA) im Zusammenhang mit Hary und Meghans Antrag auf Namensschutz, dass die Ziele von Archewell – auf gut Deutsch – zu wischiwaschi formuliert seien. Es wurde dem Paar eine Fehlerliste ausgehändigt und eine Frist zur Behebung gesetzt.

Sie hatten den Namensschutz noch nicht in trockenen Tüchern, da stoppten sie bereits auf dem Klageweg eine philippinische Firma, ihren Namen „Archewell Harvatera“ schützen zu lassen.

Die leidige Sache mit der Kohle …

Money … money … money. It’s a rich man’s world – sangen bereits ABBA

… und es hat sich seitdem nichts geändert.

Schauen wir also mal in die Bücher von Archewell …

Im Jahr 2020 verzeichnete Archewell zunächst keinerlei Geldbewegungen. Das erste Konto wurde 2021 eröffnet. Allerdings konnten 2020 bereits insgesamt 50.000 $ Spenden eingesammelt werden.

Im Jahr 2021 konnte man Einlagen in Höhe von 13 Millionen Dollar verzeichnen. Dazu kamen weitere 2 Millionen Dollar an Spenden. Davon verteilte man 3 Millionen Dollar an verschiedene wohltätige Aktionen.

Ihre Steuerunterlagen zeigten, dass die 13 Millionen in 2021 von zwei anonymen Spendern kamen.

Das Jahr 2022 endete weniger hoffnungsvoll, denn nachdem Harry 2021 10 Millionen Dollar in den Topf geworfen hatte (man geht davon aus, dass er einer der beiden anonymen Spender war), überstiegen im Jahr 2022 die Ausgaben die Einnahmen beträchtlich. Es kam zu einem Minus von $674,000. Man konnte aber noch auf Rücklagen in Höhe von 8,3 Millionen Dollar zurückgreifen.

Wie viel 2022 an Spenden reinkam? 2x je eine Million Dollar. Wer hier gespendet hat, ist abermals nicht bekannt. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Harry nochmals in die Tasche gegriffen hat, bzw. die Sussexes Freunde „überzeugen“ konnten, zu spenden.

Einzig das Gehalt des Geschäftsführers James Holt sank nicht. Im Gegenteil – er durfte sich zu seinen $227,405 Gehalt auch noch über einen Bonus in Höhe von 20.000$ freuen. Das bedeutete eine Gehaltserhöhung von schlappen 280% verglichen mit dem Vorjahr. (Ich werfe jetzt mal meinem Chef einen langen Blick zu und hoffe, er versteht die Andeutung …)
Da fragt man sich natürlich, was Herr Holt in diesem Jahr so Phänomenales geleistet hat, dass man ihm so einen Schluck aus der Pulle gönnt. Zumal wenn man bedenkt, dass jeder Dollar, der da aufgeteilt wurde, eigentlich einem guten Zweck dienen sollte. Und die Spender meinten damit sicher nicht dem Wohlstand des Geschäftsführers.

Wie die Spender sowieso über eine enorme Großzügigkeit verfügen müssen, denn ihr Geld kann für alles mögliche draufgehen. Nicht nur für das Geschäftsführergehalt, sondern für alle möglichen Anliegen. Vom ethischen Gebrauch von Technik, über Geschlechtergerechtigkeit und der Eingliederung afghanischer Frauen, bis zu HALO, der sich für den Bann von Landminen kümmert. Ach – und den Archewell Civil Rights Award gibt es auch noch, der für ein menschenfreundlicheres Internet belohnt. Da kriegt der Gewinner 125.000$.

Man sieht also, dass Archewell nur über wenig wirkliche Spendengelder verfügt und auf die Spritzen aus Harrys Geldbeutel maßgeblich angewiesen ist.

Und wie geht’s weiter? Von Netflix, Spotify und anderen Flops …

Das Problem bei der Sache ist folgende: Es gibt Archewell Studios und Archewell Productions. Beide Firmenteile sollten offensichtlich das Geld verdienen, um die wohltätigen Kassen zu füllen.

Was da in den zurückliegenden Monaten passiert ist, wissen wir alle: Bei Spotify sind die Sussexes rausgeflogen, was einen Rattenschwanz an Hähne hinter sich hergezogen hat. Von Spotify haben sie deswegen auch nur einen Bruchteil dessen bezahlt bekommen, was ihnen bei Erfüllung des Vertrages zugestanden hätte.
Gehen wir weiter zu Meghans Kinderbüchern: „Pearl“ und Co. waren ein Flop. Die mit Netflix geplanten Verfilmungen der Bücher kamen nicht zustande, da Netflix die Projekte abgelehnt hat. Da hat es auch nichts genutzt, dass Meghan durch Schulen in sozialen Brennpunkten getingelt ist, um die Kinder mittels ihrer Bücher „zum Lesen zu animieren“.

Netflix hatte einen überragenden Erfolg mit der Doku „Harry& Meghan“, wo diese die Königsfamilie nach allen Regeln der Kunst hingerichtet hat. Dieser Erfolg kam allerdings mit einem Preisschild für die beiden: Sie galten fortan als weinerliche Jammerlappen, die eine wunderbare, von so vielen geliebte Einrichtung beschmutzt hatten. Beinahe so, als hätten sie Reisbrei über der Mona Lisa ausgeleert.

Die nachfolgende Invictus Games- Doku ging sang und klanglos baden. Warum? Nun – man hatte es ihnen eigentlich gleich vorausgesagt: Wenn es nichts mit den Royals zu tun hatte, wollte niemand ihren Weltverbessererkram sehen. Es gab noch andere Fokus der beiden bei Netflix, aber die waren schneller weg, als man sich den Titel merken konnte.


Sie hatten sich wirtschaftlich in einen toten Winkel bugsiert: Sie lehnten das Einzige ab, was ihnen Erfolg und Aufmerksamkeit bescherte: das englische Königshaus. Dumm gelaufen.

Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass Harrys „Spare“ von null auf hundert in den Top Ten der Sachbuch-Charts landete. Aber auch hier kam er Absturz mit Ansage: Dieses Buch war wie ein Verkehrsunfall: man bleibt stehen und schaut, aber nicht um zu helfen, sondern um die Neugier zu befriedigen. (Inwieweit man Harry überhaupt helfen kann, ist ein Thema für Fachkreise.)

Dann muss man auch noch Harrys Versuch, Geld mittels einer live übertragenen Harry- Therapiesitzung zu machen, erwähnen. Denn wenn man da zusehen wollte, musste man ordentlich bezahlen. (Dafür hat man im Nachgang aber auch ein Exemplar von „Spare“ zugeschickt bekommen.) Die Kritik war – erwartungsgemäß – verheerend.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass alle Versuche, in der Unterhaltungsbranche Geld zu verdienen, gescheitert sind.

Bleibt für die beiden ein letzter Strohhalm: Sie haben die Rechte an dem Roman „Meet me at the Lake“ gekauft. Es geht – quel surprise – mal wieder um Traumata und ansonsten boy meets girl. Über dieses Projekt ist allerdings nicht viel mehr bekannt, als dass die beiden die Rechte gekauft haben.


Da die beiden inzwischen enorm toxisch sind, wird es wohl schwer werden, einen Regisseur und Schauspieler zu finden, die bereit sind, ihre Karriere auf dem Altar der Sussexes zu opfern. Vielleicht finden unsere beiden Neu-Produzenten ja Job-Anfänger, die dann eines Tages sagen können: „Ich war jung und brauchte das Geld.“

Harry – A Boy is Coming Home.

Wenn nun in den einschlägigen Kreisen diskutiert wird, was aus Harry und Meghan und ihren weltverbessernden Projekten werden könnte, so ist das nicht weiter verwunderlich.

Derzeit sollen die beiden auf Haussuche in Malibu sein, was ich mir nur schwer vorstellen kann, denn sie haben von ihrem Haus in Montecito noch eine ordentliche Rechnung am Hals. Andererseits dürfte für Archie auch langsam das Thema „Schule“ relevant werden, was dann bedeutet, dass man sich für einen endgültigen Wohnsitz entschieden haben sollte.

Archewell als wohltätige Stiftung hat den Untergang vor Augen und Archewell als Produktionsfirma hat nur noch ein Eisen im Feuer: die Rechte an einem kitschigen Trauma-Roman. Ich fürchte, es gibt auf der Welt nicht genügend dreizehnjährige Mädchen, um das Projekt zu retten.

Bliebe noch die Option, nach England zurückzukehren. Zumindest Teilzeit und zumindest Harry. Dass Meghan noch einmal einen Fuß auf englischen Boden setzen wird – damit rechnet wohl niemand mehr. Dann könnte er vielleicht – kleinere Brötchen backend – wieder als Working Royal antreten.


Mein Blick in die Glaskugel:

Harry wird sich eine Bleibe in England suchen. Möglicherweise auf dem Areal von Windsor Castle. Er wird mehrere Monate im Jahr in England sein und dort – gegen Bezahlung vom Papa – den Working Royal spielen. James Holt wird vor die Türe gesetzt und Meghan macht Geschäftsführerin von Archewell. Sie wird ihre Homepage „The Tig“ wiederbeleben und zusehen, dass sie als Lifestyle- Guru Kasse macht.
Dies nachdem sie sich ein positive(re)s Image zurückerobert hat.
Die Einnahmen aus „The Tig“ wird sie steuerschonend bei Archewell unterbringen.

Und Archewell?

Das wird erhalten bleiben, aber auf wesentlich kleinerem Level. Vielleicht ab und an ein kleines Projekt à la „Harry in Afrika“, „Harry besucht die Truppen“ oder „Harry hilft Camilla Plätzchen backen“.
Sie werden mit ein paar Dollar das eine oder andere Projekt unterstützen, wo sich Meghan dann als Wohltäterin fotografieren lassen kann und wiederum auf The Tig demonstrieren, wie unglaublich cool Charity ist. (Vor allem in Dior …)

Die passenden Werbedeals könnten dann auch wieder Geld in die Archewellschen Kassen spülen.

Alles in allem schätze ich, werden die beiden auf kurz oder lang auf Charles milde Gaben angewiesen sein.

Außerdem werden wir wohl sehen, dass Archewell aufgrund von undurchsichtigen Geldströmen immer wieder in schwere See gerät und schlussendlich aufgrund juristischer Bedenken das Zeitliche genauso segnen wird wie Sussex Royal, MWX oder (was sicherlich auch noch untergehen wird): die Invictus Games.

Komm, wir spielen Prinz und Herzogin!

Ein großes Rätsel bei den Sussexes ist immer wieder ihr Nicht-Loskommen von den Royals. Dafür, dass sie mit dem Ganzen nichts mehr zu tun haben wollen und stattdessen lieber nach vorne sehen, legen sie ganz schön viel Wert auf Titel und anderes … Schauen wir doch mal genauer hin …

Als die Sussexes, die eigentlich „Windsor“ heißen, vor Kurzem in San Diego ein privates Trainingszentrum für Navy SEALs mit-eröffneten, erlebten wir sie einmal mehr bei einem Auftritt, den so 1:1 Working Royals hätten absolvieren können.

Ich machte mir ein paar Gedanken zu den Navy SEALs und in meinem Kopf herrschte die Gleichung

Harry = Armee = Passt!

Dann aber habe ich einen Beitrag einer amerikanischen YouTuberin gesehen, die sich massiv über diesen englischen Prinzen aufregte, der rund 250 Jahre nach der Revolution nach Amerika komme und dort einen auf dicke Hose mache.
Sie empörte sich, wie es sein könne, dass die US-Armee ihn und seine Frau einlade und wahrscheinlich auch noch eine fette Spende an Archewell mache, wo die beiden doch absolut nichts mit der US-Armee zu tun hätten.
Sie unterstütze wirklich ihre Truppen, aber dafür sollte sich das US-Militär zu schade sein.

Ich habe darüber nachgedacht und überlegt, warum sie sich so aufregt und ob zurecht.

Zunächst kann ich nicht beurteilen, in welchem Umfang dieses Trainingszentrum privat organisiert ist und inwiefern die Armee damit zu tun hat. Aber prinzipiell verstehe ich die verärgerten Zwischenrufe aus den USA.

Harry und Meghan machen alles absolut genauso wie sie es getan haben, als sie noch Working Royals waren. Bis hin zum Durchschneiden der roten Schärpe. Das ist prinzipiell natürlich okay – aber wenn man sich so vehement von einer Organisation absetzen will – macht es dann wirklich Sinn, sie nachzuahmen?

Titel sind nur Schall und Rauch. Oder etwa doch nicht?

Nun – zunächst: sie werden stets als Duke und Duchess of Sussex begrüßt. Gewiss, der Titel steht ihnen nach wie vor zu, solange er ihnen nicht vom König genommen wurde. (Der ist derzeit der Einzige, der das kann). Aber es stellt sich natürlich jedem die Frage, wieso sie nicht auf ihn verzichten …

Klar – die Antwort liegt auf der Hand: Nicht etwa, weil sie so viel vom Königtum halten, sondern einzig und alleine, weil der Titel ihnen Prestige bringt. (Was ja – wenn wir ganz ehrlich sind – auch der ganz ursprüngliche Zweck von Titeln war).
Von dem Umstand, dass man „Herzog“ im Namen trägt, kann nämlich keiner abbeißen …

I‘ m walking …

Sie machen Walkabouts, wie es auch die Royals normalerweise tun. Schütteln dabei Hände und lassen Selfies machen. So haben wir die Sussexes einmal mehr bei den Invictus Games beim Bad in der Menge beobachten dürfen.

Seltsamerweise schert es bei diesem Anlass Harry gar nicht, freundlich in die Kameras zu lächeln.

Lest we forget

Wir sehen die beiden auch immer wieder an bestimmten Feiertagen, wie sie an Kriegsgräber gehen und Kränze niederlegen.

Bislang haben wir auch – wie bei den echten Royals – noch keine Homestories gesehen, die bei Prominenten ja normalerweise üblich sind. Also kann niemand so wirklich sagen, wie das Wohnzimmer der Familie Windsor aussieht. (Das aus der Netflix-Doku war nicht ihres. Das Haus war angemietet.)

Das Einzige, was bislang noch fehlt, sind die Familienfotos zu Weihnachten, die dann als Grußkarten verschickt werden.

My Home is My Castle

Was ihre Unterbringung in England angeht, so mussten sie ja Frogmore Cottage zurückgeben, da sie keine Working Royals mehr waren und das Land verlassen hatten. Dennoch wollten sie ein königliches Anwesen behalten, angeblich wegen der wesentlich besseren Sicherheitslage.

Wobei man sicher nicht übersehen darf, wie wichtig den beiden mit Sicherheit die Adresse wäre. Also: „Kensington Palace“ oder „Windsor Estate“ klingt mit absoluter Sicherheit besser in ihren Ohren als irgendeine x-beliebige Adresse in UK.

Guard my body!

Wenn Harry derzeit wieder mit einem Fall in London vor Gericht steht, so geschieht das in seinen Augen aus gutem Grund: Er hat Einspruch gegen das Urteil vom Sommer eingelegt, nachdem die englische Polizei ihm und seiner Familie in England keinen Personenschutz anbieten muss. Auch nicht, wenn er dafür bezahlt.
Die englische Polizei ist ein Organ des öffentlichen Rechts und keine „Schwarzen Sheriffs“.
Die Windsors sind keine Working Royals mehr und wenn sie nach England kommen, ist es ihr Privatvergnügen. Anders sieht es aus, wenn sie offiziell in UK sind, wie zum Beispiel bei der Krönung. Dann bekommen sie Schutz durch die Polizei.

Harry könnte nun ohne jeden Zweifel einfach englische Bodyguards anheuern, wenn er in nicht- royaler Mission in UK ist. Aber das will er nicht. Seine Begründung: seine privaten Personenschützer haben z.B. keinen Zugang zu Geheimdienstinformationen und können ihn und seine Familie deswegen nicht so gut schützen wie die britische Polizei.

Ich persönlich sehe das anders.

Sollte der Geheimdienst über Informationen verfügen, die eine besondere Gefahrenlage für die Windsors vermuten lassen, würden sie sich mit Sicherheit einschalten und Harry, sowie den König, informieren.

Nein. Für Harry liegt der wirklich Grund wo ganz anders: eigene Bodyguards aus dem Privatsektor engagieren – das tun nur „normale Promis“. Er aber ist ein ROYAL! Und da braucht es das Seal of Approval der staatlichen Personenschützer.

Erst dann ist man ein WIRKLICH offiziell superwichtiger Royal, wenn es Polizisten sind, die auf einen aufpassen. (Dass sich gewisse Herren einen Gutteil ihrer Gefährdung selbst zuzuschreiben haben, indem sie nämlich mit ihren „Abschüssen“ geprotzt haben, erwähne ich an dieser Stelle nicht mehr ausführlicher …)

Fällt euch noch etwas ein, wo die beiden „Königshaus“ spielen?

Wild about Harry

Wild about Harry

Prince Harry bewegt die Menschen. Im Guten wie im Bösen. Es gibt sicherlich nur wenige Menschen, die ihm indifferent gegenüberstehen, oder vielleicht noch nicht mal wissen, wer er überhaupt ist.
Mit Sicherheit dürfte er zu einem der berühmtesten Menschen auf dieser Erde zählen.
Grund genug, seinem Leben einen sehr schönen Bildband zu widmen …

Prince Harry gehört wohl – auch wenn es ihm nicht gefällt – zu den berühmtesten Menschen der Erde. Seit Jahrzehnten fiebert die Öffentlichkeit mit, wenn es um ihn geht.
Es gibt nun so einige Biografien über den Prinzen und sogar seine notorische Autobiografie. Ein Bildband fehlte allerdings bislang.

Lifestyle Busse Seewald hat ihn nun in Zusammenarbeit mit dem Future Verlag vorgelegt.

Zunächst wissen alle, die mich kennen, dass ich nicht zum Fanclub des Prinzen gehöre. Ich habe ihn schon immer kritisch gesehen und das hat sich in den letzten Jahren nicht geändert. Eher im Gegenteil.

Nun kann man sich natürlich zu Recht fragen, wieso ich einen Bildband zu einem Mann empfehle, den ich noch nicht mal besonders mag. Dessen Aktionen ich sogar rundweg ablehne.

Nein – ich verweise nicht auf den „alten Harry“, der so gerne beschworen wird, wenn man wenigstens ein Zipfelchen Gutes an ihm finden will. Ich verweise auch nicht auf Meghan, „ohne die er viel besser dran wäre“.

Ich empfehle dieses Buch, weil es für mich eine Balance herstellt. Die Autoren stellen den Prinzen so positiv dar, als habe es nie „Spare“ / „Reserve“ gegeben. Sie zeigen all die schönen Fotos mit Meghan, mit seiner Mutter, seinem Bruder etc.

Es ist geradezu, als wolle man ein Paralleluniversum schaffen, in dem es keinen rachsüchtigen, verleumderischen, ja geradezu menschenverachtenden Prinzen (wie wir ihn in seinen Memoiren kennengelernt haben) gibt.

Und das ist okay. Zum einen, weil es da draußen eine Menge Leute gibt, die Harry einfach anders, nämlich positiv, sehen. Zum anderen, weil es unsere Vergangenheit gibt. Jene Vergangenheit, in der Harry ein kleiner, rothaariger Junge mit der berühmtesten Mutter der Welt war. Wir dürfen uns daran erinnern, dass Menschen Fehler machen, aber auch die Chance bekommen sollten, sie zu erkennen und sich eines Besseren zu besinnen.

In diesem Sinne ist das Buch auch meine ganz persönliche Rückversicherung. Ich bin nämlich nach wie vor der Meinung, dass unser Blick von den Medien gelenkt wird. Ich erinnere mich nur allzu gut an das Schicksal von Sarah Ferguson, die auch niedergemacht wurde. Von der wir alle nur das Allerschlimmste dachten. Jene Herzogin von York, die bis in die USA rannte, um dem hiesigen Hass auf sie und ihren „Zehennuckler“ zu entkommen. Und heute? Jahre harter Arbeit und Hingabe an soziale Aufgaben haben die Herzogin zurück in unser aller Herzen gespült und es scheint heute für Fergie beinahe unmöglich, etwas falsch zu machen.

Dies ist mir eine Lehre, wenn es um Harry und Meghan geht. Ich betrachte ihre Aktionen und mache mir ein Bild. Da ich aber weiß, wie schnell sich der Wind drehen kann, halte ich das Buch in Ehren und blicke ab und an hinein. Vielleicht ist der Tag nämlich nicht mehr fern, wo es Harry und Meghan sind, die von den Medien in unsere Herzen zurückgespült werden.

Die Bilder im Buch sind rundweg gelungen. Eines meiner Lieblinge ist jenes auf dem die beiden in ihren strahlend roten Uniformen zu sehen sind.
Ergehen wir uns also in jenen Bildern der Vergangenheit und warten wir ab, was die Zukunft bereithält. Nicht nur, was Harry und Meghan angeht…

Ihr bekommt das Buch übrigens für 22 Euro bei 126 Seiten und mit über 200 (teils großformatigen) Bildern.

Wenn ihr noch weiter beim Busse Seewald Verlag schnuppern wollt, empfehle ich euch deren Homepage:
www.topp-kreativ.de
Ich mag den Verlag – wie ihr natürlich wisst – sehr, denn er gehört zu den wenigen Verlagen, die immer wieder sehr schöne Bücher zu royalen Themen bringen.

Invictus Games – Eine endliche Geschichte?

Das einzige noch vorhandene Erfolgsprojekt der Sussexes sind derzeit die Invictus Games.
Wie wir alle mitbekommen haben, sind sämtliche anderen Projekte glorios gescheitert. Wie aber stehen die IG überhaupt da?
Harry und Meghan halten sich derzeit in Vancouver auf, um die Games 2025 vorzubereiten und das heißt für mich: Zeit für ein vorläufiges Resümee …

2014 fanden die ersten IG in London statt. Sie gehen auf eine Idee Prince Harrys zurück und orientieren sich am Vorbild der amerikanischen Warriors Games.
Die Spiele finanzieren sich aus Spenden und Zuschüssen der Länder, in denen die Spiele stattfinden (40 Millionen Euro für die Spiele in Düsseldorf. Bezahlt durch das Verteidigungsministerium).

Aus diesen Zahlen entnehmen wir, dass Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten. Es gibt keine Rücklagen. Laut diesem Bericht gibt man nicht nur Geld für die Spiele aus, sondern auch für Untersuchungen. So zum Beispielen zu den Auswirkungen der IG auf ihre TeilnehmerInnen.

Nun muss ich sagen, dass ich keine Fachfrau für die Finanzen von Wohltätigkeitsorganisationen bin, aber wenn ich das so sehe, sage ich: sollte ein Land mal nicht bereit (oder in der Lage) sein zu zahlen, können die IG auf nichts ausweichen. Sie sind also auf Gedeih und Verderb dem guten Willen der ausrichtenden Länder ausgeliefert.

Weiterhin sind die Games auf den guten Ruf der teilnehmenden Armeen angewiesen. Geraten sie in der öffentlichen Meinung in schwierige Fahrwasser, können Regierungen nicht mehr so ohne Weiteres Geld für die IG lockermachen.

Hier spielen auch die undurchsichtigen Kriterien eine Rolle, nach welchen die Teilnehmerländer ausgewählt werden. Der deutschte Veteranenverband rügte dies, denn es gebe auch keine Definition, was akzeptable Kampfeinsätze sind und welche nicht. Auf die Spitze getrieben: dürfen russische Soldaten mitmachen, die in der Ukraine gekämpft haben?

Harry und Meghan wiederum sind die einzigen Zugpferde dieser – von bösen Stimmen – „Bundesjugendspiele auf hohem Niveau“ genannten Veranstaltung.
Sie alleine – und hier vor allem Meghan und ihre Mode – sind es, die die Medien anziehen.
Da mag man in den Social Media noch so sehr unken, es sei eine Meghan Markle- Selbstbeweihräucherungsveranstaltung.

Tatsächlich aber muss man feststellen, dass es ohne Meghan die ganze Chose wahrscheinlich längst nicht mehr gäbe.

Harry hat sich hierbei den Stunt geleistet, in seinen militärischen Projekten stets auf das Pentagon zu schielen. Er besucht amerikanische Soldatenfriedhöfe und eröffnet Einrichtungen für amerikanische Soldaten. Das ist vielleicht ein bisschen viel des Guten für einen englischen Prinzen. Wenn er in den Ruch gerät, zu eng mit dem Pentagon verhandelt zu sein, dürfte dies neue Probleme mit sich bringen.

Wie wenig Interesse die IG an sich generieren können, wird einem spätestens dann klar, wenn man sich das Interesse anschaut, das die Doku zu den IG auf Netflix hervorrufen konnte. Sie schaffte es bei Netflix nicht mal auf die hinteren Ränge, geschweige denn in die Top Ten, wo sich die Harry& Meghan- Doku seinerzeit noch munter halten konnte.

Archewell als Produktionsfirma der Serie hat damit den nächsten Flop eingefahren und wird früher oder später die Existenzfrage stellen müssen. Einziges noch vorhandenes Pferd im Stall sind die Filmpläne des Paares.

Sie haben nämlich die Rechte an dem Roman „Meet me at the Lake“ gekauft. Bei der Verfilmung wird Netflix mit im Boot sein. Wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der noch laufenden, unerfüllten Verträge. Denn – wir erinnern uns – die Verfilmung von Meghans Kinderbuch „Pearl“ wurde ja von Netflix abgelehnt; wohl wegen fehlender Erfolgsaussichten.

Alles in allem ist ihre bisherige Zeit in den USA keine Erfolgsgeschichte.

Mich würde mal interessieren, wie es hinter den Kulissen wirklich aussieht. Wie die Stimmung an Bord ist. Schließlich besteht Archewell nicht nur aus Harry und Meghan. Aber mit Sicherheit haben ihre Mitarbeiter auch einen Knebelvertrag unterschrieben, der ihnen öffentliche Äußerungen zu ihren Arbeitgebern verwehrt. (Man muss ja auf seine Privatsphäre achten … )

Was die Invictus Games angeht, so hängt viel von der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Jahren ab, ob es sich Regierungen auch weiterhin leisten werden, die Spielwiese eines Prinzen(paares) mit überschaubarer Popularität weiter zu finanzieren. Dazu kommt die Frage, inwieweit zukünftig Militäreinsätze von der Bevölkerung mitgetragen werden.
Zudem muss man wohl einfach feststellen, dass behinderte SoldatInnen unattraktiv sind. Mit deren Schicksal will sich ein breites Publikum einfach nicht befassen.
So sehr auch alle applaudieren, wenn die IG erwähnt werden.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass die IG zu sehr am Sussexschen Tropf hängen, als dass sie ohne deren direktes Zutun überleben könnten. Trennen sich Harry und Meghan heute, sind wohl auch die IG Geschichte. Dies einfach, weil sie sich bislang nicht eigenständig etablieren konnten.

Insofern ist es nicht immer von Vorteil, wenn etwas nur von seinem einzigen Zugpferd abhängt.
Eine Lösung wäre, wenn Harry und Meghan noch andere Prominente dazu kriegen könnten, sich vor den IG- Karren spannen zu lassen. Aber so toxisch wie die beiden inzwischen sind, prügelt sich wohl niemand um diesen Job.

Power of Women Event – aber was tut Meghan dort?

Zunächst muss man eines klarstellen:

Bei diesem Event handelt es sich wie bei vielen anderen in der Branche um nichts anderes als ein Werbeschaulaufen. Hierbei geht es weniger um die Bedeutung von Frauen im Showbusiness, sondern darum, sich zu zeigen, fotografiert zu werden und Kontakte zu knüpfen.

Als ich das Event etwas genauer angeschaut habe, habe ich festgestellt, dass im Zentrum lauter Frauen stehen, die derzeit größere Projekte laufen haben (z.B. Margot Robbie mit „Barbie „) und diese natürlich auch promoten wollen und sollen.

Schaut man sich nun den Bericht dazu auf der Variety- Homepage an, sieht man, dass es im Übrigen nicht zuletzt um die Modehäuser geht, die die Stars mit ihren Kleidern ausstatten und dann natürlich auch auf der Variety- Homepage auftauchen.

Umso eindringlicher fragt man sich natürlich, was Meghan in diesem Umfeld tut … Weder hat sie als Schauspielerin Projekte am Start, noch ist sie für ihren besonderen Style bekannt.
Googelt man aber das Event taucht sie immer als erstes Suchergebnis auf.

Was ist da los?

Nun, wie wir alle wissen, hat Meghan seit ein paar Monaten bei einer Agentur angeheuert, die ihr Jobs verschaffen soll. Diese Agenturen besorgen dann natürlich ihren Klienten Einladungen zu solchen Events, damit sie dort die Leute treffen können, die eben jene Jobs zu vergeben haben.

Das hatten die Sussexes ja schon mal versucht, als Harry bei einem Event Meghan als Synchronsprecherin für Disney unterbringen will. Peinlicherweise wurde dieser Bewerbungsversuch aufgenommen und online gebracht.

Ich gehe davon aus, dass Meghans Plan so aussieht, dass sie einfach den längeren Atem braucht. Sie muss nur die ganzen negativen Schlagzeilen irgendwie überleben und währenddessen die losen Enden wieder aufnehmen und durchstarten.


Mit Harry zusammen geht es nicht, also versucht sie, sich – zumindest beruflich – aus seinem Schatten zu lösen. Deswegen auch das Beharren auf dem Titel.

Der Titel ist das einzig Brauchbare, was sie von Harry bekommen hat. Der Titel ist Türöffner und Brücke.

Das hat auch null mit dem Königshaus oder einer empfundenen Verpflichtung für die Krone zu tun. Es ist reines Mittel zum Zweck. Es ist der Titel und ihre noch immer betonte Verbindung zu Royalty, die sie in solches Umfeld bringt. Das ist noch immer ihr USP (= Unique Selling Point) Der Titel macht sie interessant und hebt sie aus der Masse der Sternchen empor.
Bei diesen Events muss sie plaudern, sich fotografieren lassen, Treffen vereinbaren und dabei heftig lächeln.
Das ist das tägliche Brot jeder Hollywood-Schauspielerin.

Miesepeter-Harry lässt man dabei besser zu Hause. Alleine schon, weil man die Medien nicht vergraulen will.

Harry nach Hause telefonieren …

ACHTUNG! Fangfrage!

Wer hat ein Anrecht auf Privatspäre?

Prince Harry hat von seinem Stab mitteilen lassen, dass er anlässlich des 75. Geburtstages mit seinem Vater telefoniert hat …

Da hat sich der König sichtlich SEHR gefreut …

Ja, laut dem Prinzen war das Gespräch so erfolgreich, dass sie gleich beschlossen haben, nächste Woche nochmals zu sprechen.

Weniger gut kam die Mitteilung, die an den Telegraph durchgestochen wurde, allerdings beim Stab des Königs an. Dort zeigte man sich befremdet, dass ein privates Telefonat den Medien mitgeteilt werde.

Für meine Begriffe hat sich Harry da in eine Zwickmühle manövriert, aus der er nur schwer rauskommt. Zum einen wird er natürlich gefragt, ob er überhaupt seinem Vater gratuliert hat und in welcher Form, wenn er schon nicht in London war. Darauf kann er schlecht sagen: Kein Kommentar. Dann steht er als undankbarer, ignoranter Sohn eines wunderbaren Vaters da.
Zum anderen sollte er natürlich die Privatsphäre wahren und nichts über ein solches Gespräch verlautbaren lassen. Schon gar nicht über den angedachten nächsten Schritt.

Meghan – Im Land des erstarrten Lächelns

Von der Tragfähigkeit eines Lächelns in Zeiten des Narrativs.

Sobre la sostenibilidad de una sonrisa en tiempos de narrativa

Wenn wir alle an Meghan Markle denken, denken wir mit Sicherheit zuerst an ihre Mode und dann … an ihr Lächeln.
Es ist ein Hollywood-Lächeln. Immer gleich, gibt es den Blick frei auf eine bemerkenswerte Reihe perfekt gearbeiteter, gebleichter Zähne, die wohl so ziemlich jede von uns neidisch machen.

Ich bin ein Augen-Mensch. Ich reagiere auf etwas, das ich sehe. Und so schaue ich mir immer wieder Meghans Fotos an, um mich ihrer Persönlichkeit zu nähern.
Das ist aber – speziell in diesem Fall – nicht ausreichend. Meghan ist Zeit ihres Lebens durch die Medienschule gegangen. Angefangen mit ihrem Vater, der ein mit Preisen bedachter Beleuchter in Hollywood war, über ihre Schulen, die sie mit den Hollywoods-Kids zusammenbrachte, bis hin zu ihrer Schauspielkarriere.
Sie weiß, dass man den Fotografen dienen muss, wenn man im Gespräch bleiben will und das tut sie. Und so entstehen all diese befremdlichen Fotos, auf denen sie strahlt, während Harry zornig oder genervt wirkt.

Cuando todos pensamos en Meghan Markle, sin duda pensamos primero en su moda y luego … su sonrisa.
Es una sonrisa de Hollywood. Siempre la misma, revela un notable conjunto de dientes perfectamente tallados y blanqueados que probablemente darían envidia a casi cualquiera de nosotros.

Soy una persona de ojos. Reacciono ante lo que veo. Y por eso sigo mirando las fotos de Meghan para acercarme a su personalidad.
Pero eso -especialmente en este caso- no es suficiente. Meghan ha pasado por la escuela de los medios de comunicación toda su vida. Empezando con su padre, que era un galardonado director de iluminación en Hollywood, pasando por sus escuelas, que le presentaron a los chicos de Hollywood, hasta su carrera como actriz.
Sabe que si quieres seguir en la conversación, tienes que servir a los fotógrafos, y así lo hace. Y así es como surgen todas esas fotos desconcertantes, en las que ella está radiante mientras Harry parece enfadado o molesto.

Es ist die alte Hollywood-Schule, die Menschen beibringt, wie sie sich in der Öffentlichkeit zu verhalten haben. Was sie zu sagen haben, wenn sie bei einem Fehltritt erwischt wurden.
So hat „Überrascht“ auszusehen.

So geht „Erschrocken“. (Das üben wir noch …)

So sieht „Begeistert“ aus.

Credits: Marie Claire, Elle und Harper’s Bazaar
Und es sind die schlechteren Schauspieler, die diese Mienen vor dem Spiegel einstudieren und je nach Bedarf abrufen. Den (sehr) guten Schauspielern stehen diese Gesichter in einem unüberschaubaren Maß zur Verfügung und sie beherrschen sie derart gut, dass sie sie automatisch abrufen können, je nach Situation.
Dass Meghan keine der hervorragenden Schauspielerinnen ist, wissen wir inzwischen. Daher fällt mir auf (und es ist für mich auch nachvollziehbar), dass sie nur ein bestimmtes Maß an Gesichtern darstellen kann. Ich würde maximal ein halbes Dutzend schätzen.
Da ihr aber selbst dieses halbe Dutzend nicht authentisch in Fleisch und Blut übergegangen ist, muss sie die Emotionen darstellen. Sie muss sie bewusst abrufen und über einen gewissen Zeitraum beibehalten.

Im Prinzip würde ich sagen – wie eine Sängerin, die daran arbeitet, einen Ton für eine bestimmte Zeit halten zu können, ohne, dass die Stimme schwankt.

Es la vieja escuela de Hollywood de enseñar a la gente cómo comportarse en público. Qué decir cuando han sido sorprendidos en un paso en falso.
Así se dice „sorprendido“. Así se dice „sobresaltado“. Así es como se ve „Emocionado“.
Y son los peores actores los que ensayan estas expresiones frente al espejo y las invocan cuando es necesario. Los (muy) buenos actores tienen estas caras a su disposición en una cantidad inabarcable y las dominan tan bien que pueden invocarlas automáticamente, dependiendo de la situación.
A estas alturas ya sabemos que Meghan no es una de esas excelentes actrices. Por eso me parece (y me parece comprensible) que sólo pueda representar una cierta cantidad de rostros. Yo diría que media docena como mucho.
Pero como ni siquiera esa media docena son auténticamente de carne y hueso para ella, tiene que retratar las emociones. Tiene que evocarlas conscientemente y mantenerlas durante cierto tiempo.

En principio, diría yo, como un cantante que se esfuerza por mantener una nota durante cierto tiempo sin que le tiemble la voz.

Ich suche bei all den Bildern, unter all den Videoclips, die es von Meghan gibt, das eine, das die echte Meghan zeigt. Nicht die erfolglose Seriendarstellerin, die gerade mal einen Hit hatte und danach in der Versenkung verschwunden ist. Nicht die Koffer- Aufmacherin mit dem gefakten Lebenslauf, die ganz offensichtlich ihren Augen kaum trauen wollte, als sie sich plötzlich an der Seite des Prinzen wiederfand.

Ich denke dabei oft an Sarah Ferguson, der es genauso ging. Die in einem Interview erzählte, sie hätte immer davon geträumt, mal ein Flugzeug zu nehmen wie andere ein Taxi und plötzlich hätte sie an Andrews Seite sogar in der königlichen Maschine gesessen. Noch heute erinnere ich mich an ihr wahrhaftiges, ungläubiges Staunen, das sogar in dem Interview noch präsent war.

Con todas las fotos, todos los videoclips de ella, estoy buscando el que muestra a la Meghan real. No la actriz en serie sin éxito que tuvo un solo éxito y luego desapareció en el olvido. No a la abridora de maletas con un currículum falso, que obviamente no podía creer lo que veían sus ojos cuando de repente se encontró al lado del príncipe.

A menudo pienso en Sarah Ferguson, que sentía lo mismo. Dijo en una entrevista que siempre había soñado con coger un avión como otros cogen un taxi y, de repente, estaba sentada al lado de Andrew en el avión real. Aún hoy recuerdo su genuino e incrédulo asombro, que seguía presente incluso en la entrevista.

Beide Frauen haben ihren Prinzen bekommen. Was aber unterscheidet sie und was macht Sarah so erfolgreich und lässt gleichzeitig Meghan in den Augen des Publikums wieder und wieder scheitern? Wieso ist Sarah nach wie vor so ungemein beliebt, während Meghan nichts richtig machen kann?

Es ist das Authentische. Sarah zeigt, wenn etwas schiefgeht, zuerst auf sich selbst. Man hört sie in Interviews nie sagen: „Der… und der… und der… ist schuld, dass mir das und das passiert ist.“
Sie lässt sich liften und sie erzählt davon in Interviews. Sie kämpft seit Jahrzehnten mit ihrem Gesicht – versteckt die Pfunde aber nicht verschämt, sondern trägt auch enge Kleider.
Eine miesepetrige Duchess of York trifft niemand an.
Und wenn sie um ihr Leben kämpfen muss wie nach ihrer Brustkrebs-Diagnose, stürzt sie sich noch intensiver in ihre Wohltätigkeitsarbeit. Sie gibt Interviews zu ihrer Erkrankung um anderen Frauen Mut zu machen. Um sie dazu zu bringen, auch in die Früherkennungsuntersuchungen zu gehen.

Meghan hingegen erzählt anderen, was sie zu tun haben in Bereichen, mit denen sie nichts zu tun hat. Bei Themen, mit denen sie sich nur erratisch befasst. Heute ein bisschen Mutterschutz, morgen ein wenig seelische Gesundheit.
Sie fasst immer neue Themen an und bleibt doch nicht dabei.
Warum? Weil es ihr offensichtlich keine Herzensangelegenheit ist.

Ambas mujeres han tenido su príncipe. Pero, ¿qué las diferencia y qué hace que Sarah tenga tanto éxito y, al mismo tiempo, que Meghan fracase una y otra vez a los ojos de la audiencia?

Es la autenticidad. Sarah se señala a sí misma en primer lugar cuando algo va mal. Nunca se la oye decir en las entrevistas: „The…. y la… y el… tienen la culpa de que me haya pasado tal o cual cosa“.
Se ha hecho un lifting y habla de ello en las entrevistas. Lleva décadas luchando con su rostro, pero no esconde los kilos con timidez, también lleva ropa ajustada.
Nadie conoce a una Duquesa de York gruñona.
Y cuando tiene que luchar por su vida, como le ocurrió tras el diagnóstico de cáncer de mama, se vuelca aún más intensamente en su labor benéfica. Concede entrevistas sobre su enfermedad para animar a otras mujeres. Para que ellas también se sometan a exámenes de detección precoz.

Meghan, en cambio, dice a los demás lo que tienen que hacer en ámbitos en los que ella no tiene nada que ver. En temas de los que sólo se ocupa de forma errática. Un poco de maternidad hoy, un poco de salud mental mañana.
Siempre aborda temas nuevos y, sin embargo, no se ciñe a ellos.
¿Por qué? Porque obviamente no es una cuestión de corazón para ella.

Y eso me lleva a nuestro próximo episodio: Meghan – En el corazón de la nada.



Und das bringt mich zu unserer nächsten Folge: Meghan – Im Herzen des Nichts.