Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Derzeit jagen sich die Horror- Nachrichten …

Dachten wir nach Dianas Tod, es könne für die englischen Royals nicht schlimmer kommen, hatten wir einfach keine Ahnung.
Das ändert sich derzeit.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Einschläge auch die jüngere Garde treffen würde.

Gestern machte nun die Nachricht die Runde, dass bei einigen Epstein- Emails nach der erfolgreichen Klage mehrerer amerikanischer Abgeordneter, die Schwärzung aufgehoben worden war.
Dadurch wurden auch Mails von Sultan Ahmed bin Sulayem, einem emiratischer Geschäftsmann, der als Chairman und CEO von DP World tätig ist — einem der größten Hafen- und Logistikunternehmen der Welt mit Sitz in Dubai, an Epstein bekannt.

Copyright: wikipedia, gemeinfrei


Besonders grauenerregend: eine Mail von Epstein an ihn mit dem Wortlaut: „Where are you? Are you ok, I loved the torture video.“ (2009) (Übersetzung: „Wo bist du? Geht es dir gut, Ich liebte dein Folter- Video.“)

Was hat nun dieser Sultan mit dem Eartshot Prize von Prinz William zu tun?


DP World ist ein Gründungspartner des Earthshot Prize und bin Sulayem hatte 2022 eine Spende von über einer Million Pfund an Prinz Williams Organisation angekündigt.
Diese Ankündigung war durch einen Fototermin der beiden Männer flankiert.

The Republic hat jetzt eine offizielle Beschwerde bei der Charity Commission des Vereinigten Königreichs eingereicht. Man wirft William vor, seiner Sorgfaltspflicht nicht genüge getan zu haben, indem er den Spender nicht ausreichend überprüft habe.
Die Charity Commission hat dies bestätigt und mitgeteilt, dass sie die Vorwürfe prüft und auch prüft, ob sie weitere Schritte einleiten wird.

Nach den Erlebnissen der letzten Monate und Jahre bin ich da ungeheuer skeptisch. Wir haben gelernt, dass nichts neutral bearbeitet wird, was mit der Königsfamilie zu tun hat.
Anzeigen werden fallen gelassen, Hinweisen wird nicht nachgegangen.
Es wird erfolgreich gedroht und Dinge versickern.

Ob es in diesem Fall anders ist, wage ich stark zu bezweifeln, zumal der Earthshot Prize das einzige namhafte Projekt außer der „Homeward Initiative“ ist, das William überhaupt hat.
Der Earthshot Prize sichert ihm immer wieder die Schlafzeilen, zumal bei der jährlichen Preisverleihung.
( „Heads Together“ zum Beispiel hatte zum letzten Mal 2022 einen royalen Platz auf der Agenda.)
Da wird William alle Fäden ziehen, damit dieses Projekt nicht beschädigt wird.

Dass man sich derzeit nicht zu schnellem Handeln gezwungen sieht, wird alleine schon dadurch klar, dass der Earthshot Prize bislang auf keine Presseanfrage reagiert hat.
Der Hof setzt also einmal mehr auf Aussitzen.
Das war ja bislang auch schon so erfolgreich …

Flirt mit dem Untergang …

Flirt mit dem Untergang …

Das Ganze ist mir so peinlich. Was ich geschrieben habe, spiegelt nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte. Ich entschuldige mich. Es war eine absolute Fehleinschätzung. Ich hätte niemals …

So oder so ähnlich tönt es uns in den letzten Wochen wieder und wieder aus Norwegen entgegen.

Von wo die Rufe kommen? Von Kronprinzessin Mette Marit, der künftigen Königin von Norwegen.

Es geht um ihre Freundschaft… nein BEZIEHUNG zum verurteilten Kinderschänder Jeffrey Epstein.

Wieso sage ich „Beziehung“?
Ganz einfach!
Lesen wir die Mails, die die beiden ausgetauscht haben und stellen wir uns vor, es stünden andere Namen als Absender. Paul und Paula? Sven und Annika? Wir würden auf jeden Fall sagen, dass zumindest die Frau heftig in den Mann verknallt ist.
Sie flirtet. Mit dem Untergang – wie wir heute wissen.

Meine Oma hätte mit sehr schmalen Lippen gesagt: „Es schickt sich nicht für eine verheiratete Frau, nachts mit einem anderen Mann als ihrem eigenen durch einen Park zu spazieren.“
Und ich muss ihr Recht geben.

Stellt sich für mich die Frage: Mette Marit hat Epstein im Januar 2013 für vier Tage auf seinem Anwesen in Florida besucht. Sie trafen sich außerdem bei einem Urlaub auf der Insel Saint Barthélemy.
In ihren Emails nennt sie ihn „Sweetheart“ und beteuert ihm, wie sehr sie ihn, „ihren verrückten Freund“, vermisse.

Dass auch die Norweger solches Verhalten ihrer künftigen Königin nicht goutieren, schlägt sich inzwischen in den Umfragen nieder. Nur noch knapp 20% aller Befragten halten sie als künftige Königin noch für tragbar. Tendenz fallend.

Je länger das Königshaus zuschaut, desto verheerender wird das Ergebnis sein. Jeder Tag, den man mit wachsweichen Erklärungen verschwendet, lässt die Abrissbirne einmal mehr in die Krone krachen.

Nun kann man natürlich sagen: Die versuchen zu retten, was zu retten ist. Respektive: sie denken, sie können den Kopf einziehen und warten bis der Sturm vorüberzieht. Aber ist das die Lösung? Ist das die Denke, die wir bei den Leuten an der Spitze unserer Gesellschaften sehen wollen?
In das gleiche Loch fällt die heutige Erklärung des Prinzen und der Prinzessin von Wales, dass die Epstein- Affäre sie mit Sorge erfüllt, ihre Gedanken aber weiterhin auf die Opfer gerichtet sind.
Oh NEIN! WIRKLICH???

Die Situation in England

Den Kopf einzuziehen – das versucht man derzeit in England, hat da aber auch eine andere Gemengelage:
Der dort betroffen Andrew M-W ist ein Ex. Ein Ex- Prinz, ein Ex- Wirtschaftsbotschafter, ein Ex- Offizier, der keine Aufgabe mehr im öffentlichen Leben des Landes hat. Kein Working- Royal.
Man kann ihn aus dem Blick der Öffentlichkeit nehmen und es entsteht keine Lücke.
Das hatte man bereits versucht, doch nachdem man Andrew wieder und wieder auf dem Pferderücken durch den Windsor Great Park hat reiten sehen, oder tiefenentspannt mit dem Auto durch die Gegend schippern (wo er dann auch mal Bauarbeiter angeschnauzt hat, weil sie Bodenschwellen rund um sein Anwesen verlegt haben) – ist dem König offensichtlich die Hutschnur geplatzt und er hat nachts um 2 die Umzugs-LKWs zur Royal Lodge geschickt.

Die Situation in Norwegen

In Norwegen stellt sich die Situation allerdings anders dar.
Hier haben wir es mit der künftigen Königin zu tun.

Selbst wenn ihr Email- Freund nicht der berüchtigte Jeffrey Epstein gewesen wäre, sondern ein x-beliebiger Sören, Malte oder Björn, hätte man verblüfft die Brauen hochgezogen. Eine künftige Königin, die solche Botschaften mit einem Mann austauscht, der nicht ihr Ehemann ist, würde auch so schon für Irritation sorgen, wenn aber dieser Mann auch noch ein verurteilter Sexualstraftäter ist, dann ist Schicht im Schacht.

Am Ende des Tages haben die Epstein- Akten aber nicht nur das englische und norwegische Königshaus ins Wanken gebracht, sondern auch die dortige politische Landschaft, wurde doch jetzt sogar bekannt, dass mehrere Millionen Dollar aus Epsteins Erbe an die Kinder von Rød Larsen (Mitinitiator der Oslo- Friedensverhandlungen und Präsident des International Peace Institute – IPI in New York) und dessen Frau Mona Yuul (vorweg. UN- Botschafterin) gehen sollten.
Zwar gab es Rücktritte etc aber der Schaden ist angerichtet.

Jetzt ist es an uns allen, die richtigen Stellschrauben zu drehen, damit solcherlei in Zukunft nicht mehr passieren kann.

Geheimnisverrat?

Massive Vorwürfe gegen Prince Andrew

Immer, wenn man denkt, es könne nicht schlimmer kommen, hebt irgendwo irgendwer einen Deckel hoch und man kann in einen Topf schauen, in den man lieber nicht geblickt hätte …

Im Moment werden schier unfassbare Anschuldigungen laut, die sich aus den neu veröffentlichten Unterlagen von Jeffrey Epstein ergeben.

China- Gate

So ist seit 2005/ 2006 gerichtsnotorisch, dass Andrew einen direkten Informationskanal zum chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterhielt.
Sein enger Vertrauter Yang Tengbo (genannt: „H6“) wurde vom britischen Inlandsgeheimdienst MI5 als mutmaßlicher Spion eingestuft und aus Großbritannien verbannt. Er soll versucht haben, Andrews Einfluss für politische Einflussnahme Chinas zu nutzen.
Tengo hatte Andrew unter anderem dabei unterstützt, eine Geburtstagskarte an den Präsidenten zu schreiben.
Das dürfte allerdings noch der harmloseste Freundschaftsdienst gewesen sein …

Es wird derzeit untersucht, ob Gelder aus China über die Initiative „Pitch@Palace“ an Andrew flossen. Der britische Geheimdienst warnte, Andrew sei aufgrund seines angeschlagenen Rufs anfällig für eine sogenannte „Elite Capture“-Operation Pekings gewesen.

From Russia With Love

In den im Februar 2026 veröffentlichten Epstein-Akten finden sich Hinweise darauf, dass Jeffrey Epstein versuchte, über seine Kontakte zu Andrew und anderen Prominenten Einfluss in Russland zu gewinnen. Es gibt jedoch keine Belege für einen direkten Verrat von Staatsgeheimnissen an den Kreml durch Andrew.
Berichten zufolge besaß Andrew sensible Dokumente (das sogenannte „Helmand-Dokument“) aus seiner Zeit als Handelsbotschafter. Es besteht der Verdacht, dass solche Informationen in den Dunstkreis Epsteins und damit potenziell an fremde Mächte gelangt sein könnten.

Ich fürchte, wer denkt, dass ein Jeffrey Epstein keine Gegenleistungen erwartet hat, ist ziemlich naiv. Und Andrew war sicherlich töricht und selbstverliebt genug, um dem Werben des Finanziers nachzugeben.

Bislang ist nur ein Bruchteil der Unterlagen ausgewertet und wir werden definitiv noch mit den Ohren schlackern. Dann geht es nicht mehr nur um solche Sex- Histörchen wie wir sie bislang von Andrew kannten …