Was sollen wir nur tun?

In den aktuellen Skandalen gibt es nur Verlierer. So scheint es zumindest…

Verlierer Nr. 1
Das englische Königshaus

zunächst schauen wir mal nach London, wo sich König Charles gestern abermals einem Bürger stellen musste, der ihm bei einem Walkabout zurief, ob Andrew sich nicht langsam mal den Behörden stellen müsse.

Der Mann hat so Unrecht nicht.

Stehen doch nicht nur Kindesmissbrauch am Horizont, sondern auch Geheimnisverrat und Untreue. Kurz – Fehlverhalten im öffentlichen Amt.

Andrew Lownie wiederum wird nicht müde zu betonen, dass er diverse Unterlagen hat, die strafrechtlich relevant wären. Auch bietet er sie wie schales Bier den britischen Behörden an, da diese – so seine Einschätzung – wesentlich bessere Mittel zur Verfügung haben als er, um die Unterlagen zu prüfen und für ihre Ermittlungen zu verwenden.

Doch wenn es keine Ermittlungen gibt, bekommt man auch keine Einschätzung der Beweise.

Hier stoßen wir jetzt auf den seit Jahrzehnten propagierten Quatsch von der politischen Zurückhaltung, ja Neutralität des Königshauses.
Sie mögen parteipolitisch den Mund halten, doch wenn es um ihre Belange geht, sind sie jeder Zeit bereit, in die (rechts)staatlichen Abläufe einzugreifen.

Eines der bekanntesten Beispiele: Der Paul Burrell- Prozess.
Hier wurde Paul Burrell, Dianas Butler, angeklagt, zahlreiche Stücke aus ihrem Besitz gestohlen und auf seinem Speicher versteckt zu haben.

Er selbst behauptete, er habe die Sachen nach Dianas Tod in Sicherheit gebracht, da bereits Stücke verschwunden waren.

Im letzten Moment – der Prozess hatte bereits begonnen – der Knalleffekt: Die Königin selbst griff ein und erklärte, sie sei von Burrell unterrichtete worden, dass er Stücke in Sicherheit gebracht habe. Es sei also kein Diebstahl …

Jetzt sinn mer mal speziell und denken nach…
Wieso ist es kein Diebstahl, nur weil ein anderer davon weiß?
Wenn die Sachen nur in Sicherheit gebracht werden sollten – wo wären sie sicherer gewesen als auf einem königlichen Anwesen? In einem königlichen Tresor? Des Weiteren: die von Burrell „gesicherten“ Stücke gehörten Diana – die war tot – also gehörten sie ihren Erben. Wobei mir jetzt irgendwie zuallererst ihre Söhne einfallen.
An deren Stelle – da minderjährig – hätte Charles die Stücke für die Söhne an sich nehmen müssen.
Spannend, dass die Queen eingreift und all diese von mir genannten Punkt ad absurdum führt und damit auch noch durchkommt.
So viel zur „neutralen“ Gerichtsherrin.

Wahrscheinlicherer Grund des Eingreifens:
Man fürchtete, dass Zeugen Unliebsames zutage fördern könnten. Aussagen werden gemacht. Es wird nachgefragt. Man sieht nicht gut dabei aus.

Am Ende des Tages galt es, die Notbremse zu ziehen, was die Königin gemacht hat.

Und irgendwie fand das jeder okay.

Warum eigentlich?

Und auch was Andrew angeht, hat die Queen jahrelang die Türe zugehalten und Wachposten bezogen.
Zahlreiche Zeugen stehen jetzt auf und berichten, wie sie direkt angedroht bekamen, dass es Konsequenzen habe, wenn sie mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit gingen.
Der BBC wurde klargemacht, dass sie jeglichen Zugang zum Palast verlieren würden, wenn sie die Doku über Andrew, Sarah und Jeffrey machen würden.
Andrew Lownie bekam es mit dem geballten Rechtsberaterstab des Palastes zu tun, als er nur die Archive mit den Unterlagen über Edward VII für sein Buch „Traitor King“ einsehen wollte.

Er ist es auch, der der Öffentlichkeit in Erinnerung bringt, dass in den Archiven der königlichen Schlösser einige der größten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte lagern und der Öffentlichkeit vorenthalten werden, einfach, weil es die Krone so möchte. Es gibt auch keinerlei Handhabe, sie zu zwingen, einen Zugang zu ermöglichen, respektive eine Ausstellung zu organisieren.
Die Stücke bleiben einfach unter Verschluss, als besitze sie kein europäisches Staatsoberhaupt, sondern ein russischer Oligarch.

Wir sehen – das Königshaus wird immer dann aktiv, wenn es um die eigenen Interessen geht. Sieht man sich (heraus)gefordert, zieht man es vor, mit altbekannten Sprüchen wie „Never complain – never explain“ (Niemals bescheren – niemals erklären) die Menschen abzuspeisen.

Und in dieser Tradition stellt man sich vor den Sohn/ Bruder Andrew und hilft diesem, den Nachstellungen der Justiz zu entgehen.

JETZT ZEIGT ES SICH, WER DEN LÄNGEREN ATEM HAT. KÖNIGSHAUS ODER ÖFFENTLICHKEIT…

Verlierer Nr. 2
Das norwegische Königshaus

Zugegeben – sie sind in einem nicht auflösbaren Dilemma (eigentlich beide Königshäuser)…

Vor Jahren haben sie eine Art Ursünde zugelassen. Im einen Fall ein Prinz, der einfach mit allem durchkam und im anderen Fall, ein Prinz, der mit seiner Herzensdame durchkam.

Beides hätte gutgehen können, wäre den Nachrückern nicht ein gewisser Jeffrey Epstein begegnet.

Dieser packte die Royals wo sie verwundbar waren. Er war ein Mephistopheles, der sie in eine Welt entführte, die er aussehen ließ wie die jeweilige Traumwelt.
Mette Marit erlebte Bestätigung. Vielleicht sogar etwas, das sie für echte Freundschaft hielt. Sarah Ferguson bekam Geld und Anerkennung. Andrew Sex und Privatjets.
So bekam jeder wovon er träumte.
Und sage jetzt niemand, Royals hätten doch alles. Die könnten doch von gar nichts mehr träumen…

Sie biederten sich dem Financier mit Privatinsel an, glitten auf seiner Schleimspur dahin und dachten, die Party werde niemals enden.
Und was bekam Epstein im Gegenzug? Das Glitzern von Krönchen und jahrhundertealter Tradition.
Netzwerke! Die größten, besten, berühmtesten Netzwerke der Welt. Die Queen als ultimativer Jackpot!
Seine Lebensgefährtin Ghislaine Maxwell hatte einen „All Area“- Pass und konnte sich in den königlichen Palästen überall bewegen. Sarah Ferguson ermöglichte Führungen durch die Schlösser.
Sie alle benutzten jene Schlösser, die ihnen gar nicht gehörten als Kulissen für ihre Finanztransaktionen. Mit dem jahrhundertealten Pomp beeindruckten sie zweifelhafte Geschäftspartner.
Eine schmierige Truppe in einer Schmierenkomödie.

Timeline Jeffrey Epstein

1. Aufstieg und frühe Karriere

  • 1953: Geburt in Brooklyn, New York.
  • 1973–1975: Arbeitet als Mathematiklehrer an der exklusiven Dalton School in Manhattan.
  • 1976–1981: Startet seine Karriere an der Wall Street bei der Investmentbank Bear Stearns, wo er schnell zum Partner aufsteigt.
  • 1988: Gründung seiner eigenen Firma J. Epstein & Company. Er beginnt, ein Vermögen zu verwalten, unter anderem für den Milliardär Leslie Wexner.
  • 1990er Jahre: Erwirbt Immobilien weltweit, darunter ein Anwesen in Palm Beach und die Privatinsel Little St. James

2. Der erste Skandal (Florida-Verfahren)

  • 2005: Ermittlungen beginnen in Palm Beach, nachdem Eltern eine Anzeige wegen Belästigung einer Minderjährigen erstattet hatten.
  • 2008: Epstein schließt einen höchst umstrittenen „Non-Prosecution Agreement“(NPA). Er entgeht Bundesanklagen und bekennt sich lediglich in zwei Fällen der Prostitution vor einem Staatsgericht schuldig.
  • 2008–2009: Er verbüßt eine 13-monatige Haftstrafe, darf das Gefängnis jedoch an sechs Tagen die Woche für die Arbeit verlassen (Work Release). 

3. Rückkehr in die Elite und neue Vorwürfe

  • 2010er Jahre: Trotz seiner Registrierung als Sexualstraftäter pflegt Epstein weiterhin Kontakte zu Prominenten, Wissenschaftlern und Politikern.
  • 2018: Ein Enthüllungsbericht des Miami Herald rückt den Fall und den milden Deal von 2008 wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. 

4. Die finale Verhaftung und der Tod

  • 6. Juli 2019: Epstein wird am Flughafen Teterboro (New Jersey) festgenommen. Die Anklage lautet auf Sexhandel mit Minderjährigen und Verschwörung.
  • 18. Juli 2019: Ein Richter verweigert ihm die Freilassung auf Kaution; er bleibt im Metropolitan Correctional Center (MCC) in Manhattan in Haft.
  • 23. Juli 2019: Epstein wird mit Verletzungen am Hals in seiner Zelle gefunden und vorübergehend unter Selbstmordbeobachtung (Suicide Watch) gestellt.
  • 8. August 2019: Epstein unterschreibt sein letztes Testament.
  • 10. August 2019: Jeffrey Epstein wird leblos in seiner Zelle aufgefunden. Die offizielle Todesursache wird später als Suizid durch Erhängen festgestellt. 

Sein Tod löste zahlreiche Spekulationen und Verschwörungstheorien aus, da Sicherheitsvorkehrungen in der Nacht seines Todes missachtet wurden (z. B. schlafende Wärter, defekte Kameras). 

Epstein – noch nicht das letzte Wort

Epstein – noch nicht das letzte Wort

Jeffrey Epstein, Polizeifoto 2006
Copyright: gemeinfrei

Die letzten Monate haben uns alle mit Neuigkeiten überzogen, auf die wir gerne verzichtet hätten.

Ein langer Schatten zieht sich, von New York ausgehend, über den gesamten Erdball. Von wem er ausgeht? Von Jeffrey Epstein, einem amerikanischen Investmentbanker und verurteilten Sexualstraftäter.
Ich glaube, ich muss seine Vita nicht noch einmal aufrollen, aber ich will einen genaueren Blick auf seinen Einfluss auf europäische Königshäuser werfen und das Ganze versuchen, in einen Kontext zu stellen.

Epstein hatte ein Netzwerk aus einfluss(reichen) Männern erschaffen, denen er bei allen Möglichkeiten junge Mädchen zum Sex zuführte. Diese Frauen waren sozusagen die Kirsche auf der „Entspannungstorte“ ihrer Meetings.
Weiterhin hat er wohl auch Informationen über diese Männer gesammelt – für Regentage. Sozusagen.

Die Geschichte von Epstein hätte eigentlich im Jahre 2019 ihr endgültiges Ende finden können, denn da wurde er erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden. Wie es heißt – unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen.
Sei es nun drum – ob er Selbstmord begangen hat, oder ermordet wurde – für uns viel spannender ist die Frage, wer sich alles in seinem klebrigen Netz verfangen hatte.
Zumal: welche (späteren) Royals…

Zunächst erwischte es Prince Andrew, da dieser direkt von Virginia Guiffre, einem der Epstein- Opfer öffentlich angeklagt wurde. Als sie drohte, ihn anzuzeigen, traf man eine außergerichtliche Vereinbarung mit ihr. Das Schweigegeld wurde von der Queen gestellt.
Auch wenn Andrew in seinem umstrittenen Maitliss- Interview behauptete, jederzeit mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten zu wollen, fand sich dann im Nachgang leider nie ein passender Termin.

Erst als König Charles im Spätsommer bei der Beisetzung der Herzogin von Kent ganz ungeniert mit seinem Bruder Andrew scherzte und plauderte, platzte der Öffentlichkeit die Hutschnur.
Prince William, dem der umtriebige Onkel schon lange ein Dorn im Auge war, schritt gemeinsam mit Stiefmutter Camilla zur Tat.
Kurz darauf verzichtete Andrew auf all seine Titel und Ehrenzeichen. Dass man es gestattete, dass er in der Erklärung schrieb, dies sei seine Entscheidung gewesen und damit seinen Bruder einmal mehr als Weichei dastehen ließ, steht auf einem anderen Blatt.
Auf diesem anderen Blatt steht auch die Frage, warum Andrews Töchter, die keine Working Royals sind, trotzdem auf Staatskosten Apartments im Kensington Palace und im St. James Palace haben, für die sie lediglich eine symbolische Miete entrichten.
Auf dem Blatt steht weiterhin die Frage, warum die Töchter jahrelang auf Staatskosten mit ihrem Wirtschaftsbotschafter- Vater um die Welt reisen durften, um dann unterwegs für ihre jeweiligen Arbeitgeber Verbindungen zu knüpfen.

Aber mit dem Ablegen der Titel schien dieser Alptraum für das Königshaus gebannt.

Wäre da nicht der US-Kongress, der einfach keine Ruhe geben will … Und die Öffentlichkeit, die ein Ende der royalen Anspruchshaltung auf Kosten der Nation fordert. Zumal für untätige Royals, die nichts vorzuweisen haben als ihre Geburt im richtigen Bett.

Derzeit fordert nun Premierminister Keir Starmer, Andrew solle vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses aussagen. Das hatte er schonmal gefordert, aber damals wurde er niedergeschrien.

Da man Andrew nicht dazu zwingen kann, wird er sich wohl kaum dazu herbeilassen, Rede und Antwort zu stehen. Er wird weiterhin behaupten, unschuldig zu sein und das Leben eines reichen Schnösels führen. Wer das bezahlt? Der König natürlich und damit der Steuerzahler.

Ich trete nun hier nicht an, über Spione, Politiker und Wirtschaftsbosse zu spekulieren – ich schaue mir bekanntlich vor allem die Königshäuser an und die sind ganz offensichtlich ein gefundenes Fressen für die Epsteins dieser Welt.

Meistens nicht besonders helle und umgeben von Ja-Sagern, lieben sie die Art und Weise, wie sie in den USA hofiert werden. Man mag es kaum glauben, aber selbst Royals können Fanboys und Fangirls werden, wenn sie bei einer Einladung neben einem Bill Gates oder Elon Musk stehen. Diese wiederum lieben es, nach Windsor Castle eingeladen zu werden und umgeben zu sein von Geschichte und royalem Pomp.

Und das ist nur der zuckrige Überzug auf der Torte.
Darunter liegt ein weniger appetitlicher Brei aus Geben und Nehmen. Aus Beziehungen, Geheimnissen, Druck. Aus Menschen, die gelernt haben, dass niemand ihnen was kann. Dass sie mit allem durchkommen. Und … ihren Opfern.

Und damit kommen wir nach Norwegen und Schweden, denn bis dorthin reicht der Schatten des Jeffrey E.
In Schweden hat es Prinzessin Sofia, die Schwiegertochter von Königin Silvia und König Carl Gustav erwischt und in Norwegen Kronprinzessin Mette Marit. Immerhin die künftige Königin …
Was die beiden gemeinsam haben?
Nun – die Vergangenheit als das, was man gemeinhin als „Partygirl“ bezeichnet. Gutaussehende junge Frauen, die sich in einer Spaßgesellschaft bewegen, in der ein munteres Laissez Faire herrscht. Ein Gebäude, das auf den Säulen Feiern, Spaß, Drogen und Geld ruht.
Hier fanden und finden sich die Reichen und Mächtigen ein. Vor allem aber Männer, die den Partygirls bieten, was diese wollen: ein gutes Leben in Reichtum und Einfluss. Passt dieser Life-Style zu einem Königshaus?

Nein!

Und nun werden jene Partygirls von damals von eben jener Vergangenheit eingeholt.
Es werden E-Mails bekannt, die zwischen ihnen und JE hin und her gingen.

Mal so gefragt – glaubt irgendwer, dass ein Epstein – nachdem seine guten Freundinnen in die entsprechenden Kreise eingeheiratet hatten – nur noch goldige Selfies mit den Royals erwartet hat?
Lassen wir uns nicht in die Irre führen. Epstein war Geschäftsmann. Bei dem hing an allem ein Preisschild und er hat sich am Ende mit absoluter Sicherheit sein Pfund Fleisch geholt. Seine Gäste mögen Fanboys gewesen sein – er war es mit Sicherheit nicht.

Sofia Hellqvist – eine nordische Schönheit, die von Epstein das Angebot bekam, ihr einen Platz auf einer Schauspielschule sowie einen auf seiner Privatinsel zu verschaffen… glaubt irgendwer, dass Epstein nicht erwartet hat, dass sie sich erkenntlich zeigt?
Mette Marit Tjessem Høiby – ein weitere nordische Schönheit, die ihren guten Freund Jeffrey fragte, ob es wohl unpassend sei, dass sie ihrem fünfzehnjährigen Sohn (Marius) ein Wallpaper mit zwei nackten Surferinnen geschickt habe.
Hi- hi- hi und ha-ha-ha. Wie witzig…

Aber wir alle haben ja gelernt, dass man nicht auf die Vergangenheit einer königlichen Braut schauen darf, wenn sie doch so herzig und nett/ adrett daherkommt. Wenn sie eine solch wunderbare Prinzessin ist.

Möglicherweise ist aber auch Vorsicht geboten, wenn Prinzen mit Bräuten ankommen, die außer einem großen Loch in ihrem Lebenslauf nicht viel vorzuweisen haben. Und vielleicht sollten wir uns daran erinnern, zu welchen Personen Royals Zugang haben… Könnte es eine charmantere Art der Einflussnahme geben, als eine kleine Plauderei bei einem schönen Essen in einem königlichen Schloss mit einer schönen Frau?

Dass Royals gerne solche Beziehungen nutzen, sehen wir nicht zuletzt bei Andrew, der als Wirtschaftsbotschafter seine Kontakte zu zwielichtigen Oligarchen genutzt hat, um ein Millionenvermögen anzuhäufen. Freunde, die zur Stelle waren, als er sein Haus Sunning Hill einfach nicht loswurde und die – ohne zu zögern – mehrere Millionen mehr bezahlt haben, als für das Anwesen verlangt wurde. Ja – Honi soit qui mal y pense…
Und wer glaubt, dass diese Freunde keine Gegenleistung erwarten?

Inzwischen wissen wir, u.a. dank dem Buch „Entitled“ von Andrew Lownie, wie eifrig Andrew am Aufbau und der Verwaltung seines Privatvermögens gearbeitet hat. Dass seine (Ex)Frau Sarah Ferguson und er das Geld allerdings schneller ausgegeben haben als eingenommen, steht auf einem anderen Blatt.
Man bekommt da schon den Eindruck, dass Royals, die nicht scharf auf Termine sind, ihre Zeit lieber ihren privaten Finanzen widmen als dem öffentlichen Wohl.
Oder wie sagte Lownie: „Sie geben gerne Geld aus. Nur nicht ihr eigenes…“

Was lernen uns nun all diese Skandale?
Ob es den Fürstenhäusern passt, oder nicht – wir brauchen Transparenz! Nicht MEHR Transparenz, sondern überhaupt mal Transparenz. Es kann nicht sein, dass man die Öffentlichkeit damit abspeist, die Royals arbeiteten halt „hinter den Kulissen“ unermüdlich. Wenn sie die Beziehungen, die sie in ihrer öffentlichen Position knüpfen, in ihr Privatleben mitnehmen und dort davon – nicht zuletzt finanziell – profitieren.
Wenn sie Millionen von einem Oligarchen kassieren, dann brauchen sie die Steuergelder ja offensichtlich nicht. Wenn sie keine Termine wahrnehmen, dann sollen sie auch keine steuerfinanzierte Security bekommen, oder eine steuerfinanzierte Apanage.
Wenn die Queen bezüglich Andrew gewarnt wird und daraufhin absolut nichts geschieht, dann kann das nicht sein.
Wenn die BBC einen Bericht über Andrew machen will und man daraufhin klipp und klar sagt, dann verlöre die BBC den Zugang zum Königshaus – dann kann das nicht sein.
Wenn das norwegische Kronprinzenpaar von Marius Freundin und ihrer Mutter gewarnt wird bezüglich Marius‘ Problemen und nichts geschieht, sondern weiter zwielichtige Gestalten auf Skaugum feiern kommen, dann kann das nicht sein.

Es müssen also unbedingt Strukturen geschaffen werden, um solches künftig zu verhindern. Die Personen, mit denen Royals sich umgeben werden ganz offensichtlich zu wenig bis gar nicht überprüft. Sicherheitsfreigaben existieren nicht. Jeder Andrew bekommt Zugang zu geheimdienstlich relevanten Dokumenten, auf die jeder seiner „Freunde“ Zugriff hat.
Ganz zu schweigen von den gegnerischen Geheimdiensten, für die die Skandale eines Royals unbezahlbar sein dürften, wenn es darum geht, ihn – oder seine Familie – nun sagen wir … gewogen zu stimmen.

Harry. Hat. Ein. Problem.

Wann hat Harry KEIN Problem werdet ihr fragen und ich kann da nur zustimmen.

Seit er aus dem königlichen Nest gehoppst ist und sich seitdem geschmeidig auf der Schleimspur seiner Frau hinterherbewegt, kommt er aus den Schwierigkeiten nicht mehr raus.

Harrys Ausweg?
Nun – er klagt. Er klagt gegen Zeitungen. Er klagt gegen die Polizei. Er klagt die Stadtverwaltung.
Er klagt gegen jeden, der nicht bei „DREI!“ auf dem Baum sitzt.

Nun aber hat jemand den Spieß umgedreht.

Wer? – Der konservative Thinktank „Heritage Foundation“ hat bereits vor längerem auf Offenlegung von Harrys Visa- Antrag geklagt, da dort nach einem zurückliegenden Drogenkonsum gefragt wird. Die erste Runde ging an Harry, denn der Richter urteilte, dass dieser Antrag aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht offengelegt werden müsse.

Wie wir alle wissen, hatte Harry Schin vor geraumer Zeit in seinen Memoiren seinen exzessiven Drogenkonsum geschildert. Dies aber nicht etwa aus Sicht eines Mannes, der seine Lektion gelernt hat, sondern aus dem Blickwinkel eines Mannes, der alles tut, um diesen Drogenkonsum zu rechtfertigen. (Viel Spaß wenn deine Kinder in das Alter kommen, lieber Harry …)

Daraus ergibt sich folgendes Problem: Gesteht man Drogenkonsum ein, kann einem die Einreise in die USA verwehrt werden.

Copyright: Gemeinfrei/ Wikipedia

Amy Winehouse hatte nämlich genau dieses Problem, weswegen ihr seinerzeit die Einreise in die USA verwehrt wurde.

Copyright: Shutterstock

Harry wiederum hat nun entweder gelogen und seinen Drogenkonsum verschwiegen. Oder er hat die Wahrheit gesagt – dann fragt man sich, WER ihn hereingelassen hat und warum …

Tatsache ist nämlich, dass seinem Antrag damals unter der Trump- Administration stattgegeben wurde.
Es hat auch nachträglich niemand dem umnebelten Prinzen die (Wieder-)Einreise verboten.

Finden wir etwa hier die Erklärung, warum sich Trump diesbezüglich recht verschwiegen zeigt? Selbst sein Sohn – nach Harry befragt – antwortete eher ausweichend.

Jetzt aber hat ein Richter gesprochen:
Richter Carl Nichols hat erklärt, dass er nicht unwillig sei, den Antrag (oder zumindest Teile daraus) zu veröffentlichen. Er werde die beteiligten Parteien beizeiten informieren, wie er entschieden habe.

Das heißt – es wird nicht nur für uns spannend, sondern auch für die Amerikaner, denn die warten voller Interesse auf das, was mit Harry geschehen wird. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Präsident Trump angekündigt hat, dass er scharf gegen Illegale vorgehen wird.
Nun fragen sich die Amerikaner, ob das nur für die namenlose Masse gilt, oder auch für Prominente wie den englischen Prinzen.

Meghan – Vom absehbaren Scheitern

Meghan Markle, die Duchess of Sussex, ist in der ultimativen Zwickmühle gelandet.

Nachdem sie mit ihrem Mann nach nur wenigen Monaten im Dienst der Krone die Brücken nach England abgebrochen hat und in die USA zurückgekehrt ist, strampelt sie, um in der Öffentlichkeit (positiv) wahrgenommen zu werden.

Die von ihrem Mann so vehement geforderte „Privacy“ wurde umgehend ad absurdum geführt, da man sich auf Tingeltour begab, um nicht nur für Harrys Memoiren zu werben, sondern auch für die Netflix- Doku sowie Meghans Podcast.

Inzwischen – wir wurden praktisch in Echtzeit Zeugen des Zusammenbruchs – haben beide ihren Ruf nachhaltig ruiniert.
Harrys letztes verbliebenes Erfolgsprojekt sind die Invictus Games, während Meghan an ihrer Lifestyle-Show namens „With Love Meghan“ klammert.

Ihr Podcast „Archetypes“ wurde an Lemonada durchgereicht, eine Plattform für Podcasts wie Spotify, nur auf einem wesentlich niedrigeren Level.
Dort wurde bei der Überführung (oooops) auch angekündigt, dass bald eine weitere Staffel folgen solle. Bis heute hat man davon allerdings nichts gesehen.

Sorry. Wir müssen verschieben

So hieß es während der Feuerkatastrophe in Kalifornien. Das galt für die zweite Staffel von „Archetypes“ wie auch für die Netflix-Show.
Angeblich wollte man damit den Opfern der Katastrophe seinen Respekt erweisen.

Tatsächlich habe ich diese Erklärung nicht eine Sekunde geglaubt.

Für mich stand sofort fest, dass man nach den verheerenden auf den Trailer der Lifestyle-Show die Notbremse gezogen hat.
Wie die aussehen könnte? Nun – hier ein Beispiel:

Im Trailer sah man einen Freund von Meghan, wie er – nachdem er von Meghans Essen gekostet hatte – sagte „Jetzt sind wir eine Familie!“
Da wohl jedem bekannt ist, welche Beziehung die Sussexes zu ihren jeweiligen Familien haben, war die Häme unvergleichlich, die sich über den Trailer ergoss.
Es war als habe sich das Wort „Familie“ in ein rotes Tuch verwandelt…
Ich gehe nun stark davon aus, dass dieser Satz in der endgültigen Schnittfassung der Folge fehlen wird.

Was lernt uns das?

Das lernt uns (um die Feuerzangenbowle zu zitieren), dass Meghan und Harry nicht mehr gewinnen können.

Aktuell sichtbar an dem kleinen Video, das Meghan auf ihrem Instagram- Account hochgeladen hat. Genau. Instagram zählt immer noch zu Social Media – eben jenem Bereich, in dem H&M auf gar keinen Fall mehr auftauchen wollten.
Und – schwupp – da ist sie wieder.

Der kleine Clip ist eigentlich in meinen Augen recht charmant gelungen.
Meghan spricht (ohne Make-up!) über ihre Begegnung mit einer Familie, deren Haus abgebrannt ist und, dass eines der wichtigsten Besitztümer der Tochter – ein Billie- Eilish- T-Shirt ebenfalls verbrannt ist.
Sie – Meghan – habe danach öffentlich das Team um Billie gebeten, zu helfen. Nun sei ein Paket angekommen, dessen Inhalt sie zeigen wolle: Diverse Merchandise-Artikel, persönlich von der Sängerin mit Autogramm versehen.

Meghan bedankt sich für das umfangreiche Geschenk und teilt im gleichen Atemzug mit, dass sie nun nur noch herausfinden müsse, wie sie die Sachen dem Mädchen zukommen lassen könne, da die ja keine Adresse mehr habe.

Nun muss man sagen, dass die Idee alleine schon cool ist. Man freut sich mit derjenigen, die die Idee zu der Aktion hatte, sowie für das Mädchen, das so großzügig führ ihren Verlust entschädigt wird. Auch für Billie Eilish ist es eine Win-Win-Situation, da sie so äußerst positive Presse bekommt.

Alleine – Meghan kann nicht gewinnen. Kaum ist der Film online, geht die Kritik auch schon los:
– Abermals nichts weiter als der Versuch, sich selbst in den Vordergrund zu spielen.
– Kein Make-up, aber behängt mit dem super-teuren Schmuck
– Wie peinlich, die eingestickten Namen der Kinder am Kragen
– Wo ist sie denn jetzt, die vielbeschworene Privatsphäre?
– Wo bleiben denn die (Geld-)Spenden an die Opfer der Brandkatastrophe?

Genau wie die Kritik, die augenblicklich aufkam, als H&M bedeutungsschwer durch die niedergebrannten Ruinen in Pasadena stapften, während zur gleichen Zeit die Opfer aus gutem Grund nicht zu ihren zerstörten Häusern durften.
– Wieso dürft Ihr dort rumlaufen und die ehemaligen Bewohner nicht?
– Seid ihr jetzt seit Neuestem Politiker oder Hilfskräfte, die sich einen Eindruck von den Zerstörungen machen?
– Wieso helft ihr nicht praktisch und spendet z.B. einen Teil des Geldes, das Harry von Rupert Murdoch bekommen hat?
– Wieso reist ihr den ganzen Weg aus Montecito nach Pasadena um euch die Schäden anzuschauen?

Folglich erschallte der Ruf „Katastrophen- Touristen!!!!“

Das war allerdings auch der Gedanke, der mir sofort gekommen ist, als ich recherchiert hatte, dass sie selbst bei günstigster Verkehrslage mit dem Auto über 4 Stunden unterwegs gewesen sein müssen.
Folglich habe ich auch meinem Video einen entsprechenden Titel gegeben.

Tatsächlich hat man bis zum heutigen Tag nichts davon gehört, dass Harry etwas von seiner siebenstelligen Entschädigung gespendet hätte.

Es war auch nicht hilfreich, dass Meghan mit gewaltigen Tüten mit Spenden in einem Hilfszentrum von Feueropfern aufgetaucht ist, wobei die Tüten den großflächigen Werbeaufdruck der Firma ihrer Freundin hatten.

Kurz gesagt: SIE KANN EINFACH NICHT GEWINNEN

Invictus Games – Eine endliche Geschichte?

Das einzige noch vorhandene Erfolgsprojekt der Sussexes sind derzeit die Invictus Games.
Wie wir alle mitbekommen haben, sind sämtliche anderen Projekte glorios gescheitert. Wie aber stehen die IG überhaupt da?
Harry und Meghan halten sich derzeit in Vancouver auf, um die Games 2025 vorzubereiten und das heißt für mich: Zeit für ein vorläufiges Resümee …

2014 fanden die ersten IG in London statt. Sie gehen auf eine Idee Prince Harrys zurück und orientieren sich am Vorbild der amerikanischen Warriors Games.
Die Spiele finanzieren sich aus Spenden und Zuschüssen der Länder, in denen die Spiele stattfinden (40 Millionen Euro für die Spiele in Düsseldorf. Bezahlt durch das Verteidigungsministerium).

Aus diesen Zahlen entnehmen wir, dass Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten. Es gibt keine Rücklagen. Laut diesem Bericht gibt man nicht nur Geld für die Spiele aus, sondern auch für Untersuchungen. So zum Beispielen zu den Auswirkungen der IG auf ihre TeilnehmerInnen.

Nun muss ich sagen, dass ich keine Fachfrau für die Finanzen von Wohltätigkeitsorganisationen bin, aber wenn ich das so sehe, sage ich: sollte ein Land mal nicht bereit (oder in der Lage) sein zu zahlen, können die IG auf nichts ausweichen. Sie sind also auf Gedeih und Verderb dem guten Willen der ausrichtenden Länder ausgeliefert.

Weiterhin sind die Games auf den guten Ruf der teilnehmenden Armeen angewiesen. Geraten sie in der öffentlichen Meinung in schwierige Fahrwasser, können Regierungen nicht mehr so ohne Weiteres Geld für die IG lockermachen.

Hier spielen auch die undurchsichtigen Kriterien eine Rolle, nach welchen die Teilnehmerländer ausgewählt werden. Der deutschte Veteranenverband rügte dies, denn es gebe auch keine Definition, was akzeptable Kampfeinsätze sind und welche nicht. Auf die Spitze getrieben: dürfen russische Soldaten mitmachen, die in der Ukraine gekämpft haben?

Harry und Meghan wiederum sind die einzigen Zugpferde dieser – von bösen Stimmen – „Bundesjugendspiele auf hohem Niveau“ genannten Veranstaltung.
Sie alleine – und hier vor allem Meghan und ihre Mode – sind es, die die Medien anziehen.
Da mag man in den Social Media noch so sehr unken, es sei eine Meghan Markle- Selbstbeweihräucherungsveranstaltung.

Tatsächlich aber muss man feststellen, dass es ohne Meghan die ganze Chose wahrscheinlich längst nicht mehr gäbe.

Harry hat sich hierbei den Stunt geleistet, in seinen militärischen Projekten stets auf das Pentagon zu schielen. Er besucht amerikanische Soldatenfriedhöfe und eröffnet Einrichtungen für amerikanische Soldaten. Das ist vielleicht ein bisschen viel des Guten für einen englischen Prinzen. Wenn er in den Ruch gerät, zu eng mit dem Pentagon verhandelt zu sein, dürfte dies neue Probleme mit sich bringen.

Wie wenig Interesse die IG an sich generieren können, wird einem spätestens dann klar, wenn man sich das Interesse anschaut, das die Doku zu den IG auf Netflix hervorrufen konnte. Sie schaffte es bei Netflix nicht mal auf die hinteren Ränge, geschweige denn in die Top Ten, wo sich die Harry& Meghan- Doku seinerzeit noch munter halten konnte.

Archewell als Produktionsfirma der Serie hat damit den nächsten Flop eingefahren und wird früher oder später die Existenzfrage stellen müssen. Einziges noch vorhandenes Pferd im Stall sind die Filmpläne des Paares.

Sie haben nämlich die Rechte an dem Roman „Meet me at the Lake“ gekauft. Bei der Verfilmung wird Netflix mit im Boot sein. Wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der noch laufenden, unerfüllten Verträge. Denn – wir erinnern uns – die Verfilmung von Meghans Kinderbuch „Pearl“ wurde ja von Netflix abgelehnt; wohl wegen fehlender Erfolgsaussichten.

Alles in allem ist ihre bisherige Zeit in den USA keine Erfolgsgeschichte.

Mich würde mal interessieren, wie es hinter den Kulissen wirklich aussieht. Wie die Stimmung an Bord ist. Schließlich besteht Archewell nicht nur aus Harry und Meghan. Aber mit Sicherheit haben ihre Mitarbeiter auch einen Knebelvertrag unterschrieben, der ihnen öffentliche Äußerungen zu ihren Arbeitgebern verwehrt. (Man muss ja auf seine Privatsphäre achten … )

Was die Invictus Games angeht, so hängt viel von der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Jahren ab, ob es sich Regierungen auch weiterhin leisten werden, die Spielwiese eines Prinzen(paares) mit überschaubarer Popularität weiter zu finanzieren. Dazu kommt die Frage, inwieweit zukünftig Militäreinsätze von der Bevölkerung mitgetragen werden.
Zudem muss man wohl einfach feststellen, dass behinderte SoldatInnen unattraktiv sind. Mit deren Schicksal will sich ein breites Publikum einfach nicht befassen.
So sehr auch alle applaudieren, wenn die IG erwähnt werden.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass die IG zu sehr am Sussexschen Tropf hängen, als dass sie ohne deren direktes Zutun überleben könnten. Trennen sich Harry und Meghan heute, sind wohl auch die IG Geschichte. Dies einfach, weil sie sich bislang nicht eigenständig etablieren konnten.

Insofern ist es nicht immer von Vorteil, wenn etwas nur von seinem einzigen Zugpferd abhängt.
Eine Lösung wäre, wenn Harry und Meghan noch andere Prominente dazu kriegen könnten, sich vor den IG- Karren spannen zu lassen. Aber so toxisch wie die beiden inzwischen sind, prügelt sich wohl niemand um diesen Job.

Felipe und Letizia: 20 Jahre besondere Jahre! – Felipe y Letizia: ¡20 años especiales!

Ein guter Grund, auf diese 20 Jahre des sympathischen Königspaares zurückzublicken …
Am heutigen Tag vor 20 Jahren haben Prinz Felipe von Asturien und Letizia Ortiz im El Pardo Palast ihre Verlobung bekanntgegeben. Wann ihre Beziehung genau begann, ist bis heute nicht bekannt. Kennengelernt haben sie sich allerdings bei einer Dinnerparty im Jahr 2001.
Das erste bekannte Foto der beiden stammt von einem offiziellen Besuch des Prinzen in der Redaktion seiner künftigen Frau.

Una buena razón para recordar estos 20 años de la simpática pareja real
Hoy hace 20 años que el Príncipe Felipe de Asturias y Letizia Ortiz anunciaron su compromiso en el Palacio de El Pardo. Aún no se sabe con exactitud cuándo comenzó su relación. Sin embargo, se conocieron en una cena en 2001.
La primera foto que se conoce de la pareja es de una visita oficial del príncipe al despacho de su futura esposa.

Letizia Ortiz

Am 15. September 1972 in Oviedo geboren, entstammt Letizia einer durchschnittlichen Mittelklasse- Familie. Zwei jüngere Schwestern, Selma und Érika rundeten die Familie ab.
Sie arbeitete als Journalistin für ABC und EFE bevor sie Nachrichtensprecherin für CNN+ wurde.
1998 heiratete sie Alonso Guerrero Pérez, von dem sie sich allerdings schon im Folgejahr wieder scheiden ließ. Im gleichen Jahr ließen sich auch ihre Eltern scheiden, was sicherlich eine große Belastung für Letizia darstellte.

Nacida el 15 de septiembre de 1972 en Oviedo, Letizia procede de una familia de clase media media. Dos hermanas menores, Selma y Érika, completan la familia.
Trabajó como periodista en ABC y EFE antes de convertirse en presentadora de informativos en CNN+.
En 1998 se casó con Alonso Guerrero Pérez, del que se divorció al año siguiente. Ese mismo año también se divorciaron sus padres, lo que sin duda supuso una gran carga para Letizia.

Im August 2003 wurde sie bei TVE1 zur Sprecherin der täglichen Abendnachrichten Telediario 2 ernannt. Sie berichtete aus dem Irak, Washington DC und vom Ground Zero.

Die Bekanntgabe der Verlobung mit dem Kronprinzen durch den Palast kam für das ganze Land überraschend. Sofort setzte ein Mediensturm ein, denn jeder kannte Letizia als Fernsehmacherin, aber über die Privatperson wusste man rein gar nichts.

Felipe selbst war zuvor mit dem Unterwäschemodel Eva Sannum in Verbindung gebracht worden, doch diese hatte wohl das Königspaar aufgrund ihrer Vergangenheit nicht überzeugt.

En agosto de 2003 fue nombrada presentadora del Telediario 2 de TVE1. Informó desde Irak, Washington DC y la Zona Cero.
El anuncio del compromiso con el príncipe heredero por parte de palacio sorprendió a todo el país. Inmediatamente se produjo una tormenta mediática, ya que todo el mundo conocía a Letizia como presentadora de televisión, pero nada se sabía de ella como persona privada.

Al propio Felipe se le había relacionado anteriormente con la modelo de ropa interior Eva Sannum, pero probablemente a la pareja real no le convenció su pasado.

Mit Letizia kam dann aber die Richtige: eine Frau, die mitten im Leben stand und eine eigene Karriere aufgebaut hatte. (Etwas, das sich ja bekanntermaßen Queen Elizabeth von allen Frauen wünschte, die in die Königsfamilie einheirateten.)
Letizia war in der Welt herumgekommen und wusste, was sie wollte.

Dass mit ihr ein neuer Wind im Palast wehen würde, wurde spätestens mit den offiziellen Verlobungsbildern klar: Entgegen der Tradition trug sie einen Hosenanzug, der in konservativen Kreisen für solch einen Anlass immer noch als inakzeptabel galt. Beim dazugehörigen Interview ließ sie sich selbst von ihrem Verlobten nicht beeindrucken, denn als er ihr ins Wort fiel, bat sie ihn entschlossen, sie ausreden zu lassen.
Spätestens jetzt wusste ganz Spanien, dass sie eine sehr durchsetzungsstarke künftige Königin bekommen hatten.

Con Letizia, sin embargo, llegó la mujer adecuada: una mujer que estaba en el centro de la vida y había construido su propia carrera. (Algo que la reina Isabel deseaba de todas las mujeres que se casaban con miembros de la familia real).
Letizia había viajado por el mundo y sabía lo que quería.

El hecho de que con ella soplarían nuevos vientos en palacio quedó claro a más tardar con las fotos oficiales del compromiso: en contra de la tradición, llevaba un traje pantalón, que todavía se consideraba inaceptable para tal ocasión en los círculos conservadores. Durante la entrevista que la acompañó, ni siquiera se dejó impresionar por su prometido, ya que cuando éste la interrumpió, ella le pidió resueltamente que la dejara terminar.
A estas alturas, toda España sabía que tenía una futura reina muy asertiva.

Felipe Juan Pablo Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia

Am 30. Januar 1968 in Madrid geboren, ist er der einzigen Sohn von Ex- König Juan Carlos und Königin Sofia.

Nacido en Madrid el 30 de enero de 1968, es el único hijo del ex Rey Juan Carlos y la Reina Sofía.

Der 23. Februar 1981
23 de febrero de 1981

Dies war wohl einer der wichtigsten Tage in Spaniens neuerer Geschichte. Der Prinz harrte bei seinem Vater aus, als dieser zur Demokratie stand, während Offiziere versuchten, sich an die Macht zu putschen.
Als man den König fragte, wieso Felipe die ganze Zeit bei ihm habe bleiben müssen, antwortete er:

„Er sollte sehen, wie ich mein Amt ausübe, wenn alles in Frage gestellt ist.“

Nachdem mit der Fernsehansprache des Königs und dessen Bekenntnis zur Demokratie der Putsch abgewendet war, wurde Felipe am nächsten Tag wieder ganz normal in die Schule geschickt.

Ich denke, das war die wichtigste Lektion, die Felipe lernen konnte. Wenn ich so über diese Nacht nachdenke, muss ich immer an Prince Harry und sein Thema von den kindlichen Traumata denken. Felipe war damals 13 und sicherlich noch kein gefestigter Mensch. Es war sicherlich viel, was sein Vater ihm in diesen Stunden der Angst und Unsicherheit abgefordert hat, doch gleichzeitig hat Felipe gesehen, dass man entschlossen und unerschrocken reagieren kann und so alles retten.
Ich denke, das hat dem Jungen mehr gebracht als jede Therapiesitzung.
Zu sehen, dass auch schwierige Dinge gemeistert werden können.

An seinem 18. Geburtstag 1986 wurde Felipe (wie jetzt auch seine Leonor) auf die spanische Verfassung vereidigt.

Nach seinem Studium an der Georgetown University, wo er einen Master im Fach Internationale Beziehungen erwarb, begann seine Arbeit als Kronprinz. Diese führte ihn 1991 zu seinem ersten Deutschlandbesuch und danach in alle Welt, um die spanische Krone zu repräsentieren.

Fue probablemente uno de los días más importantes de la historia reciente de España. El príncipe permaneció junto a su padre mientras éste se mantenía al margen de la democracia mientras los oficiales intentaban hacerse con el poder.
Cuando le preguntaron al Rey por qué Felipe tenía que permanecer con él todo el tiempo, respondió:

„Que vea cómo cumplo con mis obligaciones cuando todo está en entredicho“.

Una vez evitado el golpe con el discurso televisado del Rey y su compromiso con la democracia, Felipe volvió al colegio con normalidad al día siguiente.

Creo que esa fue la lección más importante que aprendió Felipe. Cuando pienso en aquella noche, siempre me viene a la cabeza el príncipe Harry y su tema de los traumas infantiles. Felipe tenía entonces 13 años y, desde luego, aún no era una persona estable. Sin duda era mucho lo que su padre le pedía en aquellas horas de miedo e incertidumbre, pero al mismo tiempo Felipe vio que se puede reaccionar con decisión y sin miedo y salvarlo todo.
Creo que eso hizo más por el niño que cualquier sesión de terapia.
Ver que incluso las cosas difíciles se pueden superar.

Cuando cumplió 18 años, en 1986, Felipe (como ahora su Leonor) juró la Constitución española.

Tras estudiar en la Universidad de Georgetown, donde obtuvo un máster en Relaciones Internacionales, comenzó su labor como príncipe heredero. Esto le llevó a su primera visita a Alemania en 1991 y después por todo el mundo para representar a la corona española.

Die Hochzeit
La boda

Am 22. Mai 2014 war es soweit. In der Almuten Kathedrale von Madrid fand die Traumhochzeit statt, der rund 25 Millionen Menschen alleine in Spanien live folgten.

El 22 de mayo de 2014 había llegado el momento. La boda de ensueño se celebró en la Catedral de Almuten de Madrid y fue seguida en directo por unos 25 millones de personas solo en España.

Letizia hatte sich für den spanischen Designer Manuel Pertegaz entschieden, der ein wirklich außergewöhnliches Brautkleid schuf.
Nicht nur der ungewöhnliche Stehkragen erregte Aufmerksamkeit, auch die trompetenförmigen Ärmel.
Verziert war das Kleid mit Lilien- Stickereien, sowie Ähren, den Symbolen des Prinzen von Asturien.

Letizia optó por el diseñador español Manuel Pertegaz, que creó un vestido de novia realmente extraordinario.
No sólo llamó la atención el inusual cuello alto, sino también las mangas en forma de trompeta.
El vestido estaba decorado con bordados de lirios y espigas de maíz, los símbolos del Príncipe de Asturias.

Als Tiara trug sie die Preussische Tiara, die auch Königin Sofia bei ihrer Hochzeit getragen hatte.

Para su tiara, lució la tiara prusiana que también había llevado la Reina Sofía en su boda.

Ein weiteres Element, das zu jeder Braut gehört, ist der Brautstrauß. Auch hier erregte ein besonderes Detail Aufmerksamkeit: das kaskadenförmige Bukett hatte an seinem unteren Ende ein Bündel Ähren. Zusammen mit den Lilien griff der Florist nochmals die Wappenblumen des Prinzen auf.

Otro elemento propio de toda novia es el ramo de novia. También en este caso llamó la atención un detalle especial: el ramo en cascada tenía un manojo de espigas en su extremo inferior. Junto con los lirios, el florista retomó una vez más las flores heráldicas del príncipe.

Für die offiziellen Hochzeitsfotos trug die Braut dann aber ein Accessoire, das in den eher nördlichen Regionen Europas eher ungewohnt ist: einen Fächer. Es handelte sich dabei um ein antikes Erbstück ihrer Familie.

Para las fotos oficiales de la boda, sin embargo, la novia lució un accesorio poco habitual en las regiones más septentrionales de Europa: un abanico. Era una reliquia antigua de su familia.

Bei so viel demonstrativem Glück konnte selbst das Wetter die Stimmung nicht trüben: Es regnete nämlich während der kompletten Hochzeitsfeier in Strömen.

Es dauerte allerdings nur noch wenige Jahre, bis wirklich ernsthafte Wolken über dem Kronprinzenpaar auftauchten…

Das Glück, das mit der Geburt ihrer ersten Tochter Leonor am 31. Oktober 2005 einzog, wurde durch die Geburt der Infantin Sofia am 29. April 2007 vervollständigt.

Con tanta felicidad demostrativa, ni siquiera el tiempo pudo empañar el ambiente: llovió a cántaros durante toda la ceremonia nupcial.

Sin embargo, sólo tuvieron que pasar unos años más para que aparecieran nubes realmente serias sobre el príncipe heredero y la princesa…

La felicidad que llegó con el nacimiento de su primera hija, Leonor, el 31 de octubre de 2005, se completó con el nacimiento de la Infanta Sofía, el 29 de abril de 2007.


Diese zweite Schwangerschaft wurde allerdings durch ein Ereignis überschattet, das wohl kaum schlimmer hätte kommen können: Ihre jüngere Schwester Erika nahm sich das Leben.

Sin embargo, este segundo embarazo se vio ensombrecido por un acontecimiento que difícilmente podría haber llegado en peor momento: Su hermana menor, Erika, se quitó la vida.

Doch das sollte nicht das einzige Leid sein, das die junge Familie in den nächsten Jahren zu überstehen hatte …

Pero ese no fue el único sufrimiento que la joven familia tuvo que soportar en los años siguientes…

Ein König im Zwielicht
Un rey en el crepúsculo

Bereits seit mehreren Jahren gab es Gerüchte rund um König Juan Carlos. Sei es, dass es um seine Langzeit- Gespielinnen ging oder um unsaubere Geschäfte – die Gerüchteküche brodelte, aber die Beweise waren rar.
Dass er mitten in der schwersten Rezession zu einer Luxussafari aufbrach und Elefanten schoss, war zwar nicht strafbar, doch über die Maßen töricht. (Siehe auch mein YouTube-Video und meinen Blog hier auf der Homepage)
Dazu kam die Betrugsaffäre um seine Tochter Cristina und deren Mann Iñaki Urdangarin, die Urdangarin ins Gefängnis brachte, wohingegen die Prinzessin – juristisch gesehen – mit einem blauen Auge davonkam.

Desde hacía varios años corrían rumores en torno al Rey Juan Carlos. Ya se tratara de sus amantes de larga duración o de sus turbios negocios, los rumores se agitaban, pero las pruebas eran escasas.
El hecho de que se fuera de safari de lujo y cazara elefantes en medio de la peor recesión no era un delito, pero sí una insensatez sin medida. (Véase también mi vídeo en YouTube y mi blog aquí en la página de inicio)
Luego vino el escándalo de fraude de su hija Cristina y su marido Iñaki Urdangarin, que llevó a Urdangarin a la cárcel, mientras que la princesa -jurídicamente hablando- salió indemne.

Die Demonstrationen in Spanien gegen die Monarchie nahmen kein Ende und die Meinungsumfragen zeigten eine historisch niedrige Unterstützung für die Monarchie an.
Vor diesem Hintergrund erklärte König Juan Carlos nach langem Zögern seinen Rücktritt, der am 18. Juni 2014 wirksam wurde.
Nachfolger war sein Sohn als Felipe VI von Spanien.

Las manifestaciones en España contra la monarquía no cesaron y las encuestas de opinión mostraron un apoyo históricamente bajo a la monarquía.
En este contexto, el rey Juan Carlos anunció su dimisión tras muchas vacilaciones, que se hizo efectiva el 18 de junio de 2014.
Le sucedió su hijo Felipe VI de España.

Nach dem Rücktritt blieben Juan Carlos und Sofia „Majestäten“.
Für den damals jüngsten Monarchen Europas änderte sich im Alltag allerdings wenig. Da eine prunkvolle Inthronisation wegen der wirtschaftlichen Probleme des Landes ausfallen mussten, blieb er mit seiner Familien in einer Villa im Areal des Zarzuela Palastes wohnen. Zum Arbeiten geht er nach wie vor in den Palast.

Tras su renuncia, Juan Carlos y Sofía siguieron siendo „Majestades“.
Sin embargo, poco cambió en la vida cotidiana del monarca más joven de Europa en aquella época. Como tuvo que cancelarse una fastuosa entronización debido a los problemas económicos del país, él y su familia siguieron viviendo en un chalet en los terrenos del Palacio de la Zarzuela. Aún así, acudía al palacio para trabajar.

Die Katalanien – Frage
La cuestión catalana

Im Jahr 2017 gab es für den jungen König die erste Bewährungsprobe, denn die Abstimmung zur Katalanischen Unabhängigkeit stellte die Einheit Spaniens vor die Zerreißprobe. Felipes Position war eindeutig: Eine Teilung Spaniens ist inakzeptabel.

En 2017, el joven rey se enfrentó a su primera prueba, cuando la votación sobre la independencia de Cataluña puso a prueba la unidad de España. La posición de Felipe fue clara: una división de España es inaceptable.

Private Hobbies des Königspaares
Aficiones privadas de la pareja real

Der König selbst ist ein begeisterter Segler und war 1992 Mitglied im olympischen Segelteam Spaniens. Außerdem ist er Fußballfan. Er bekannte sich zum Verein „der kleinen Leute“ Atlético Madrid.

El Rey es un gran aficionado a la vela y formó parte del equipo olímpico español de vela en 1992. También es aficionado al fútbol. Ha declarado su apoyo al club de la „gente pequeña“, el Atlético de Madrid.

Was die Königin angeht, so konnte ich nur recherchieren, dass sie Ballett liebt und sehr viel liest. Sie wird auch öfter auf Madrids Buchmesse gesehen, wo sie sich mit Lesestoff eindeckt.

En cuanto a la Reina, todo lo que pude averiguar es que le encanta el ballet y lee mucho. Probablemente se la ve a menudo en la Feria del Libro de Madrid, donde se aprovisiona de material de lectura.

Das Königspaar hat in den letzten Jahren mit harter Arbeit und stetiger Präsenz in der Öffentlichkeit viele Sympathien für die Monarchie im Land zurückgeholt.
Ein bescheidenes, bodenständiges Auftreten gehört ebenso zum Erfolgsrezept wie die Tatsache, dass man die Kronprinzessin Leonor immer mehr in den Vordergrund stellt.

En los últimos años, la pareja real ha recuperado muchas simpatías por la monarquía en el país con su duro trabajo y su constante presencia pública.
Un comportamiento modesto y con los pies en la tierra forma parte de la receta del éxito, al igual que el hecho de que la Princesa Leonor sea cada vez más el centro de atención.


Ein ganz besonderes Give-away

Ich habe mir lange überlegt, mit was ich euch eine Freude machen könnte. Es sollte etwas sein, was es nirgends zu kaufen gibt und was man auch nicht einfach so nachmachen kann. Zudem sollte es etwas mit unserer Community, bzw meinem Thema zu tun haben …
Ganz schön schwierig …

Llevo mucho tiempo pensando con qué podría hacerte feliz. Debe ser algo que no se pueda comprar en ningún sitio y que no se pueda copiar sin más. También debe tener algo que ver con nuestra comunidad o mi tema …
Bastante difícil …

Ich habe lange überlegt und dann kam ich auf die Idee:
Vom Strand am Kennedy- Anwesen in Hyannis Port habe ich Sand mitgebracht und extra für euch in kleine Flakons abgefüllt. Dazu kommt eine kleine Kette, damit ihr den Flakon um den Hals tragen könnt.

Was ihr tun müsst, um die Kette mit Flakon zu gewinnen? Einfach hier kommentieren, welche Epoche euch in der Geschichte besonders interessiert. Vielleicht auch, welche historischen Persönlichkeiten euch besonders beeindruckt haben …

Lo pensé durante mucho tiempo y luego se me ocurrió la idea:
Traje arena de la playa de la finca Kennedy, en Hyannis Port, y la metí en botellitas especialmente para ti. Viene con una cadenita para que puedas llevar la botella colgada del cuello.
¿Qué tienes que hacer para ganar el collar y la botella? Sólo tienes que comentar aquí qué periodo de la historia te interesa especialmente. Quizás también qué personalidades históricas le han impresionado especialmente.

Ist es nicht faszinierend zu wissen, dass man ein Stück Geschichte immer bei sich tragen kann?

¿No es fascinante saber que siempre puedes llevar contigo un trozo de historia?


Meghan – Im Land des erstarrten Lächelns

Von der Tragfähigkeit eines Lächelns in Zeiten des Narrativs.

Sobre la sostenibilidad de una sonrisa en tiempos de narrativa

Wenn wir alle an Meghan Markle denken, denken wir mit Sicherheit zuerst an ihre Mode und dann … an ihr Lächeln.
Es ist ein Hollywood-Lächeln. Immer gleich, gibt es den Blick frei auf eine bemerkenswerte Reihe perfekt gearbeiteter, gebleichter Zähne, die wohl so ziemlich jede von uns neidisch machen.

Ich bin ein Augen-Mensch. Ich reagiere auf etwas, das ich sehe. Und so schaue ich mir immer wieder Meghans Fotos an, um mich ihrer Persönlichkeit zu nähern.
Das ist aber – speziell in diesem Fall – nicht ausreichend. Meghan ist Zeit ihres Lebens durch die Medienschule gegangen. Angefangen mit ihrem Vater, der ein mit Preisen bedachter Beleuchter in Hollywood war, über ihre Schulen, die sie mit den Hollywoods-Kids zusammenbrachte, bis hin zu ihrer Schauspielkarriere.
Sie weiß, dass man den Fotografen dienen muss, wenn man im Gespräch bleiben will und das tut sie. Und so entstehen all diese befremdlichen Fotos, auf denen sie strahlt, während Harry zornig oder genervt wirkt.

Cuando todos pensamos en Meghan Markle, sin duda pensamos primero en su moda y luego … su sonrisa.
Es una sonrisa de Hollywood. Siempre la misma, revela un notable conjunto de dientes perfectamente tallados y blanqueados que probablemente darían envidia a casi cualquiera de nosotros.

Soy una persona de ojos. Reacciono ante lo que veo. Y por eso sigo mirando las fotos de Meghan para acercarme a su personalidad.
Pero eso -especialmente en este caso- no es suficiente. Meghan ha pasado por la escuela de los medios de comunicación toda su vida. Empezando con su padre, que era un galardonado director de iluminación en Hollywood, pasando por sus escuelas, que le presentaron a los chicos de Hollywood, hasta su carrera como actriz.
Sabe que si quieres seguir en la conversación, tienes que servir a los fotógrafos, y así lo hace. Y así es como surgen todas esas fotos desconcertantes, en las que ella está radiante mientras Harry parece enfadado o molesto.

Es ist die alte Hollywood-Schule, die Menschen beibringt, wie sie sich in der Öffentlichkeit zu verhalten haben. Was sie zu sagen haben, wenn sie bei einem Fehltritt erwischt wurden.
So hat „Überrascht“ auszusehen.

So geht „Erschrocken“. (Das üben wir noch …)

So sieht „Begeistert“ aus.

Credits: Marie Claire, Elle und Harper’s Bazaar
Und es sind die schlechteren Schauspieler, die diese Mienen vor dem Spiegel einstudieren und je nach Bedarf abrufen. Den (sehr) guten Schauspielern stehen diese Gesichter in einem unüberschaubaren Maß zur Verfügung und sie beherrschen sie derart gut, dass sie sie automatisch abrufen können, je nach Situation.
Dass Meghan keine der hervorragenden Schauspielerinnen ist, wissen wir inzwischen. Daher fällt mir auf (und es ist für mich auch nachvollziehbar), dass sie nur ein bestimmtes Maß an Gesichtern darstellen kann. Ich würde maximal ein halbes Dutzend schätzen.
Da ihr aber selbst dieses halbe Dutzend nicht authentisch in Fleisch und Blut übergegangen ist, muss sie die Emotionen darstellen. Sie muss sie bewusst abrufen und über einen gewissen Zeitraum beibehalten.

Im Prinzip würde ich sagen – wie eine Sängerin, die daran arbeitet, einen Ton für eine bestimmte Zeit halten zu können, ohne, dass die Stimme schwankt.

Es la vieja escuela de Hollywood de enseñar a la gente cómo comportarse en público. Qué decir cuando han sido sorprendidos en un paso en falso.
Así se dice „sorprendido“. Así se dice „sobresaltado“. Así es como se ve „Emocionado“.
Y son los peores actores los que ensayan estas expresiones frente al espejo y las invocan cuando es necesario. Los (muy) buenos actores tienen estas caras a su disposición en una cantidad inabarcable y las dominan tan bien que pueden invocarlas automáticamente, dependiendo de la situación.
A estas alturas ya sabemos que Meghan no es una de esas excelentes actrices. Por eso me parece (y me parece comprensible) que sólo pueda representar una cierta cantidad de rostros. Yo diría que media docena como mucho.
Pero como ni siquiera esa media docena son auténticamente de carne y hueso para ella, tiene que retratar las emociones. Tiene que evocarlas conscientemente y mantenerlas durante cierto tiempo.

En principio, diría yo, como un cantante que se esfuerza por mantener una nota durante cierto tiempo sin que le tiemble la voz.

Ich suche bei all den Bildern, unter all den Videoclips, die es von Meghan gibt, das eine, das die echte Meghan zeigt. Nicht die erfolglose Seriendarstellerin, die gerade mal einen Hit hatte und danach in der Versenkung verschwunden ist. Nicht die Koffer- Aufmacherin mit dem gefakten Lebenslauf, die ganz offensichtlich ihren Augen kaum trauen wollte, als sie sich plötzlich an der Seite des Prinzen wiederfand.

Ich denke dabei oft an Sarah Ferguson, der es genauso ging. Die in einem Interview erzählte, sie hätte immer davon geträumt, mal ein Flugzeug zu nehmen wie andere ein Taxi und plötzlich hätte sie an Andrews Seite sogar in der königlichen Maschine gesessen. Noch heute erinnere ich mich an ihr wahrhaftiges, ungläubiges Staunen, das sogar in dem Interview noch präsent war.

Con todas las fotos, todos los videoclips de ella, estoy buscando el que muestra a la Meghan real. No la actriz en serie sin éxito que tuvo un solo éxito y luego desapareció en el olvido. No a la abridora de maletas con un currículum falso, que obviamente no podía creer lo que veían sus ojos cuando de repente se encontró al lado del príncipe.

A menudo pienso en Sarah Ferguson, que sentía lo mismo. Dijo en una entrevista que siempre había soñado con coger un avión como otros cogen un taxi y, de repente, estaba sentada al lado de Andrew en el avión real. Aún hoy recuerdo su genuino e incrédulo asombro, que seguía presente incluso en la entrevista.

Beide Frauen haben ihren Prinzen bekommen. Was aber unterscheidet sie und was macht Sarah so erfolgreich und lässt gleichzeitig Meghan in den Augen des Publikums wieder und wieder scheitern? Wieso ist Sarah nach wie vor so ungemein beliebt, während Meghan nichts richtig machen kann?

Es ist das Authentische. Sarah zeigt, wenn etwas schiefgeht, zuerst auf sich selbst. Man hört sie in Interviews nie sagen: „Der… und der… und der… ist schuld, dass mir das und das passiert ist.“
Sie lässt sich liften und sie erzählt davon in Interviews. Sie kämpft seit Jahrzehnten mit ihrem Gesicht – versteckt die Pfunde aber nicht verschämt, sondern trägt auch enge Kleider.
Eine miesepetrige Duchess of York trifft niemand an.
Und wenn sie um ihr Leben kämpfen muss wie nach ihrer Brustkrebs-Diagnose, stürzt sie sich noch intensiver in ihre Wohltätigkeitsarbeit. Sie gibt Interviews zu ihrer Erkrankung um anderen Frauen Mut zu machen. Um sie dazu zu bringen, auch in die Früherkennungsuntersuchungen zu gehen.

Meghan hingegen erzählt anderen, was sie zu tun haben in Bereichen, mit denen sie nichts zu tun hat. Bei Themen, mit denen sie sich nur erratisch befasst. Heute ein bisschen Mutterschutz, morgen ein wenig seelische Gesundheit.
Sie fasst immer neue Themen an und bleibt doch nicht dabei.
Warum? Weil es ihr offensichtlich keine Herzensangelegenheit ist.

Ambas mujeres han tenido su príncipe. Pero, ¿qué las diferencia y qué hace que Sarah tenga tanto éxito y, al mismo tiempo, que Meghan fracase una y otra vez a los ojos de la audiencia?

Es la autenticidad. Sarah se señala a sí misma en primer lugar cuando algo va mal. Nunca se la oye decir en las entrevistas: „The…. y la… y el… tienen la culpa de que me haya pasado tal o cual cosa“.
Se ha hecho un lifting y habla de ello en las entrevistas. Lleva décadas luchando con su rostro, pero no esconde los kilos con timidez, también lleva ropa ajustada.
Nadie conoce a una Duquesa de York gruñona.
Y cuando tiene que luchar por su vida, como le ocurrió tras el diagnóstico de cáncer de mama, se vuelca aún más intensamente en su labor benéfica. Concede entrevistas sobre su enfermedad para animar a otras mujeres. Para que ellas también se sometan a exámenes de detección precoz.

Meghan, en cambio, dice a los demás lo que tienen que hacer en ámbitos en los que ella no tiene nada que ver. En temas de los que sólo se ocupa de forma errática. Un poco de maternidad hoy, un poco de salud mental mañana.
Siempre aborda temas nuevos y, sin embargo, no se ciñe a ellos.
¿Por qué? Porque obviamente no es una cuestión de corazón para ella.

Y eso me lleva a nuestro próximo episodio: Meghan – En el corazón de la nada.



Und das bringt mich zu unserer nächsten Folge: Meghan – Im Herzen des Nichts.

Ja was haben Sie denn gegen die beiden?

Das werde ich immer wieder gefragt, wenn es um Harry und Meghan geht. Gar nichts, kann ich darauf nur antworten. Und gleichzeitig ganz schön viel … Deswegen werde ich den beiden jetzt mal ein paar Artikel widmen. Allerdings werde ich nicht ihnen alleine die Bühne überlassen …

Eso es lo que siempre me preguntan cuando se trata de Harry y Meghan. Nada de nada, es mi única respuesta. Y al mismo tiempo bastante… Por eso voy a dedicarles unos cuantos artículos. Sin embargo, no voy a dejar el escenario para ellos solos …

Als Meghan das erste Mal an Harrys Seite aufgetaucht ist, hätte sie mir nicht egaler sein können. Harry an sich war schon unendlich uninteressant und jetzt hatte er sich halt so ein Starlet geangelt. (Oder sie sich ihn. Aber wen kümmert’s?)
So what?!

Harry selbst hatte bei mir mit seinen Charities auch keinen größeren Eindruck hinterlassen (halt wieder jemand, der nach Afrika fährt, schöne Bilder mit Kindern in schöner Natur macht und dabei entweder lacht oder nachdenklich schaut).
Seine Skandale (ob er nun nackt bei Trinkspielen rumhüpfte oder morgens früh aus einem Pub getorkelt kam) waren halt peinlich aber auch nur Westentaschen- Format.

Irgendwie war alles an Harry nur zweitklassig. Er hatte das Militär verlassen und seitdem hing er sinnlos rum. So zumindest mein Eindruck. Sein gutes Aussehen ließ auch merklich nach (Glatze und merkwürdige Nase) und so blätterte ich einfach weiter, wenn ich einen Artikel über ihn sah.

Als Meghan auftauchte, war die Story für mich nicht mehr als ein Schatten an der Wand. Ich sah sie mir an und dachte: Cool. Jetzt haben die farbigen Briten auch eine Identifikationsfigur in der Royal Family.
Ein Bekannter meinte dann, ich solle mal „Suits“ schauen, das sei eine tolle Serie.
Habe ich gemacht und fand sie nicht beeindruckend.
Wahrscheinlich war ich einfach von anderen, wirklich tollen Anwaltsserien verwöhnt.
Meghan? Ah stimmt – die war auch dabei.

Alles in allem, dachte ich, passen die beiden zusammen. Alles zweitklassig.
Abgehakt.

Dann kam die Hochzeit. Ich sah die Aufnahmen und war nicht begeistert.

Cuando Meghan apareció por primera vez al lado de Harry, no podía haberme importado menos. Harry ya era infinitamente poco interesante y ahora se había buscado una estrella. (¿O ella a él, pero qué más da?).
¿Y qué más da?

El propio Harry no me impresionó mucho con sus obras benéficas (sólo otro tipo que va a África, se hace fotos preciosas con niños en una naturaleza preciosa y se ríe o se queda pensativo).
Sus escándalos (si saltaba desnudo en los juegos de beber o salía tambaleándose de un pub de madrugada) eran simplemente vergonzosos, pero también sólo en formato de bolsillo de chaleco.

De algún modo, todo en Harry era de segunda categoría. Había dejado el ejército y desde entonces había estado dando vueltas sin sentido. Al menos esa era mi impresión. Su buen aspecto también estaba disminuyendo notablemente (calva y nariz extraña) y por eso me limitaba a pasar las páginas cuando veía un artículo sobre él.

Cuando apareció Meghan, la historia no era para mí más que una sombra en la pared. Lo miré y pensé: guay. Ahora los británicos de color también tienen una figura de identificación en la Familia Real.
Entonces un conocido me dijo que debería ver „Suits“, que era una gran serie.
Lo hice y no me pareció impresionante.
Probablemente estaba malcriada por otras series de abogados realmente geniales.
¿Meghan? Ah, claro, ella también salía.

En general, pensé que las dos iban juntas. Todo de segunda.
Comprobado.

Luego vino la boda. Vi las imágenes y no me emocioné.

Die Hochzeit

Royale Hochzeiten sind echt mein Ding.
Da wird jeder Zentimeter begutachtet, in Spitzen und Stickereien geschwelgt.

Las bodas reales son lo mío.
Cada centímetro es escudriñado, los encajes y bordados son indulgentes.


Es gibt für mich keinen schöneren Anblick beim Thema Mode als den einer royalen Braut. Da wird an nichts gespart. Juwelen, Blumenschmuck, lange Schleppen, teuerste Designer.
Wieder und wieder kann man sich diese Kleider anschauen und findet immer noch ein weiteres spannendes Detail, das einem so noch nie aufgefallen ist.

Jedes Detail ist durchdacht und hat eine Bedeutung. Seien es die gestickten Bienen auf Fergies Brautkleid, oder die Weizenhalme im Brautstrauß von Königin Letizia.

Para mí, no hay espectáculo más hermoso en lo que a moda se refiere que el de una novia real. No se escatima en nada. Joyas, adornos florales, largas colas, los diseñadores más caros.
Puedes mirar estos vestidos una y otra vez y encontrar siempre otro detalle emocionante en el que nunca te habías fijado.

Cada detalle está bien pensado y tiene un significado. Ya sean las abejas bordadas del vestido de novia de Fergie o los tallos de trigo del ramo de la Reina Letizia.

Die Meisterschaft der Designer und Designerinnen besteht darin, den Outfits eben diese bemerkenswerten Details hinzuzufügen, ohne das Ensemble am Schluss überladen wirken zu lassen. So schafft man ein klassisch, zeitloses Kleid, das auch nach Jahrzehnten noch überzeugt, wie meine Beispiele hier zeigen …

La maestría de los diseñadores consiste en añadir estos detalles notables a los conjuntos sin que al final el conjunto parezca recargado. Así es como se crea un vestido clásico y atemporal que sigue convenciendo incluso después de décadas, como muestran mis ejemplos de aquí…

Die Frisuren sind zumeist zurückhaltend, um einen gewissen Kontrapunkt zu den aufwendigen Schleiern und Juwelen zu bilden. Wie ihr oben sehen könnt, wäre jedes einzelne abgebildete Brautkleid ohne Abstriche auch heute noch so zu tragen. Selbst wenn es 50 Jahre und mehr auf dem Buckel hat …

Los peinados son en su mayoría sobrios para dar cierto contrapunto a los elaborados velos y joyas. Como se puede ver, todos y cada uno de los vestidos de novia que aparecen en las fotos se podrían seguir llevando hoy en día sin ningún compromiso. Aunque tenga 50 años o más…

Seien es die Stickereien auf Fergies Schleppe oder der Spitzenbesatz bei Maxima Rock – all dies sind Details, die sich in dieser Qualität nur Königshäuser leisten und die man erst so richtig würdigen kann, wenn man die Fotos sieht, oder zu einer der Ausstellungen gehen kann, bei denen diese Kleider heutzutage nach dem Event gezeigt werden.

Ya sea el bordado de la cola de Fergie o el ribete de encaje de la falda de Máxima, son detalles que sólo la realeza puede permitirse en esta calidad y que sólo se pueden apreciar realmente cuando se ven las fotos o se acude a una de las exposiciones en las que estos vestidos se muestran estos días después del evento.

Und dann kam Meghan …

Ich sah die Aufnahmen und begann zu suchen … Hoch und runter. Vor und zurück. Aber da war nichts. Kein noch so kleines Detail. Ein Entwurf, wie ich ihn zustande bringen würde, wenn man mich mitten in der Nacht wecken würde, einen Block und Stift in die Hand drücken und „Mach!“ riefe.
Welche Enttäuschung. Welch ungläubiges Staunen.
Im Nachgang las ich viele Kommentare, die da sagten: Das Kleid war klassisch elegant und ohne Schnickschnack. Meghan sah sehr erwachsen und modern aus.
Dem stimme ich zu. Doch hatte die Braut keinen größeren Anspruch an ihr Kleid? War da nirgends der Wunsch, versteckte Botschaften zu senden? Ihre Liebe zu demonstrieren?
Es wirkte lieblos und überstürzt.

Das Kleid versprach viel und hielt wenig.

Vi las grabaciones y empecé a buscar … Arriba y abajo. Adelante y atrás. Pero no había nada. Ni el más mínimo detalle. Un borrador como el que produciría si me despertaran en mitad de la noche, me entregaran un bloc y un lápiz y me gritaran „¡Hazlo!“.
Qué decepción. Qué incredulidad.
Después, leí muchos comentarios que decían: el vestido era de una elegancia clásica y sin florituras. Meghan parecía muy madura y moderna.
Estoy de acuerdo. Pero, ¿no tenía la novia más aspiraciones para su vestido? ¿No quería enviar mensajes ocultos? ¿Demostrar su amor?
Parecía sin amor y precipitado.

El vestido prometía mucho y ofrecía poco.

Wenn schon das Kleid strenge Langeweile atmete, so tat die Frisur das Gegenteil. Beinahe anarchistisch gebärdete sich die schwarzbraune Mähne. Löste sich hinter den Ohren und hüpfte aus dem Knoten. Wäre der Schleier nicht gewesen, man hätte meinen können, sie sei gerade dabei, ihre Wohnung auf einem kalifornischen Campus zu putzen.

Und nun erzähle mir niemand, es gäbe keine Friseure, die mit dem Afrolook fertig werden. Jeder normale Profifriseur hat zahllose Produkte zur Verfügung, die auch mit dem störrischsten Haar zurecht kommen.

Wenn man Harrys Memoiren trauen darf, dann waren die Vorbereitungen auf die Hochzeit ungemein aufwendig und kräftezehrend. Leider merkt man beim Outfit der Braut wenig davon.

Wenn ihr mich jetzt fragt, was ich an dem ganzen am schlimmsten fand, dann muss ich nicht lange überlegen:
Die Schleier tragenden Jungs.
Also natürlich nicht die Jungs an sich. Die sahen putzig aus und haben getan, was man ihnen sagte.

Nein – dass sie die ganze Zeit den Schleier hochgehoben haben, dass der Schleier getragen wurde. Inakzeptabel.

Es sah aus, als denke Meghan, sie liefe durch Matsch und dem Schleier dürfe nichts passieren.
Ein Schleier gleitet über den Boden.
Er ist die Erinnerung an mittelalterliche Fürstinnen und deren Reichtum.
Aber das ist so wohl eher nicht in Meghans Denken verankert …

Si el vestido respiraba un austero aburrimiento, el peinado hacía todo lo contrario. La melena castaña-negra se comportaba de forma casi anárquica. Se soltaba detrás de las orejas y salía rebotando del nudo. Si no hubiera sido por el velo, se habría pensado que estaba limpiando su piso en un campus californiano.

Y ahora no me digas que no hay peluqueros que sepan manejar el look afro. Cualquier peluquero profesional normal dispone de innumerables productos para tratar hasta los cabellos más rebeldes.

Si nos fiamos de las memorias de Harry, los preparativos de la boda fueron increíblemente elaborados y agotadores. Por desgracia, no se nota mucho en el atuendo de la novia.

Si me preguntas qué me pareció lo peor de todo, no tengo que pensármelo dos veces:
Los chicos llevando velos.
No los chicos en sí, por supuesto. Estaban guapos y hacían lo que se les pedía.

No – que se levantaran el velo todo el tiempo, que llevaran el velo. Inaceptable.

Parecía que Meghan pensaba que caminaba por el barro y que no debía pasarle nada al velo.
Un velo se desliza por el suelo.
Es un recuerdo de las princesas medievales y su riqueza.
Pero probablemente no es así como Meghan piensa …

FAZIT:

Das Outfit der Braut Meghan Markle war eine Vorankündigung dessen, was noch kommen sollte. Ein großes Versprechen an das Publikum, von dem nur wenig gehalten wurde.

El atuendo de la novia Meghan Markle fue un presagio de lo que estaba por venir. Una gran promesa al público, de la que se cumplió muy poco.

Übrigens:
Da ich Meghan Markle nicht wirklich auf dem Schirm hatte und mich auch die Hochzeit jetzt nicht über die Maßen interessiert hatte, ging mir erst viel später auf, dass dies ja gar nicht Miss Markles erste Ehe war, sondern ihre zweite.
Kein Wunder, dass die Königin sich unschön überrascht sah, als sie von Meghans Wunsch erfuhr, eine Braut in vollem weißem Ornat und langem Schleier sein zu wollen. Hätte Meghan sich ein Beispiel genommen, hätte sie an Queen Camilla sehen können, wie zweite Brautkleider funktionieren …

Como Meghan Markle no estaba realmente en mi radar y ahora no estaba demasiado interesada en la boda, solo se me ocurrió mucho más tarde que este no era en absoluto el primer matrimonio de la señorita Markle, sino su segundo.
No es de extrañar que la Reina se sorprendiera desagradablemente al conocer el deseo de Meghan de ser una novia vestida de blanco y con un largo velo. Si Meghan hubiera seguido el ejemplo de la reina Camilla, podría haber visto cómo funcionan los vestidos de segunda boda…

To be continued …