Geheimnisverrat?

Massive Vorwürfe gegen Prince Andrew

Immer, wenn man denkt, es könne nicht schlimmer kommen, hebt irgendwo irgendwer einen Deckel hoch und man kann in einen Topf schauen, in den man lieber nicht geblickt hätte …

Im Moment werden schier unfassbare Anschuldigungen laut, die sich aus den neu veröffentlichten Unterlagen von Jeffrey Epstein ergeben.

China- Gate

So ist seit 2005/ 2006 gerichtsnotorisch, dass Andrew einen direkten Informationskanal zum chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterhielt.
Sein enger Vertrauter Yang Tengbo (genannt: „H6“) wurde vom britischen Inlandsgeheimdienst MI5 als mutmaßlicher Spion eingestuft und aus Großbritannien verbannt. Er soll versucht haben, Andrews Einfluss für politische Einflussnahme Chinas zu nutzen.
Tengo hatte Andrew unter anderem dabei unterstützt, eine Geburtstagskarte an den Präsidenten zu schreiben.
Das dürfte allerdings noch der harmloseste Freundschaftsdienst gewesen sein …

Es wird derzeit untersucht, ob Gelder aus China über die Initiative „Pitch@Palace“ an Andrew flossen. Der britische Geheimdienst warnte, Andrew sei aufgrund seines angeschlagenen Rufs anfällig für eine sogenannte „Elite Capture“-Operation Pekings gewesen.

From Russia With Love

In den im Februar 2026 veröffentlichten Epstein-Akten finden sich Hinweise darauf, dass Jeffrey Epstein versuchte, über seine Kontakte zu Andrew und anderen Prominenten Einfluss in Russland zu gewinnen. Es gibt jedoch keine Belege für einen direkten Verrat von Staatsgeheimnissen an den Kreml durch Andrew.
Berichten zufolge besaß Andrew sensible Dokumente (das sogenannte „Helmand-Dokument“) aus seiner Zeit als Handelsbotschafter. Es besteht der Verdacht, dass solche Informationen in den Dunstkreis Epsteins und damit potenziell an fremde Mächte gelangt sein könnten.

Ich fürchte, wer denkt, dass ein Jeffrey Epstein keine Gegenleistungen erwartet hat, ist ziemlich naiv. Und Andrew war sicherlich töricht und selbstverliebt genug, um dem Werben des Finanziers nachzugeben.

Bislang ist nur ein Bruchteil der Unterlagen ausgewertet und wir werden definitiv noch mit den Ohren schlackern. Dann geht es nicht mehr nur um solche Sex- Histörchen wie wir sie bislang von Andrew kannten …

Kein Grund für Harmonie

Kein Grund für Harmonie

Finding Harmonie – A King’s Vision

So heißt jener Film, der am Donnerstag der Weltöffentlichkeit erstmals mit großem Pomp auf Windsor Castle vorgestellt wurde.

Worum geht es?
Nun – König Charles befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Thema „Harmonie“ in all ihren Ausprägungen und Auswirkungen. Für ihn ist Harmonie ein ganzheitliches Konzept, das alle Lebensbereich umfasst.
Menschen sollen MIT der Natur leben und nicht nur in ihr. Dazu gehört traditionelles Wissen, ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Architektur und Naturschutz.

In der Doku schildert Charles seinen eigenen Weg als Umweltaktivist. Sie zeigt seine Projekte, zusammengefasst in der King’s Foundation, seiner Nachhaltigkeits- Stiftung.
Gedreht wurde unter anderem in Highgrove und Dumfries House. Dabei geht es aber nicht nur um England, sondern um einen globalen Ansatz. Folgerichtig werden erfolgreiche Beispiele seiner Ansätze aus den Wäldern von Guyana bis zu nachhaltigen Gemeinden in Indien vorgestellt.

Moderatorin der Mischung aus Archivmaterial, Interviews und Naturaufnahmen ist dabei keine Geringere als Kate Winslet.

Wo kann man die Doku sehen?
Ab dem 06. Februar 2026 auf Prime Video.

Bei der aufwendig inszenierten Premiere auf Windsor Castle gaben sich die ranghöchsten Royals ein Stelldichein: Das Königspaar selbst (ganz klar), Edward der Duke of Edinburgh, Sophie Duchess of Edinburgh, sowie der Herzog und die Herzogin von Gloucester.
Weitere prominente Gäste waren Dame Judi Dench und Rod Stewart, sowie die Sprecherin des Films, Kate Winslet.
Wie man sehen konnte, waren alle Anwesenden bester Laune – passend zum Filmtitel.
Man plauderte, scherzte und herzte sich.

Also alles Friede, Freude, Eierkuchen?

Hmmmm…. nicht ganz… Ganz England ist vom König und seinen Fans besetzt. Ganz England? Nein! Ein von unbeugsamen Walisern bevölkertes Schlösschen hört nicht auf, dem Übermächtigen Widerstand zu leisten…

Auf der äußerst bemerkenswerten Liste an englischen (Ehedem-)Promis fehlten zwei große Namen: Prinz William und seine Frau Catherine.

Ja. So geht es bei mancher Party: Wirklich bemerkenswert ist, wer nicht da ist.

Jaaaa – jetzt höre ich euch schon wieder sagen: Ah ja – Die Wales waren nicht da, weil sie das Königspaar nicht überstrahlen wollten (wahlweise: sollten). Das ist ein immer wieder gebrachtes Erklärungsmuster, wenn es um die beachtlich vielen nicht- gemeinsamen Termine von Königspaar und Kronprinzenpaar geht.
Das kann man natürlich sagen. Das ist auch das stets vom Palast- PR- Team wiederholte Liedlein, wenn die ekelhafte Presse keine Ruhe gibt und immer wieder nachfragt.

Tatsächlich kenne ich keine andere Monarchie, in der das Herrscherpaar und sein Nachfolger/ Nachfolgerin derart darauf erpicht sind, sich nicht gemeinsam zu zeigen wie in England.
Haben Felipe und Letizia Angst, sich mit ihren Töchtern zu zeigen?
Fürchten Willem Alexander und Maxima die Strahlkraft der jungen, schönen Amalia?
Meiden König Philippe von Belgien und seine Mathilde die Thronfolgerin Elisabeth?
Suchen König Carl Gustav und Königin Silvia das Weite, wenn Kronprinzessin Victoria bei einem Event auftaucht?

Nicht, dass ich wüsste.

Nur in England ist das scheinbar so.

HARMONIE sieht in meinen Augen anders aus.
Und da kommt die Doku ins Spiel … Wie viel Harmonie gibt es denn im Privatleben des Königs? Wo ist da seine Vision?

Seit Jahrzehnten beobachten wir bei keiner Familie (außer vielleicht bei den Geissens) so viel Disharmonie wie bei den englischen Royals. Wenn man „Dysfunktional“ googelt, dürfte inzwischen ein Fotos der Windsors auftauchen.

Es ging schon mit dem Verhältnis zwischen Queen Elizabeth/ Prince Philip und (dem damals noch) Prince Charles los. Wieder und wieder hörten wir von Sticheleien und offenen Affronts, vor allem von Philip in Charles Richtung, denn er hielt seinen Sohn für ein ausgemachtes Weichei.
Die Königin schien – wenn nicht zwischen den Männern – so im Normalfall auf der Seite ihres Mannes zu stehen.
Weiter zur berüchtigten Ehe mit Diana, bei der sich bald niemand mehr wirklich Mühe gab, die offensichtlichen Risse zu kitten, oder zumindest zu übertünchen. Wir erinnern uns alle des Kriegszustandes, in den die Ehe spätestens Ende der 80er Jahre überging.
Mit William und Harry entstand auch keine wirklich Harmonie. William lud seine Eltern demonstrativ von einem Schulfest aus und warf seiner Mutter ein „I hate you“ („Ich hasse dich!“) an den Kopf, nachdem sie ihm (von Paparazzi beobachtet) in der Schule ihr Panorama- Interview angekündigt hatte. Als dann die heimlich mitgeschnittenen Gespräche zwischen Charles und Camilla, sowie zwischen Diana und James Gilby bekannt wurden, war der Ofen völlig aus.
Was wir nun alle wussten, nur nicht in allen schmuddeligen Details – wurde schlussendlich durch Prince Harrys Memoiren bestätigt.
Rangeleien, Querelen, Petitessen, Zickigkeiten, Eitelkeiten …
All das lief brühwarm aus der Druckerpresse. Und diesmal nicht durch einen Externen, sondern breitgetreten von einem Mann im Herzen der Ereignisse.

Seitdem scheint sich Charles absolut amateurhaft um die Wiederherstellung der niemals vorhandenen Harmonie. Und wenn er sie zu Hause schon nicht schafft, dann doch bitte draußen in der ganzen Welt.
Nach dem Motto: Ich kann zwar nicht Radfahren, aber ich bringe es euch bei…
Ist das nicht irgendwie so als würde jemand Bundestrainer, der nicht mal weiß, was eine Mannschaftsaufstellung ist?

Es mag Zeiten gegeben haben, wo man sich bemüht hat, Einheit zu demonstrieren. Ja – es gab Zeiten wo Charles und William sogar gemeinsame Termine hatten. (Von den obligatorischen Uniform- Events mal abgesehen…)
Die gibt es auch heute noch. (Einen im letzten Jahr).
Aber sieht man da irgendeine Interaktion zwischen Vater und Sohn? Sie kommen gemeinsam an, winken, fertig. Das war’s.
Zuletzt sehr gut beim Staatsbesuch der Steinmeiers in London zu sehen.
Die beiden Paare schauten sich kaum an. Schienen sich bestenfalls gegenseitig im Weg zu stehen. Miteinander plaudern, scherzen, ein humorvoller Austausch – Fehlanzeige.

Und jetzt?
Aber vielleicht habe ich auch einfach den Titel der Doku nicht richtig gelesen… FINDING Harmony, heißt er. Nicht etwa „HAVING Harmony“. Harmonie FINDEN – nicht Harmonie HABEN…
Vielleicht will Charles uns damit ja vor Augen führen, dass man aktiv zur Harmonie beitragen muss….
Vielleicht will er eine Botschaft an seinen Ältesten senden, dass er ihn gerne im Harmonie- Boot hätte.

Wir wissen es nicht.

Aber nach dem, was wir aus dem Palast gehört haben, hat man beim Königspaar schon den Titel der Times „Arise, Queen Catherine!“ („Erhebe dich, Königin Catherine“) eher zickig aufgenommen.
So richtig harmonisch sieht es also auf keiner Seite aus …

Prince William – Eine (Zwischen)- Bilanz

LONDON- UK- 5th May 2023. Copyright: Gemeinfrei; Quelle: Wikipedia

Heute habe ich jemand ganz Besonderes in den Fokus gestellt, nämlich Prinz William, den Thronfolger, den künftigen König von England. Ich hatte ihn ja schon öfter mal in meinen Filmen auf YouTube, aber er war eigentlich immer nur eine Randfigur. Heute will ich mal ein bisschen genauer hinschauen, zumal er auch in letzter Zeit immer öfter seine Visionen seines eigenen Königtums, eines modernen Königtums, mitgeteilt hat.

Da muss ich jetzt etwas vorausschicken und vielleicht auch so ein bisschen etwas zur „Quellenlage“ klären, wie man so schön sagt.
Es ist immer problematisch, wenn man rauskriegen will, was Royals denken, weil sie ja selten in einem „unkontrollierten Umfeld“ zugange sind. Im Normalfall haben Royals immer irgendwelche PR-Leute um sich rum, Berater, Ratgeber, und die schauen sehr genau hin, was die Royals so sagen, und schreiten dann auch ein, wenn ein Royal vielleicht mal versehentlich zu offen plaudert.
Wenn sie das nicht tun, wie im Falle von Andrew Mountbatten-Windsor und dem berüchtigten BBC-Interview, dann sind sie ihren Job auch ziemlich schnell los. (Wovon Frau Thirsk heute ein Lied singen kann…)

William ist ein Mann, der inzwischen ein gutes Stück über 40 ist und sich in seinem Leben, sagen wir mal, zurechtgeruckelt hat. Er ist glücklich verheiratet. Er hat drei glückliche, zufriedene Kinder.
Sein ältester Sohn George wird bereits auf seine künftige Rolle als König vorbereitet, was bedeutet, dass er bei großen Anlässen dabei ist, dass er aber auch schon Termine mit den Eltern wahrnimmt.
Es wird immer großen Wert darauf gelegt, dass die Kinder ein ganz normales (schulisches) Umfeld haben. Inzwischen sind es keine Kleinkinder mehr, es sind (beinahe) Teenager, und als solche unterliegen sie dem englischen Schulsystem. In diesen speziellen Fällen haben wir es mit Ganztagsschulen und Internaten zu tun, wie Eton (ehemals William und Harrys Schule) oder dem Marlborough College (der ehemaligen Schule von Prinzessin Catherine).

Das bedeutet, die Kinder sind von morgens bis zum späten Nachmittag in der Schule. Danach sind sie dann noch mit Hausaufgaben und Lernen beschäftigt. Wenn sie dann in die weiterführende Schule kommen, wird über Internate nachgedacht.
Das sind Internate, bei denen die Schüler nur in den Ferien heimkommen. Das heißt, die Eltern haben dann im Prinzip sieben Tage die Woche Zeit, um ihr Leben so zu gestalten, wie sie das möchten. Dieser Punkt spielt für die Wales insofern eine Rolle, als bislang immer als Grund für die viele Freizeit die Familie genannt wurde. Dass man mit den Kindern mehr Zeit verbringen wolle.

Wie gerade erwähnt, war Andrew ein Beispiel für Royals, die sich in Interviews um Kopf und Kragen reden…
Ein weiteres Beispiel war Prinzessin Diana mit ihrem Panorama-Interview. Das hatte sie ohne Beratung durchgezogen, nur mit dem interviewenden Journalisten Martin Bashir, und das hat sich als ihr Untergang herausgestellt.

Jetzt hat William vor kurzem ein ziemlich ausführliches Gespräch geführt mit dem Schauspieler und Dokumentarfilmer Eugene Levy. Dieser hat auf Apple Plus eine Serie namens „The Reluctant Traveler“ – also der widerspenstige Reisende. Da besichtigt er in einer Folge Windsor Castle und, Überraschung, wer kommt da auf seinem E-Scooter angerollert? Kein Geringerer als Prinz William. Er hat auch noch Zeit mitgebracht und setzt sich nach einem ausführlichen Spaziergang durch Windsor mit Mr. Levy in ein Lokal und dann wird geplaudert bei einem Bierchen. Ein Publicity-Stunt, wie man ihn sich nur träumen kann.

Bei diesem Gespräch nun hat William zum Besten gegeben, wie er sich die Zukunft der Monarchie vorstellt, wie er das Ganze verschlanken will. Fokus auf Modernisierung. Sein Plan ist eigentlich, mit diesem Verschlanken, das schon sein Vater begonnen hat, weiterzumachen. Er will ein Gesamtpaket abliefern. Er will zum einen die Anzahl der „Working Royals“ reduzieren. Er will auch Prinzessin Anne, die ja jetzt immer noch zusammen mit dem König das Terminzugpferd der Show ist, sukzessive rausnehmen.
Ist das der Plan?

Er will aber auch nicht seine Cousinen, zum Beispiel Zara Tindall oder die York-Schwestern, intensiver einbinden. Die Zauberformel ist: Wir werden weniger Themen abdecken, nämlich nur Nachhaltigkeit (also Umweltschutz) und das soziale Thema.
Da dachte ich mir: Okay, wie viele andere Themen gibt es für englische Royals sonst noch?
Diese wenigen Themen sollen durch das Engagement für wenige Charities abgebildet werden. Das zeigt sich jetzt schon: Catherine und er haben gerade mal jeder drei oder vier Schirmherrschaften, die sie regelmäßig besuchen. Im Gegensatz zu Prinzessin Anne, die mehrere hundert Schirmherrschaften hat, genau wie der König und vor ihm seine Mutter.

William selbst sieht das Ganze mehr wie ein Sozialunternehmer. Er sieht das Ganze als eine Firma. Er ist der Geschäftsführer, der General Manager. Er legt fest, wer wie unterstützt werden soll, und das sollen eben nur wenige Gruppen sein. Die restliche Zeit soll Hintergrundarbeit stattfinden.
Hier ist für mich ein Punkt erreicht, wo ich sage: Stopp!
Es ist klar, die Zeiten, wo Royals acht Kinder zur Welt gebracht haben, die dann früh ins royale Geschäft eingestiegen sind, sind vorbei. Aber viele Kinder zu haben, bedeutete auch immer eine starke Personaldecke.

Wie die Show einbricht, haben wir alle gesehen, als im vorletzten Jahr die Krebserkrankungen des Königs und von Catherine bekannt wurden. Zwei der stärksten Säulen sind weggebrochen. Catherine hat schon vorher nicht viele Termine gemacht, aber diese Termine haben eine weite Abdeckung in den Medien erfahren. Wenn der König zehn Termine gemacht hat, wurde er in einer Handvoll britischer Zeitungen erwähnt, aber wenn Catherine einen machte, wurde sie international gezeigt. Umso schmerzhafter war dieses Jahr der Erkrankung.

William hat dieses Jahr 2024 gegenüber Eugene Levy als das schlimmste Jahr seines Lebens bezeichnet. Das ist mehr als nur nachvollziehbar.
Es muss verheerend sein, wenn du nicht nur um das Leben eines geliebten Menschen bangen musst, sondern auch um eine Säule deiner Institution. Dazu kamen die ganzen Querschüsse von seinem Bruder aus Montecito.
Von daher müsste er eigentlich am besten wissen, dass es mit noch weniger Personal noch schlechter zu schaffen ist. Da nutzt es auch nichts, wenn man sagt: „Qualität statt Quantität.“

Für mich ist jemand, der zum Königshaus gehört, jemand, der seine Berühmtheit für so viel Gutes wie möglich nutzen sollte.

Er muss Organisationen nicht beraten, er muss Leute zusammenbringen.

Ein Beispiel: Eine kleine Kirchengemeinde im englischen Hinterland musste ihre Kirche renovieren und hatte kein Geld. Sie wandten sich an das Büro der Princess Royal (Anne) und baten um einen Brief, mit dem sie Spenden sammeln könnten. Die Antwort war: Wäre es nicht hilfreicher, wenn die Prinzessin persönlich vorbeikäme? Sie kam, es wurde in den Medien abgebildet, und die Gemeinde bekam ihr Geld zusammen. Das ist für mich „Soft Power“. Wenn William sich nur als Manager sieht, der bestimmte Dinge fördert, die in sein Portfolio passen, dann passt dieser moderne Managementansatz einfach nicht dazu.
Wir sind von Königshäusern einfach ein anderes Vorgehen gewohnt.

William hat zwei große, aktive Projekte:
Die „Homewards„-Initiative gegen Obdachlosigkeit. Er hat dafür eigenes Land der Duchy of Cornwall hergegeben. Das Ganze soll bis 2028 beendet sein. Es gibt Partnerschaften mit Banken und Unternehmen – eine Win-Win-Situation.
Dann gibt es den „Earthshot Prize„, sein zweites zentrales Projekt. Ziel ist es, junge Leute zu finden, die sich um Nachhaltigkeit und Umweltschutz verdient machen. Hier sollen neue Technologien und besondere, neue Ansätze gefördert werden.
Der Earthshot Prize hat William inzwischen internationales Renommee eingebracht und seine Position als Macher gestärkt. Mit dem Earthshot Prize ist William in den obersten Rängen der Wohltäter gelandet.
Aber ich bin der Meinung: Das ist großartig, aber du darfst die anderen Dinge nicht hinten runterfallen lassen. Nicht jeder Brite ist obdachlos. Die verrottende Kirche im Dorf ist für Leute in ihrem Ort genauso wichtig. Wenn William kommuniziert: „Das ist mein Portfolio, der Rest geht mich nichts mehr an“, dann ist das verheerend. Dann werden noch mehr Leute sagen: „Not my King“.

Mit diesen Projekten repräsentiert er die Kerninteressen seiner Eltern: Nachhaltigkeit von Charles und Obdachlosigkeit von Diana.

Dasselbe haben wir bei Catherine. Sie hat nur wenige ausgewählte Schirmherrschaften, zum Beispiel die Förderung der ersten Lebensjahre, Rugby, die National Portrait Gallery. Das ist nicht ansatzweise das, was wir früher gewohnt waren. Die Sichtbarkeit der königlichen Familie in der Öffentlichkeit wird weiter sinken sobald die Zugpferde wie Charles oder Anne fehlen.

Die Royal Foundation


Das Geld, das nach Dianas Tod gespendet wurde, geht heute zur Hälfte an die Royal Foundation von William und Catherine und zur Hälfte an Prince Harry und dessen Charities.
Die Royal Foundation hat im vergangenen Jahr ein Plus von über drei Millionen Pfund erwirtschaftet. (Böse gesagt sind das wahrscheinlich die drei Millionen, die Archewell ins Minus gerutscht ist.)

Die Personaldecke



Schauen wir uns die Personaldecke an: Wir haben momentan elf aktive Working Royals. Stand Januar 2026 ist das Durchschnittsalter 69 Jahre. Angeführt wird die Pyramide vom Herzog von Kent (90) und Prinzessin Alexandra (89). Dann kommen der Herzog von Gloucester (81), Birgitte (79), König Charles (77), Camilla (78) und Prinzessin Anne (75). Die „Jungspunde“ sind Edward und Sophie (beide 61), William (43) und Catherine (44).

Im Jahr 2025 sah die Termin-Hierarchie so aus: An der Spitze stand König Charles mit 535 Terminen, gefolgt von Anne mit 478. (Sie hatte weniger Termine als sonst wegen ihres Unfalls mit einem Pferd). Dann kam Edward (313), Sophie (235), Camilla (228), der Herzog von Gloucester (212), Prinz William (202), Birgitte (113), der Herzog von Kent (77) und an letzter Stelle Catherine mit 68 Terminen (wegen ihrer Erkrankung).
Wir haben also sehr alte Royals, die aller Voraussicht nach nicht mehr lange leben werden. Am Ende wird William seine Regentschaft vielleicht mit fünf oder sieben Personen bestreiten müssen. Wenn nicht sogar noch weniger.

Die Umfragen

Die Unterstützung für das Königshaus ist laut Umfragen auf einem Allzeittief von etwas über 60%. Besonders dramatisch sind die Zahlen bei den 18- bis 24-Jährigen. Da liegt die Zustimmung zur Monarchie nur noch bei 30 bis 37%. Die Royals werden als abgehoben und distanziert wahrgenommen. William befasst sich zwar mit Obdachlosigkeit, aber die jungen Briten haben andere Probleme wie Arbeitslosigkeit (15,9% bei den 16- bis 24-Jährigen) und prekäre Arbeitsverhältnisse wie die „Zero Hour Contracts“. (Arbeitsverträge, die nach Stunden bezahlt werden, wobei vertraglich keine Mindeststundenzahl festgelegt wird)

Die junge Generation empfindet Traditionen als veraltet. Es fehlt jemand wie Diana, die mit 20 Jahren die jungen Leute abgeholt hat. Catherine ist heute doppelt so alt wie Diana damals zu Beginn ihrer royalen Karriere und funktioniert als Role Model eher für wohlhabende, nicht berufstätige Frauen.
Auch die Kinder von William und Catherine wirken sehr elitär. Sie laufen in Maßkleidung rum, man sieht George nie in zerrissenen Jeans oder Charlotte in oversized Hoodies wie ihre Altersgenossen. Sie gehen auf Schulen wie das Marlborough College, die mehr kosten, als der Durchschnittsbrite verdient. Da ist kein Anknüpfungspunkt für das Volk.

Warum sind William und Catherine trotzdem beliebt?
Sie kommen medial gut rüber, lachen viel, machen Shoutouts und Selfies mit. Sie nutzen Social Media perfekt. Aber in Umfragen werden sie oft nur im Vergleich zu den anderen Royals als die Beliebtesten genannt, weil die anderen als irrelevant wahrgenommen werden.
Spannend wird es bei der Frage: Wie wichtig ist die Monarchie für die Zukunft? Da sagen immer mehr Leute: Juckt mich nicht. In Schottland dümpelt die Zustimmungsrate bei 30%. Viele Regionen fühlen sich abgekoppelt, weil die meisten Termine im Großraum London stattfinden.

Ein großes Problem ist auch das Geld. Unter Queen Elizabeth hat sich das Einkommen der Royals fast versiebzehnfacht. Die Briten müssen den Gürtel enger schnallen, während investigative Medien enthüllen, dass Charles und William Millionen vom klammen NHS kassieren. Da hilft es nicht, wenn man eine Krebsstation besucht, aber gleichzeitig Geld aus dem Gesundheitssystem zieht. Die Generation, die königstreu war und von solchen Untiefen gar nichts wissen wollte, stirbt derweil weg.

William wird oft als derjenige präsentiert, der aufräumt, besonders in der Kausa Andrew. Es heißt, er habe zusammen mit Camilla den König dazu gebracht, Andrew die Titel zu nehmen und ihn aus der Royal Lodge auszuweisen. Doch wirkliche Gerechtigkeit gäbe es erst, wenn ein Royal sich auch der Justiz stellen müsste. Andrew zieht nur von einem Schloss ins andere, sein Vermögen bleibt unangetastet. Er lässt sich privat auch sicher immer noch mit „Königliche Hoheit“ ansprechen. Insofern hat sich für ihn wenig geändert. Er wird noch immer zu Wochenendparties eingeladen und spricht seinerseits Einladungen aus.

William selbst lässt sich auch nicht gerne reinreden. Er zahlt keine Erbschaftssteuer und verweigert Einblicke in seine Finanzen. In ihm sehe ich immer noch Anteile des Schulhofbullies, der er mal war. Er war ein Rowdy, der andere Kinder mobbt. Selbst die Queen sagte damals, er sei „unhinged“ (von der Leine gelassen). Und das nicht in der guten Art und Weise.
Nicht zuletzt deswegen hat sie ihn so oft als möglich zum Tee eingeladen, als er noch in Eton zur Schule ging. Einfach um ihn an die Leine zu legen. Ihm ein Gefühl für die Anforderungen seiner Rolle zu geben.

Ob es ihr gelungen ist, werden wir sehen, wenn er König ist. Er will die Krönung modernisieren, keine traditionellen Gewänder mehr sehen und bestimmte Personen wie Andrew oder Harry nicht dabei haben. Er will eine personelle Verschlankung, nicht zuletzt, weil eine kleine Gruppe besser zu steuern ist.

Was ist mit Harry?

Was Harry angeht: William sieht wohl kein Licht am Ende des Tunnels.
Loyalität ist für Royals die absolute Existenzgrundlage.
Harry hat das Vertrauen missbraucht, indem er aus dem Nähkästchen geplaudert hat – über körperliche Auseinandersetzungen oder Chats zwischen Catherine und Meghan. Harry hat keine wirklichen Skandale aufgedeckt, sondern nur peinliche Skandälchen. Er hat seinen eigenen Ruf ruiniert und das Verhältnis zu seinem Bruder für immer zerstört.

Die Menschen haben einen Wunsch nach Fairness. Deswegen heißt es immer wieder: „Warte bis William an die Reihe kommt – der wird mit Harry abrechnen. Der wird den Sussexes alle Titel nehmen.“
Dass Andrew seine Titel verloren hat, wird als Erniedrigung wahrgenommen, aber am Ende des Tages ist ihm nichts passiert. Er musste sich nie vor irgendeinem Gericht verantworten.

Wir projizieren auf William, dass er der Macher ist, während Charles der Weichherzige ist. Das ist wie im Nibelungenlied: Gut gegen Böse. William nutzt dieses Narrativ sehr geschickt. Dass William derjenige ist, der aufräumen wird mit all den Royals, die uns von den Medien als Schurken präsentiert werden.

Aber am Ende müssen Strukturen geschaffen werden, die Skandale verhindern. Ein Königshaus darf nicht über dem Gesetz stehen. Solange William das nicht verstanden hat, hat er ein Problem, denn die junge Generation buckelt vor keinem König mehr. Wenn die Royals nicht liefern für die Millionen, die sie bekommen, dann wird die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis immer lauter.

Wie William und Catherine nach dem Ende von Catherines Erkrankung ihr öffentliches Leben gestalten, werden wir in den kommenden Monaten und Jahren sehen.
Als nächstes geht es für William auf jeden Fall im Auftrag der Regierung nach Saudi Arabien. Catherine bleibt derweil in England und absolviert dort Termine.

Es bleibt also spannend…

Große Trennung oder großer Theaterdonner?

In den letzten Tagen überzieht man uns aus Richtung England mit immer neuen Geschichten über das Verhältnis der Prinzessinnen Beatrice und Eugenie of York und ihrem Vater Andrew Mountbatten Windsor.
Grund genug für mich, mal tiefer in das Thema zu blicken…

Zunächst die Fakten:
Prince Andrew Duke of York verlor mit dem endenden Jahr 2025 all seine Titel und Ehrenränge. Nach dieser öffentlichen Degradierung blieb ihm nur der Name Andrew Mountbatten Windsor.

Des Weiteren wurde er dazu gezwungen, seine bisherige Wohnadresse, die Royal Lodge, zu verlassen und in ein Gebäude auf dem Anwesen von Sandringham zu ziehen. (Wie gut, dass die Windsors mehr als ein Haus zur Verfügung haben…)
Wie es derzeit um den Umzug bestellt ist, lässt sich nicht klären. Es werden wohl immer mal wieder Lastwagen gesehen, doch da diese prinzipiell ohne Firmenlogo unterwegs sind, könnte es sich hierbei auch um Lieferanten handeln.

Nun hat man Andrew zu Beginn der Woche in Windsor ausreiten sehen. An seiner Seite einen Mitarbeiter und im Schlepptau Prinzessin Beatrice, deren Tochter wohl gerade Reiten lernt. Beatrice begleitete ihre Tochter zu Fuß.

Offensichtlich war das Ziel, keine gemeinsamen Fotos von Vater, Tochter und Enkelin machen zu können. Dieses Ziel wurde erreicht.

Nichtsdestotrotz wurde deutlich, dass Beatrice noch immer ein enges Verhältnis zu ihrem Vater pflegt. Offensichtlich sind alle Enthüllungen der letzten Jahre und Monate spurlos am Vater/ Tochter- Verhältnis vorbeigegangen. In bekannter royaler Manier versucht man einfach nur, die Bilder zu steuern und macht ansonsten, was man für richtig hält.

Royales Motto: Duck dich nur tief genug unter dem Sturm weg, dann wird er schon weiterziehen.

Was ist daran so problematisch?
Ganz einfach: Man fragt sich natürlich, inwieweit die Töchter noch glaubwürdig für ihre Charities eintreten können, wenn sie es bislang nicht einmal geschafft, öffentlich zu den Skandalen der Eltern Stellung zu beziehen. Business as usual – ist das wirklich genug?

Schauen wir uns also mal diese Charities der Prinzessinnen an:
Aktuelle Schirmherrschaften und Initiativen von Prinzessin Beatrice:

Teenage Cancer Trust: Zusammen mit ihrer Schwester Eugenie und ihrer Mutter ist sie Schirmherrin des Teenage Cancer Trust, der junge Menschen, die an Krebs erkrankt sind, unterstützt. (Sarah wurde inzwischen vor die Tür gesetzt…)

The Big Change Charitable Trust: Beatrice ist Mitbegründerin dieses Trusts, der sich der Unterstützung junger Menschen widmet, um ihnen zu helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. (Mach mal jemand das Fenster auf, damit der Wortdunst abziehen kann…)

Outward Bound Trust: Im November 2025 wurde sie zur stellvertretenden Schirmherrin ernannt, nachdem sie zuvor sechs Jahre als Treuhänderin tätig war. Die Organisation inspiriert junge Menschen durch Abenteuer in der Natur. (Hat sich der König mit dieser Ernennung einen Gefallen getan?)

Chartered College of Teaching: Im Juli 2025 (!) übernahm sie die Schirmherrschaft für diese Organisation, eine Rolle, die zuvor ihr Großvater Prinz Philip innehatte. Damit unterstreicht sie ihr Engagement für den Lehrerberuf und Bildung.

Borne: Nach der Frühgeburt ihrer eigenen Tochter im Januar 2025 wurde sie Schirmherrin der Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die Erforschung von Frühgeburten einsetzt und das Bewusstsein dafür schärft.

Wichtigste Schirmherrschaften und Initiativen von Prinzessin Eugenie:

  • The AntiSlavery CollectiveEugenie ist Mitbegründerin dieser Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein für moderne Sklaverei und Menschenhandel zu schärfen und sich für die Rechte der Opfer einzusetzen. Sie arbeitet eng mit Partnern wie der Heilsarmee zusammen, um Überlebende zu unterstützen.
  • Artswork: Im Oktober 2025 wurde sie zur Schirmherrin dieser Kunstorganisation ernannt. Artswork setzt sich dafür ein, jungen Menschen Zugang zum kreativen Sektor zu ermöglichen und ihre Stimmen zu verstärken.
  • Royal National Orthopaedic Hospital (RNOH): Als Schirmherrin unterstützt sie dieses Krankenhaus, in dem sie als Kind selbst wegen Skoliose behandelt wurde. Das Thema liegt ihr sehr am Herzen.
  • Scoliosis Association UK: Seit Oktober 2020 ist sie auch Schirmherrin dieser Vereinigung, die Menschen mit Skoliose und ihren Familien Unterstützung bietet.
  • Teenage Cancer TrustZusammen mit ihrer Mutter Sarah Ferguson und ihrer Schwester Beatrice ist sie Schirmherrin dieser Organisation, die sich um junge Krebskranke kümmert.
  • Horatio’s Garden: Sie ist Schirmherrin dieser Wohltätigkeitsorganisation, die Gärten in Wirbelsäulenverletzungszentren im Vereinigten Königreich anlegt. 

Sie nutzt ihre Plattform auch, um das Bewusstsein für andere Themen wie Umwelt- und Meeresschutz zu schärfen, unter anderem als Botschafterin für die Blue Marine Foundation

Hier springt einem direkt die erste Organisation ins Auge: „The Anti-Slavery Collective“ – eine Gruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gegen moderne Sklaverei zu kämpfen.
Hierzu zählt mit Sicherheit auch Menschenhandel und Prostitution zumal Minderjähriger.
Finde den Fehler!
Da fragt man sich natürlich schon, wie weit es mit diesem Engagement her ist, wenn die Schirmherrin es noch nicht mal nach Jahren schafft, mit dem eigenen Vater über das Thema zu sprechen und sich von diesem zu distanzieren … Oder hat irgendwer mitbekommen, dass Andrew zu seinen Taten Stellung genommen hätte? Dass er an irgendeiner Stelle mit den amerikanischen Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet hätte, so wie er es vollmundig verkündet hatte?

Angeblich – so hören wir jetzt aus England – habe Eugenie jetzt endgültig mit dem Vater gebrochen. „Big Time!“ „Beckham- Style!“
„Aaaaah-ja“, sagt sich da der überraschte Leser.
Seit wann gibt es die Vorwürfe gegen Andrew? Wann gab es die außergerichtliche Einigung zwischen Andrew und Virginia Guiffre? Wann war die Selbsttötung von Virginia Guiffre? Wann sind ihre Memoiren erschienen?
Und JETZT erst fällt es der großen Vorkämpferin gegen moderne Sklaverei ein, sich vom Vater zu distanzieren …
Was für ein mutiger Schritt.

Was lernt uns das? Nun, es lernt uns, dass zumindest Eugenie davon ausgeht, dass sie den Kopf nur einziehen muss und dann wird alles schon wieder. Irgendwie.

Versuchen doch beide Schwestern derzeit den Limbo zwischen Öffentlichkeit, Eltern, Königshaus und ethisch- moralischem Anspruch, sprich dem eigenen Image.
Und vertun wir uns nicht: Dieses Image dient nicht etwa dem persönlichen Seelenfrieden oder einer besseren Welt, sondern ist Grundlage ihrer Geschäfte, ihrer Einnahmen, ihrer Jobs. Ihr wirtschaftlicher Erfolg gründet auf ihrer persönlichen Integrität und da Eugenie sich da offensichtlich derzeit am meisten bedroht fühlt, hat sie an die Medien durchgereicht, dass sie mit dem Vater gebrochen habe.
Was es jetzt noch zu tun gilt? Nun – keine gemeinsamen Fotos auftauchen zu lassen.
Man darf künftig Eugenie weder auf dem Weg zur Royal Lodge fotografieren, noch beim Ausritt mit dem Papa.
Insofern dürfte sie aufatmen, wenn er in Sandringham wohnt, denn dann kann sie ihn besuchen und sagen, sie sei aus anderen Gründen dort gewesen. Zum Beispiel um den König zu treffen.

Bis dahin demonstrieren beide Schwestern Einigkeit mit dem Königshaus, indem sie – wie zuletzt anlässlich des Weihnachtsfestes – Seite an Seite mit dem König marschieren.

Im „Rette sich wer kann“, waren die Yorks ja schon immer Weltmeister.

Prinzessin von Wales bricht ihr Schweigen

Wochenlang haben wir gebangt und gegrübelt, was mit der Prinzessin von Wales sein könnte. Gestern hat sie nun ihr Schweigen gebrochen und hier findet ihr die Übersetzung ihrer Videobotschaft.

DEUTSCH

Freitag, 227. März 2024
STRIKTES EMBARGO BIS FREITAG, 22**. MÄRZ 2024, 18 UHR GMT
EINE ABSCHRIFT EINER VIDEOBOTSCHAFT VON
CATHERINE, DIE PRINZESSIN VON WALES
Ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen persönlich für all die wunderbaren Botschaften zu danken
für Eure Unterstützung und Euer Verständnis, während ich mich von einer Operation erholt habe.
Es waren ein paar unglaublich harte Monate für unsere gesamte Familie, aber ich hatte ein fantastisches
dem medizinischen Team, das sich hervorragend um mich gekümmert hat, wofür ich sehr dankbar bin.
Im Januar unterzog ich mich in London einer großen Bauchoperation, und damals dachte man
Ich habe erfahren, dass ich nicht an Krebs erkrankt bin. Die Operation war erfolgreich. Nach der Operation wurde jedoch bei Tests
Bei der Operation wurde festgestellt, dass Krebs vorhanden war. Mein medizinisches Team riet mir daher, mich
Ich unterzog mich einer vorbeugenden Chemotherapie und befinde mich jetzt in der Anfangsphase dieser
Behandlung.
Das war natürlich ein großer Schock, und William und ich haben alles getan, was wir konnten, um
Ich habe mich entschlossen, diese Behandlung zum Wohle unserer jungen Familie privat durchzuführen.
Wie Sie sich vorstellen können, hat dies einige Zeit in Anspruch genommen. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich von der großen Operation zu erholen
um meine Behandlung zu beginnen. Aber vor allem hat es uns Zeit gekostet, George, Charlotte und Louis alles so zu erklären
Ich möchte George, Charlotte und Louis auf eine für sie angemessene Weise informieren und ihnen versichern, dass ich
Ich werde wieder gesund.
Ich habe ihnen gesagt, dass es mir gut geht und ich jeden Tag stärker werde, indem ich mich auf die Dinge konzentriere, die
Die Behandlung wird mir helfen, zu heilen – geistig, körperlich und seelisch.
William an meiner Seite zu haben, ist auch eine große Quelle des Trostes und der Beruhigung. Das gilt auch für die Liebe,
Ich freue mich über die Unterstützung und die Freundlichkeit, die mir so viele von Ihnen entgegengebracht haben. Das bedeutet uns beiden so viel.
Wir hoffen, dass Sie verstehen werden, dass wir als Familie jetzt etwas Zeit, Raum und Privatsphäre brauchen
während ich meine Behandlung abschließe. Meine Arbeit hat mir immer große Freude bereitet und ich freue mich
Ich freue mich darauf, wieder dabei zu sein, wenn es mir möglich ist, aber im Moment muss ich mich auf meine vollständige Genesung konzentrieren.
In dieser Zeit denke ich auch an all diejenigen, deren Leben von Krebs betroffen ist. Für
Alle, die mit dieser Krankheit konfrontiert sind, egal in welcher Form, verlieren bitte nicht den Glauben oder die Hoffnung. Sie sind nicht
allein.
END

ESPAÑOL

Viernes 227 Marzo, 2024
ESTRICTAMENTE EMBARGADO HASTA LAS 18.00 H GMT DEL VIERNES 22** DE MARZO DE 2024
TRANSCRIPCIÓN DE UN MENSAJE DE VÍDEO DE
CATHERINE, LA PRINCESA DE GALES
Quería aprovechar esta oportunidad para darles las gracias, personalmente, por todos los maravillosos mensajes…
de apoyo y por vuestra comprensión mientras me recuperaba de la operación.
Han sido un par de meses increíblemente duros para toda nuestra familia, pero he tenido un fantástico
equipo médico que me ha cuidado con esmero, por lo que estoy muy agradecida.
En enero, me sometí a una cirugía abdominal mayor en Londres y, en ese momento, se pensó que mi condición no era cancerosa.
de que mi enfermedad no era cancerosa. La operación fue un éxito. Sin embargo, las pruebas
En la operación se descubrió que había cáncer. Por ello, mi equipo médico me aconsejó que
Me sometí a un tratamiento de quimioterapia preventiva y ahora estoy en las primeras fases de ese tratamiento.
tratamiento.
William y yo hemos hecho todo lo posible para procesar y gestionar esta situación de forma privada, por el bien de mi familia.
y gestionarlo de forma privada por el bien de nuestra joven familia.
Como puedes imaginar, esto ha llevado tiempo. Me ha llevado tiempo recuperarme de una cirugía mayor para poder empezar el tratamiento.
para empezar mi tratamiento. Pero, lo más importante, nos ha llevado tiempo explicárselo todo a
George, Charlotte y Louis de una manera apropiada para ellos, y para asegurarles que yo
Voy a estar bien.
Como les he dicho; estoy bien y me hago más fuerte cada día centrándome en las cosas que
me ayudará a curarme; en mi mente, cuerpo y espíritu.
Tener a William a mi lado también es una gran fuente de consuelo y tranquilidad. Al igual que el amor
El apoyo y la amabilidad que me han mostrado tantos de ustedes. Significa mucho para los dos.
Esperamos que entiendan que, como familia, ahora necesitamos tiempo, espacio y privacidad…
mientras completo mi tratamiento. Mi trabajo siempre me ha llenado de alegría y espero volver cuando pueda.
Espero estar de vuelta cuando pueda, pero por ahora debo centrarme en recuperarme por completo.
En estos momentos, también pienso en todos aquellos cuyas vidas se han visto afectadas por el cáncer. Para
A todos los que se enfrentan a esta enfermedad, en cualquiera de sus formas, les ruego que no pierdan la fe ni la esperanza. Usted no está
solo.
FINALES

FRANZÖSISCH

Vendredi 227 mars 2024
STRICTEMENT SOUS EMBARGO JUSQU’A 1800HRS GMT LE VENDREDI 22** MARS 2024
TRANSCRIPTION D’UN MESSAGE VIDÉO DE
CATHERINE, PRINCESSE DU PAYS DE GALLES
Je voulais profiter de cette occasion pour vous remercier personnellement pour tous les merveilleux messages de soutien et pour la compréhension dont vous avez fait preuve pendant que j’étais à l’hôpital.
Je vous remercie de votre soutien et de votre compréhension pendant que je me remettais de mon opération.
Ces deux mois ont été incroyablement difficiles pour toute notre famille, mais j’ai bénéficié d’une équipe médicale fantastique qui s’est beaucoup occupée de moi.
l’équipe médicale qui a pris grand soin de moi, et je lui en suis très reconnaissante.
En janvier, j’ai subi une importante opération abdominale à Londres et, à l’époque, on pensait que mon état n’était pas cancéreux.
que mon état n’était pas cancéreux. L’opération s’est déroulée avec succès. Cependant, les tests effectués après l’opération ont révélé la présence d’un cancer.
L’opération a révélé la présence d’un cancer. Mon équipe médicale m’a donc conseillé de
J’ai suivi une chimiothérapie préventive et j’en suis maintenant aux premiers stades de ce traitement.
traitement.
Cela a bien sûr été un choc énorme, et William et moi avons fait tout ce que nous pouvions pour traiter et gérer cette situation en privé, dans l’intérêt de la famille.
Mon équipe médicale m’a donc conseillé de traiter et de gérer cela en privé pour le bien de notre jeune famille.
Comme vous pouvez l’imaginer, cela a pris du temps. Il m’a fallu du temps pour me remettre d’une opération chirurgicale majeure afin de commencer mon traitement.
Nous avons fait tout ce qui était en notre pouvoir pour commencer mon traitement. Mais surtout, il nous a fallu du temps pour tout expliquer à George, Charlotte et Louis d’une manière qui leur permette de se sentir à l’aise.
George, Charlotte et Louis d’une manière qui leur convienne, et pour les rassurer sur le fait que je vais m’en sortir.
Je me suis dit que tout irait bien.
Comme je leur ai dit, je vais bien et je me renforce chaque jour en me concentrant sur les choses qui m’aideront à guérir.
Le traitement va m’aider à guérir, dans ma tête, mon corps et mon esprit.
Le fait d’avoir William à mes côtés est également une grande source de réconfort et d’assurance. Tout comme l’amour,
Je suis heureuse de pouvoir compter sur le soutien et la gentillesse de tant d’entre vous. Cela représente beaucoup pour nous deux.
Nous espérons que vous comprendrez qu’en tant que famille, nous avons besoin de temps, d’espace et d’intimité pendant que je termine mon traitement.
pendant que je termine mon traitement. Mon travail m’a toujours apporté un profond sentiment de joie et j’ai hâte d’être de retour quand je le pourrai.
Je me réjouis d’être de retour dès que je le pourrai, mais pour l’instant, je dois me concentrer sur mon rétablissement complet.
En ce moment, je pense aussi à tous ceux dont la vie a été affectée par le cancer. Pour
À tous ceux qui sont confrontés à cette maladie, sous quelque forme que ce soit, je demande de ne pas perdre la foi ni l’espoir. Vous n’êtes pas
Je suis seul.
FIN

Foto manipuliert – So what?!

Ach – was hatten wir uns am Wochenende über das Foto von Catherine, der Prinzessin von Wales, gefreut. Anlässlich des Muttertags hatte der Kensington Palast ein Foto von Catherine und den Kindern veröffentlicht, das William anfangs der Woche angeblich geschossen hatte.
Angeblich? Wieso angeblich?

Gestern wurde anlässlich des britischen Muttertags ein wunderhübsches Foto der Prinzessin von Wales und ihrer Kinder vom Kensington Palace veröffentlicht. Prince William hatte es anfangs der Woche aufgenommen und es erfreute alle Beobachter der Royal Family, zeigt es doch eine rundum glückliche Prinzessin, der man nichts von der zurückliegenden schweren Operation anmerkt, die sie monatelang außer Gefecht gesetzt hatte.

Dann heute Morgen der Schock: Vier der größten Agenturen zogen das Foto wegen offensichtlicher Manipulationen zurück.

Sie erklärten, dass man kleinere Veränderungen akzeptiere, so z.B. das Löschen von Stäubchen, die sich auf der Kameralinse befunden hätten oder Probleme bei der Darstellung von Farben. Allerdings seien weitergehende Veränderungen inakzeptabel.
Mehrere Agenturen haben auch bereits dringend um eine Stellungnahme des Palastes gebeten, bislang aber keine bekommen.

Wo ist das Problem?

… wurde ich jetzt auf Instagram gefragt. Da wurden halt ein paar Finger umgebaut und die Bäume sind grüner als zu erwarten wäre Mitte März.

Stimmt! Was macht das schon? Und vielleicht sind die Bäume im vom Golfstrom verwöhnten Windsor wirklich weiter als die bei uns …
Eine fehlender Ehering hier, ein löchriger Ärmel dort – kein Problem.

Oder vielleicht doch?

Vielleicht bin ich da besonders pingelig – aber wenn du (als eine Institution, die von der Glaubwürdigkeit und der Akzeptanz) in der Bevölkerung abhängig bist, so achtlos mit der Wahrheit umgehst – was soll man dir dann noch glauben?

Erinnert ihr euch an das Märchen vom Hirtenjungen und dem Wolf? Der gelangweilte Hirtenjunge rief zum Spaß „Wolf!!!“, woraufhin die Dorfbewohner zur Hilfe eilten. Als sie sahen, dass kein Wolf da war, gingen sie weg. Als dann aber wirklich der Wolf kam und der Hirtenjunge rief, kam ihm niemand mehr zur Hilfe.

Heutzutage werden Menschen in so vielfältiger Weise manipuliert, dass sie extrem misstrauisch geworden sind. Insofern hätten besonders Prince William und der Kensington Palast allen Grund, aufrichtig und bei ihren Veröffentlichungen unantastbar zu sein.

Was ich nicht verstehe, ist aber Folgendes: Wo ist die Notwendigkeit? Man hat eine der schönsten Frauen der Welt und die hübschesten Kinder als Motive – wieso muss man da an Fotos überhaupt rumdoktern???

Zudem dürfte William eigentlich ausreichend Erfahrung mit den negativen Reaktionen auf manipulierte Fotos haben …

Vor Jahren hatte man sich weltweit über Williams „Eitelkeit“ lustig gemacht, da er mit enorm verdichtetem (und nachgedunkeltem) Haar auf diversen Covers von Illustrierten aufgetaucht war.

Klar kann man sagen: Was Soll’s – geht doch niemand dran kaputt, wenn da ein bisschen getrickst wird. Doch: wo hörst du auf? Müssten wir nicht sagen: Wehret den Anfängen!!!


Wenn William keine Lust auf Termine hat – schickt er dann irgendwann einen virtuellen Doppelgänger und werden dann von dem Fotos verbreitet, wie er Hände schüttelt?
Wenn der König stirbt – werden dann Fotos verbreitet, die ihn beim Spaziergang durch seinen Park zeigen? Wenn man jemanden loswerden will – fabriziert man dann inkriminierende Bilder und bringt die in Verbreitung?

Es gibt genügend Beispiele für Manipulationen durch das Königshaus. Sei es, dass die Info über Tod eines Königs zurückgehalten wird, um die BBC- Hauptnachrichten zu erwischen, oder Prince Harry, der mitteilt, seine Meghan läge jetzt in den Wehen, wo sie tatsächlich mit Sohn Archie bereits längst wieder zu Hause war.

Wieso aber muss das Königshaus überhaupt so unglaublich vertrauenswürdig und glaubwürdig sein?
Nun – ganz einfach: weil sie ein nationaler Kompass sein wollen. sein müssen.
Es gibt heute keinen Grund mehr, ein Königshaus zu haben. Sie müssen keine Gesetze mehr erlassen oder die Politik dirigieren. Ob sie Minister mögen oder lieber auf der Stelle entlassen würden, interessiert keinen. b der Monarch ein Gesetz abzeichnet oder ablehnt – unwichtig.

Es verhält sich also de facto so, dass würden wir mit Harry Potters Zauberstab die Königsfamilie verschwinden lassen, sich absolut nichts in Großbritannien verändern würde. Alles ginge genauso weiter wie bisher. Es würden lediglich ein paar Millionen Pfund z.B. aus den Grafschaften Lancaster und Cornwall nicht mehr in royale Taschen wandern, sondern in die der jeweiligen Grafschaft.

Sprich: Die einzige Existenzberechtigung des Königshauses liegt in dem Nutzen, der ihm von seinen Bürgern zugesprochen wird. Sieht man den nicht mehr als gegeben, ist Schluss mit lustig.

Sie müssen der moralische Kompass sein, an dem sich die Nation ausrichten kann. Sie müssen ein vorbildliches Leben führen, wie es schon Prince Albert vorgegeben und vorgelebt hat. Sie müssen als neutraler Vermittler zur Verfügung stehen, wenn die Politik sich heillos zerstritten hat.

Ob sie dies aber können und auch akzeptiert werden, hängt zunächst und vor allem von ihrer Glaubwürdigkeit ab. Stellt man die in der Öffentlichkeit in Frage, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Republik.
Hätte William sich zwischenzeitlich ein kleinwenig intensiver mit der Geschichte seines Hauses nach dem Tod seiner Mutter befasst, wüsste er, wie klein der Schritt wirklich ist und wie viel harte Arbeit es braucht, um die Scharte auszuwetzen.

In Zeiten, wo man William sowieso schon für die höchst spärliche Kommunikation zu Catherines Gesundheitszustand kritisiert, plus on top seine immer schlechter werdende Presse für seinen mangelnden Fleiss, sollte man sich im Palast heftige Gedanken machen, wie man das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen kann.

Mit manipulierten Bildern klappt das sicherlich nicht.

Bückeburg – Mehr als nur die Landpartie

Bückeburg – Mehr als nur die Landpartie

Es gibt wohl kaum einen Leser (oder Leserin) des Boulevard, der Alexander zu Schaumburg-Lippe  nicht kennt. Sein Schloss und er sind – ähnlich wie eine Gloria von Thurn und Taxis – nimmer versiegende Quellen für neue Artikel.
Tatsächlich denke ich aber, dass beide Fürsten nicht ohne ihre Schlösser zu denken wären. Gloria von Thurn und Taxis mit schloss Emmeram und Alexander zu Schaumburg-Lippe mit Schloss Bückeburg. Grund genug, sich Letzteres mal etwas genauer anzusehen …

Schloss Bückeburg von der Parkseite
Credit: Petra von Straks, März 2024

Da wir anlässlich eines Familientreffens in Minden waren, wollte ich unbedingt die Gelegenheit nutzen und mir Schloss Bückeburg (nochmals) anschauen.
Auf der Homepage entdeckte ich eine neue Sonderführung, bei der man einige der privaten Zimmer des Schlosses besichtigen kann.

Unser Gastgeber bei der Zeitreise war Herr Stephan Guddat, der nicht nur kenntnisreich, sondern auch wirklich unterhaltsam durch die Räumlichkeiten führte.

Herr Guddat bei der Präsentation der Familie Schaumburg- Lippe

Was macht nun diese Führung zu so etwas ganz Besonderem?
Sicherlich zunächst einmal, dass man Privaträume zu sehen bekommt, die sonst nur der Familie und den Hausgästen offen stehen. Was aber sozusagen die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist: die einzelnen Räume werden mit Gerüchen und Geräuschen versehen präsentiert.

So erleben wir das Badezimmer, das bevorzugt von Curd Jürgens genutzt wurde, mit Wassergeplätscher und dem Künstler selbst, der seinen Hit „60 Jahre und kein bisschen weise“ trällert.

Ein Teil des Curd Jürgens-Bades

Das Schlafzimmer mit dem die Zeitreise allerdings beginnt, ist das so genannte „Fürstin-Mutter Zimmer“, das vor nicht allzu langer Zeit in „Prinz Henrik- Zimmer“ umbenannt wurde.

Das Fürstin-Mutter- Zimmer

In diesem liebevoll eingerichteten und dekorierten Raum finden sich nicht nur die Original-Wäschestücke der Großmutter des heutigen Fürsten, sondern auch ihr Frühstückstisch am Fenster mit einer fabelhaften Erfindung: nämlich einem kleinen Toast-Warmhalter …

Auf dem Tisch sehen wir das Fotoalbum jener Ägypten-Reise, mit der unsere Besichtigung begonnen hatte.
Fürst Alexander hat das Zimmer in „Prinz Henrik Zimmer“ umbenannt, da der verstorbene Ehemann von Königin Margrethe des öfteren zu Gast im Schloss war, um an den dortigen Jagden teilzunehmen.

Nachdem wir nicht nur die Schlafzimmer des ehemaligen Fürstenpaares gesehen haben (plus die zugehörigen Bäder, die noch heute genutzt werden), begeben wir uns näher an die Gegenwart …

Uniform von Donatus zu Schaumburg-Lippe

Im Flur sehen wir zwei Uniformen von Donatus zu Schaumburg-Lippe, der als erster Deutscher in der Militärakademie Sandhurst aufgenommen worden war und danach noch 8 Monate in der Leibgarde der Queen diente.

Wir lernen natürlich auch eher exzentrische Schaumburg-Lipper kennen, wie den Fürsten Herrmann, der nur „Hühner- Herrmann“ genannt wird, da er versuchte, Hühner in den Farben des Hauses (Weiß – Rot – Blau) zu züchten. Unnötig zu erwähnen, dass es nicht klappte.

Wie unser charmanter Gastgeber sowieso die unglaublichsten Anekdoten zum Fürstenhaus kannte und damit die Führung noch kurzweiliger gestaltete.

Eine davon erzählt er im Zimmer der Fürstin Eva-Benita, der Mutter des heutigen Fürsten …

Ein Teil der Designer-Roben der verstorbenen Fürstin; rechts ihr Brautkleid von 1955

Für mich eines der spannendsten Zimmer, denn hier finden wir einen wunderbaren Ausschnitt aus der Sammlung von Designer-Roben der Fürstin.
Direkt dezent wirkt daneben das sehr schlichte und doch elegante Brautkleid der Fürstin aus dem Jahre 1955.
Wie Herr Guddat zu berichten wusste, hatten sie für dessen Präsentation die kleinste Schneiderpuppe geordert, die man bekommen konnte, und selbst die war noch nicht zierlich genug für das Kleid.

Rund um die Hochzeit des Fürstenpaares rankte sich auch folgende Anekdote:
Betrachtet man den Film zur Fürstenhochzeit, der auf einem Display gezeigt wird, stellt man fest, dass die Braut alles andere als glücklich wirkt.
Was war der Grund?
Man hatte vergessen, das so genannte Cunningham- Diadem abzupolstern und befestigte es direkt auf der Kopfhaut, was der Braut heftigste Schmerzen eintrug.

Offensichtlich hat man im Fürstenhaus das Interesse der Besucher an der fürstlichen Mode (und hierbei besonders an den Brautkleidern) erkannt, denn der Höhepunkt befasste sich genau damit.

Aber … Geduld!

Ich gestehe: unser heimisches Wohnzimmer ist nicht ganz so interessant wie das von Fürst Alexander, aber dennoch gemütlich. Dass das Fürstenpaar enorm musikalisch ist, haben wir nicht nur um Musikzimmer gesehen, wo es eine geschenkte Gitarre von den Scorpions zu sehen gab, sondern auch hier im Wohnzimmer, wo sich hunderte CDs finden.
Fürst Alexander ist nämlich ein begeisterter Jazzer und seine Frau Mahkameh Konzertpianistin.

Es ging bei der Führung nicht nur durch Kinderzimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bäder – wir sahen auch die Küche und den wundervollen Speisesaal:

Hier lernt man, dass es im Hause Schaumburg-Lippe keine Tellergerichte gibt, sondern vom Personal die Speisen auf Platten und in Schüsseln präsentiert werden und der Gast direkt wählt, was er essen möchte und dies dann vorgelegt bekommt.

Die Gläser, die man hier sieht, sind teilweise über 200 Jahre alt. Wobei der Fürst ein besonderes, das „Fürstenglas“ bekommt. Entsprechend der üblichen Sitzordnung findet man das Fürstenpaar in der Mitte der Tafel, einander gegenübersitzend, und zur Rechten jeweils den wichtigsten männlichen, bzw weiblichen Gast.
Dies, um die Gespräche bei Tisch anzukurbeln.

Absoluter Höhepunkt war für mich jedoch jener Saal, der der Hochzeit des Fürstenpaares gewidmet ist:

Das Brautkleid der Fürstin

Das Kleid war ein Geschenk des libanesischen Designer-Duos George Azzi und Assaad Osta. Wie Herr Guddat zu berichten wusste, hatte ihm die Fürstin anvertraut, dass ein solches Kleid normalerweise 30.000 bis 35.000€ kosten würde.
Allerdings hatte es außer einer meterlangen Schleppe auch einen echten „Konstruktionsfehler“ – die Braut konnte die Arme nicht heben. Daher gab es nur volle Gläser für die Braut, da diese nur nippen konnte und kein Glas hoch genug zu heben vermochte, um es auszutrinken.
Als die Blumenkinder nach der Trauung mit Konfetti warfen, entstanden lustige Bilder vom Bräutigam, der versuchte, seiner Frau Konfetti aus dem Ausschnitt zu fischen, da diese das nicht selbst konnte.

Dass über solch eine Traumhochzeit bundesweit berichtet wird, ist klar
Ein letzter Blick auf die wunderbare Robe, die wirklich das Highlight der Führung war …

Wer nun nach so viel Augenschmaus Appetit auf einen „richtigen“ Schmaus hat, der ist in der „Alten Schlossküche“ bestens aufgehoben.

Das kleine Restaurant ist unglaublich liebevoll eingerichtet und die Speisen sind empfehlenswert. Der richtige Zwischenstopp, bevor man sich auf den Weg in den Schlosspark oder in die Stadt macht.

Jetzt höre ich euch schon fragen: „Petra! Wo kriege ich denn jetzt meine Postkarten?“

Na – im Schlossladen!

Da gibt es auch noch viel mehr als nur Postkarten! Man findet neben Büchern auch noch jede Menge stilvoller Geschenk,- und Pflegeartikel. Offensichtlich hat der Fürst von seinen englischen Kollegen gelernt. Dort weiß man nämlich seit Jahrzehnten, dass Besucher ihr Geld nicht nur für die Tickets lassen, sondern auch gerne noch Souvenirs mitnehmen.

À propos „mitnehmen“ – wenn nichts dazwischenkommt, werden wir im Mai/Juni zur Bückeburger Landpartie aufbrechen. Und da nehme ich euch natürlich auch wieder mit!

Bis dahin bedanke ich mich aber von ganzem Herzen nicht nur bei unserem hervorragend informierten Herrn Guddat, sondern auch beim Fürsten, der mir das Fotografieren in seiner Guten Stube gestattet hat.

Wer sich über die diversen Veranstaltungen rund um Schloss Bückeburg informieren will, dem sei deren Homepage empfohlen:

www.schloss-bueckeburg.de

Für Sonderführungen ist ebenfalls die Homepage erste Anlaufstelle! Es empfiehlt sich, die Tickets online zu kaufen, damit man nicht das Nachsehen bei den Führungen hat.

ÜBRIGENS: Ich habe hier natürlich nicht alles gezeigt, was ihr bei der Führung zu sehen bekommt. (Das wäre ja unfair). Zudem können selbst die tollsten Fotos die Atmosphäre in den gezeigten Räumen nicht abbilden. Das müsst ihr einfach selbst erleben.
Außerdem sei empfohlen, nicht nur die Sonderführung zu machen, sondern auch eine der regulären Führungen. Die dort gezeigten Säle sind nämlich bei den Sonderführungen ausgeklammert.

Archie und Lilibet – mehr als eine Frage des Titel

Vor kurzem hatte ich anlässlich von Prince Harrys ABC- Interview auf Instagram das Thema behandelt, was mit seinen Titeln würde, wenn er amerikanischer Staatsbürger würde.
Da ich inzwischen auch schon mehrmals nach den Titeln seiner Kinder gefragt wurde, dachte ich: schreib mal was Ausführlicheres dazu, denn die Sache ist komplexer als man denkt …

What about Harry?

Was Prince Harry angeht, so stehen die Dinge relativ klar: Derzeit ist er britischer Staatsangehöriger und trägt all seine Titel zurecht.
Durch seine Frau hat er ein aufenthaltsrecht in den USA.
Sollte er aber bei seinem Visa-Antrag gelogen haben, könnte das weitreichende Konsequenzen, bis hin zur Ausweisung, nach sich ziehen. Mit einem US-Bürger verheiratet zu sein, schützt einen nämlich im Fall von Straffälligkeit nicht vor der Ausweisung.

Würde er allerdings US-Bürger werden, so müsste er nach amerikanischem Recht alle Titel zurückgeben, denn es ist US-Bürgern nicht erlaubt, Titel zu tragen. Dann allerdings könnte er auch im Fall von Straffälligkeit in den USA bleiben.

Könnte Harry eine doppelte Staatsbürgerschaft beantragen?
Das wäre tatsächlich nicht möglich. Er muss sich sozusagen für eine Seite entscheiden und das mit allen Konsequenzen.



Der Fall Archie und Lilibet

Im Fall seiner Kinder liegen die Dinge anders:
Sie haben qua Geburt zwei Staatsbürgerschaften: die amerikanische durch ihre Mutter und die englische durch ihren Vater.

Deswegen können sie auch die Prinzen/ Prinzessinnen-Titel in Amerika tragen. Das tun sie dann nämlich sozusagen als die Kinder ihres Vaters.

Meghan Markle hat ihre amerikanische Staatsbürgerschaft nie abgelegt, wie es eigentlich bei einer royalen Braut üblich gewesen wäre.

Blut oder Boden?

Es gibt bei Staatsbürgerschaften im Prinzip zwei Varianten:
1. „Blut“ (= „Ius Sanguinis“): Hierbei bekommt das Baby die Staatsbürgerschaft entsprechend jener (im Normalfall) der Mutter. Es ist also die Abstammung ausschlaggebend.
2. „Boden“ (= „Ius Soli“): In manchen Ländern erhält das Kind die Staatsbürgerschaft je nachdem ob es im betreffenden Land geboren wurde. Woher die Eltern stammen spielt dabei keine Rolle. So ist zum Beispiel ein Kind, das nach dem 1. Januar 2000 in Deutschland geboren wurde, automatisch deutscher Staatsbürger. Allerdings müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden. So muss sich ein Elternteil mindestens acht Jahre gewöhnlich und rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben.
Es gilt das „Geburtsortsprinzip“ . Welche Staatsangehörigkeit die Eltern haben, spielt keine Rolle.

Für die USA ergab sich aus diesem Prinzip das Problem, dass tausende von hochschwangeren Frauen aus China, Taiwan, Russland etc in die USA einreisten, um dort ihre Kinder zu gebären, die dann automatisch US-Staatsbürger wurden. Gegen Reiseagenturen, die das organisierten wurde zwischenzeitlich Klage erhoben.

Zurück zu den Sussexes …

Archie:
Er wurde in England geboren, hat aber durch seine Eltern zwei Staatsbürgerschaften
Lilibet:
Sie wurde in den USA geboren und hat durch ihre Eltern beide Staatsbürgerschaften

Schauen wir ein wenig in die Zukunft:

Was passiert möglicherweise wenn die beiden älter sind?
Das National Constitution Center schreibt dazu, dass bislang US-Bürger, die in königliche Familien geheiratet haben (zum Beispiel die in Washington D.C. geborene Königin Noor al Hussein, geborene Lisa Najeeb Halaby), oder die den Thron eines Landes eingenommen haben (Prinz Albert von Monaco), üblicherweise mit diesem Schritt, oder der Volljährigkeit, die US-Staatsbürgerschaft abgelegt haben.
Fürst Albert von Monaco hatte die amerikanische Staatsbürgerschaft durch seine Mutter, Grace Kelly.

Dadurch vermeidet man Konflikte mit dem royalen Satus.

Im Fall der beiden Sussex- Kinder stünde dies potentiell ebenfalls im Raum. Wobei dabei auch ausschlaggebend sein könnte, wo die beiden ihren Lebensmittelpunkt sehen und ob sie ihr Leben so gestaltet haben, dass sie keinen königlichen Titel brauchen, um erfolgreich zu sein.
Für ihre Eltern gilt ja nach wie vor, dass der königliche Titel ihr Geschäftsmodell ist und sie insofern auf diesen auch gar nicht verzichten können.

Was aber, wenn Archie und Lilibet eines Tages Kinder bekommen?
Die englische Regierung schreibt dazu: Diese Kinder, sollten sie auerhalb von Großbritannien geboren werden, müssten eines Tages die britische Staatsbürgerschaft ganz normal beantragen.

Haben Royals Pässe?

Ja. alles außer dem König. Da alle Pässe in seinem Namen ausgestellt werden, braucht er selbst keinen. Alle anderen Familienmitglieder brauchen hingegen einen, um ins Ausland reisen zu können.

Dunkle Wolken über Windsor Castle

Hochkarätige Royals aus ganz Europa trafen sich gestern auf Windsor Castle, um des verstorbenen ehemaligen Königs Constantin von Griechenland zu gedenken.
Bei diesem Großereignis fehlten allerdings die wichtigsten Royals derzeit …

Wer in den europäischen Königshäusern einen Namen hat, versammelte sich gestern in Windsor Castle, um des vor einem Jahr verstorbenen Ex-Königs Konstantin von Griechenland zu gedenken.

Die englische und die griechische Königsfamilie war praktisch geschlossen vor Ort, ebenso sah man das spanische Königspaar und Königin Noor von Jordanien, die in Begleitung von Kyril von Bulgarien erschien.

Sie war nicht die einzige Verfemte, die sich gestern nahe London eingefunden hatte. Auch Ex-König Juan Carlos von Spanien zeigte sich an der Seite von Sohn und Schwiegertochter. Wenn auch sichtlich gealtert, stützte er sich doch bei seinem Sohn ab, war er doch offenbar bester Laune.

Zur großen Überraschung wohl der meisten Beobachter, zeigte sich Sarah Ferguson, die Herzogin von York, gut gelaunt an der Seite ihres Ex-Mannes Andrew. Wie das Ereignis an jenem Frühlingstag nicht von Trauer, sondern Heiterkeit geprägt war.

Es schien nur vier Personen zu geben, denen es an diesem Tag wirklich nicht gut ging:

Queen Camilla weinte während des Gottesdienstes. Offensichtlich verlangten die zurückliegenden Wochen voller Sorgen und Krankheit ihren Tribut.

Man beachte übrigens die Brosche der Königin: Ein Efeublatt. Es steht für ewige Treue. Ein schöner Ansatz an solch einem Tag.

Die frühere Königin scheint nur noch ein Schatten ihrer selbst zu sein, seit sie ihren Mann verloren hat. In meinen Augen hatten die beiden eine der ganz wenigen glücklichen im europäischen Hochadel.

Ihr Sohn hat inzwischen auch seine Augenklappe abgelegt, die er aufgrund einer Retina-Operation tragen musste, und die ihm etwas ungemein Romantisch-Verwegenes gegeben hatte.

Dass König Charles aufgrund seiner Krebs-Behandlung derzeit keine Termine wahrnimmt, ist bekannt. Aber am gestrigen Tag fehlte der zweitwichtigste Mann des Königshauses ebenfalls: Prince William!

Eigentlich hätte er als Patensohn des verstorbenen Griechen-Königs eine wichtige Position bei der Gedenkfeier einnehmen sollen: er sollte die Lesung halten.

Tatsächlich entschuldigte William kurz vor Beginn der Gedenkfeier. Er könne aus persönlichen Gründen nicht kommen, ließ der Palast verlautbaren.

Sofort waren natürlich alle alarmiert. Hatte seine Absage etwas mit dem Gesundheitszustand seiner Frau Catherine oder dem seines Vaters zu tun? Hatte die Queen deswegen geweint?
Der Palast bemühte sich zwar um Schadensbegrenzung und teilte mit, die Prinzessin befinde sich weiter auf dem Weg der Besserung, aber wirklich beruhigt dürfte dieses Statement der seit Wochen komplett aus den Augen der Öffentlichkeit Verschwundenen keinen haben.

Eine weitere wichtige Person fehlte ebenfalls: Königin Margrethe von Dänemark!

Warum Königin Margrethe fehlte, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, ist sie doch die Schwester der Witwe. Die Dritte im Bunde, Prinzessin Benedikte von Dänemark, war allerdings erschienen. Auch hier könnte man mutmaßen, dass Königin Margrethe aus gesundheitlichen Gründen die Reise nicht antreten konnte.

Wer aber sicherlich mit wirklich schwerem Herzen in der St. George’s Chapel gesessen hat, waren Prince Michael of Kent und seine Frau Christine von Reibnitz. Es war nämlich am gleichen Tag vom Palast bekanntgegeben geworden, dass ihr Schwiegersohn Thomas Kingston im Alter von nur 45 Jahren am Sonntag überraschend verstorben war.

Die Skandale der letzten Jahre haben vor allem Christine von Reibnitz sichtlich gezeichnet. Sie hatte Schlagzeilen gemacht, da sie zeitweise mehr oder minder offen mit einem anderen Mann zusammengelebt hatte und durch ihre nicht unbedingt gelungenen Schönheitseingriffe.
Das letzte Mal stand sie inmitten einer heftigen Kontroverse als sie zu einer Einladung, bei der auch Meghan Markle anwesend war, eine so genannte „Blackamoor“- Brosche trug.

Sie entschuldigte sich zwar anschließend, doch trug der Vorfall nicht zu ihrer Beliebtheit bei. Zumal sie seit vielen Jahren als arrogant und unfreundlich in der britischen Öffentlichkeit verschrien ist.

Dies alles dürfte jetzt allerdings in den Hintergrund treten, wenn man bedenkt, dass ihre Tochter nunmehr mit gerade mal 42 Jahren Witwe wurde.

FAZIT:

Die gestrige Gedenkfeier war praktisch eine Zusammenfassung des derzeitigen Zustandes der europäischen Monarchien.
Die Working Royals kann man an zwei Händen abzählen und wenn man die jüngere Generation betrachtet, muss man feststellen, dass noch Jahre vergehen werden, bis z.B. die Kinder von William und Catherine diese Aufgaben übernehmen können.
Wir sehen aber auch zwei Ausnahmen: das spanische Königshaus und (in Abwesenheit) das niederländische. Deren Töchter übernehmen bereits jetzt den einen oder anderen Termin und entlasten damit nicht nur die Eltern, sondern weisen auch in die Zukunft.

Was England betrifft, so sind gestern zwar sehr viele jüngere Mitglieder des Hauses aufgetaucht, wie die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, aber sie übernehmen ja bekanntlich keine offiziellen Aufgaben für die Krone, sondern haben nur Termine bei ihren persönlichen Charities.

Es gilt also, sich Gedanken zu machen, wie man die Lücken zwischen der Senior- Generation und jener von George, Charlotte und Louis überbrücken kann.