Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Wie tief steckt der Earthshot Prize im Sumpf?

Derzeit jagen sich die Horror- Nachrichten …

Dachten wir nach Dianas Tod, es könne für die englischen Royals nicht schlimmer kommen, hatten wir einfach keine Ahnung.
Das ändert sich derzeit.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Einschläge auch die jüngere Garde treffen würde.

Gestern machte nun die Nachricht die Runde, dass bei einigen Epstein- Emails nach der erfolgreichen Klage mehrerer amerikanischer Abgeordneter, die Schwärzung aufgehoben worden war.
Dadurch wurden auch Mails von Sultan Ahmed bin Sulayem, einem emiratischer Geschäftsmann, der als Chairman und CEO von DP World tätig ist — einem der größten Hafen- und Logistikunternehmen der Welt mit Sitz in Dubai, an Epstein bekannt.

Copyright: wikipedia, gemeinfrei


Besonders grauenerregend: eine Mail von Epstein an ihn mit dem Wortlaut: „Where are you? Are you ok, I loved the torture video.“ (2009) (Übersetzung: „Wo bist du? Geht es dir gut, Ich liebte dein Folter- Video.“)

Was hat nun dieser Sultan mit dem Eartshot Prize von Prinz William zu tun?


DP World ist ein Gründungspartner des Earthshot Prize und bin Sulayem hatte 2022 eine Spende von über einer Million Pfund an Prinz Williams Organisation angekündigt.
Diese Ankündigung war durch einen Fototermin der beiden Männer flankiert.

The Republic hat jetzt eine offizielle Beschwerde bei der Charity Commission des Vereinigten Königreichs eingereicht. Man wirft William vor, seiner Sorgfaltspflicht nicht genüge getan zu haben, indem er den Spender nicht ausreichend überprüft habe.
Die Charity Commission hat dies bestätigt und mitgeteilt, dass sie die Vorwürfe prüft und auch prüft, ob sie weitere Schritte einleiten wird.

Nach den Erlebnissen der letzten Monate und Jahre bin ich da ungeheuer skeptisch. Wir haben gelernt, dass nichts neutral bearbeitet wird, was mit der Königsfamilie zu tun hat.
Anzeigen werden fallen gelassen, Hinweisen wird nicht nachgegangen.
Es wird erfolgreich gedroht und Dinge versickern.

Ob es in diesem Fall anders ist, wage ich stark zu bezweifeln, zumal der Earthshot Prize das einzige namhafte Projekt außer der „Homeward Initiative“ ist, das William überhaupt hat.
Der Earthshot Prize sichert ihm immer wieder die Schlafzeilen, zumal bei der jährlichen Preisverleihung.
( „Heads Together“ zum Beispiel hatte zum letzten Mal 2022 einen royalen Platz auf der Agenda.)
Da wird William alle Fäden ziehen, damit dieses Projekt nicht beschädigt wird.

Dass man sich derzeit nicht zu schnellem Handeln gezwungen sieht, wird alleine schon dadurch klar, dass der Earthshot Prize bislang auf keine Presseanfrage reagiert hat.
Der Hof setzt also einmal mehr auf Aussitzen.
Das war ja bislang auch schon so erfolgreich …

Neues zu den Epstein- Akten

Neues zu den Epstein- Akten

Ich werde in letzter Zeit immer wieder zum Verhältnis zwischen Jeffrey Epstein, Andrew Mountbatten Windsor und Sarah Ferguson gefragt.

Nun – wie kamen die drei zusammen?

In erster Linie durch Ghislaine Maxwell, der Tochter des britischen Medienmoguls Robert Maxwell.

Geboren als Ján Ludvík Hyman Binyamin Hoch in der damaligen Tschechoslowakei, ging er nach Großbritannien, und wurde dort nicht nur Besitzer diverser Zeitungen und Medienunternehmen (u.a. Daily Mirror), sondern auch für Labour Parlamentsabgeordneter.
Nachforschungen über sein ebenso geheimnisvolles wie schillerndes Leben führten Zutage, dass er Beziehungen nicht nur zum Mossad, sondern auch zum MI6 und KGB gehabt haben könnte.

Er starb unter mysteriösen Umständen 1991 vor den Kanarischen Inseln. Er stürzte über Bord seines Schiffes „Lady Ghislaine“ und ertrank. Danach gab es verschiedene Theorien… Es könnte ein Unfall gewesen sein (gesundheitliche Probleme, rutschiges Deck) … Selbstmord wegen drohender Enthüllungen oder Mord wegen politischer oder wirtschaftlicher Verstrickungen. Geklärt werden konnte der Fall nicht endgültig.

In diesem Umfeld nun wuchs Ghislaine Maxwell auf.

Wie kamen nun die vier Parteien zusammen?

Sarah Ferguson, Jeffrey Epstein nun Ghislaine Maxwell bewegten sich in den 90er Jahren in den gleichen Kreisen. Wann wer wen zuerst traf, kann heute nicht mehr festgestellt werden. (Zumindest derzeit nicht) Sie trafen sich aber Mitte/ Ende der 90er Jahre zum ersten Mal.
1999 wiederum lernten sich Andrew und JE erstmals kennen.
Allerdings nicht durch Sarah, sondern durch Ghislaine Maxwell.

Ghislaine Maxwell und JE waren seit den 80er Jahren ein Paar und traten ab den frühen 90er Jahren gemeinsam auf. Privat wie beruflich. Epstein hatte seit den 80er Jahren sein Netzwerk in New York und Palm Beach aufgebaut.

Andrew und JE hatten nicht nur privat miteinander zu tun, sondern auch geschäftlich. Andrew bat seinen großzügigen Freund auch um Geld für Sarah, damit die einen Teil ihrer Schulden tilgen könne. Hier besonders Gehaltsschulden, da sie ihren ehemaligen persönlichen Assistenten Johnny O’Sullivan nicht bezahlt hatte. Dieser drohte, sie auf mehrere zehntausend Pfund zu verklagen, Sarah konnte ihn aber herunterhandeln.
Er sagte später, er habe sich darauf eingelassen, weil er fürchtete, sonst leer auszugehen.
Da Sarah aber auch diesen Betrag nicht hatte, schritt Andrew zur Tat und bat Epstein darum.

Ein weiteres Mal griff Epstein in den Geldbeutel, um die Feier zum 21. Geburtstag von Prinzessin Beatrice mitzufinanzieren. (Einen opulenten Maskenball, bei dem auch Maxwell sowie Harvey Weinstein eingeladen waren…)

Warum GB und nicht USA?

Das ist eine der spannenden Fragen in diesem Zusammenhang. Während die Epstein- Affäre derzeit nicht nur Großbritannien und Norwegen zum Beben bringt, bleiben die USA überraschend ruhig.

Zwar werden immer neue Dokumente bekannt, die Bill Gates, Bill Clinton, Elon Musk und andere VIPs bloßstellen, doch ein wirkliches politisches Beben bleibt derzeit noch aus.

Woran das liegen könnte – darüber kann man derzeit nur spekulieren …
Zum einen sicherlich, weil die Betroffenen bereits als (mögliche) Täter bekannt sind, bzw die wenigstens (noch) politisch aktiv. Das ändert sich aber derzeit in Einzelfällen, weil auch derzeit aktive Politiker in den Mails auftauchen und damit der Lüge überführt werden, sie hätten mit JE nichts zu tun gehabt.

Da aber noch ca. 3 Millionen Dokumente bislang gar nicht freigegeben sind, könnte sich da noch einiges tun. Im Übrigen klagen derzeit mehrere Institutionen auf eine Offenlegung der geschwärzten Stellen nach dem „Freedom of Information- Act“.

Möglicherweise versuchen Regierungsstellen in den USA auch eine gezielte Destabilisierung gewisser europäischer Staaten. Das weiß man heutzutage nie.

Dazu kommt natürlich, dass wir in Europa Königshäuser haben, die teilweise tief im Epstein- Sumpf drinnen stecken. Bei Andrew Mountbatten Windsor wird ja sogar von Geheimnisverrat gesprochen…

Wir sehen also: das letzte Wort ist definitiv noch nicht gesprochen!

Immunität bei Königs

Immunität bei Königs

Rund um das Thema Marius Borg Høiby und Andrew Mountbatten- Windsor, stoßen wir immer wieder auf die Frage, inwieweit Könige und ihre Familien eigentlich Immunität genießen…

Was bedeutet das eigentlich?

Hier ein bisschen Aufklärung:

Nun – erstens bezieht sich die juristische Immunität nur auf den Monarchen selbst und auf seine Amtszeit. Nicht auf seine Familie!

Die Immunität eines Monarchen ist ein völkerrechtliches und verfassungsrechtliches Privileg, das den regierenden Souverän vor strafrechtlicher Verfolgung und zivilrechtlicher Haftung schützt. Es basiert auf dem Grundsatz, dass der Monarch als Staatsoberhaupt und Souverän nicht der Gerichtsbarkeit eines anderen (oder sogar des eigenen) Staates unterworfen werden kann

Hier sind die wichtigsten Aspekte der monarchischen Immunität:

1. Reichweite der Immunität

  • Absolute Immunität: Historisch und in vielen verbleibenden Monarchien gilt, dass der Monarch weder in Straf- noch in Zivilverfahren belangt werden kann.
  • Immunität ratione personae: Diese persönliche Immunität gilt absolut, solange die Person im Amt ist – also auch für private Handlungen außerhalb der Funktion.
  • Immunität ratione materiae: Nach dem Ausscheiden aus dem Amt bleibt oft eine funktionelle Immunität für Amtshandlungen bestehen. 

2. Rechtliche Grundlagen

  • Souveränität: Der Monarch verkörpert den Staat. Da ein Staat nicht gegen sich selbst klagen kann (bzw. nicht von anderen Staaten beurteilt wird), ist der Monarch als dessen Vertreter immun.
  • Monarchisches Prinzip: Der Fürst ist der souveräne Träger der Staatsgewalt.
  • Internationale Beziehungen: Monarchen genießen dieselbe Immunität wie Diplomaten oder Staatsoberhäupter, auch Exterritorialität genannt. 

3. Einschränkungen und Grenzen

  • Internationale Straftaten: Die Immunität ist nicht grenzenlos. Vor internationalen Strafgerichtshöfen (z.B. IStGH) kann die Immunität bei schweren Völkerrechtsverbrechen (Kriegsverbrechen, Völkermord) entfallen.
  • Verzicht: Ein Monarch kann auf seine Immunität verzichten, was jedoch selten vorkommt.
  • Konstitutionelle Monarchie: In modernen konstitutionellen Monarchien (z.B. Spanien, Großbritannien) ist die Immunität oft auf den regierenden Monarchen beschränkt, während die politische Verantwortung bei den Ministern liegt. 

4. Beispiele

  • Vereinigtes Königreich: Die Krone (der Monarch) kann grundsätzlich nicht strafrechtlich verfolgt werden.
  • Spanien: Der König genießt während seiner Amtszeit absolute persönliche Immunität (Unverletzlichkeit).
  • Deutschland (Vergleich): Der deutsche Bundespräsident genießt eine ähnliche (außerberufliche) Immunität, die ihn vor Verhaftung schützt. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Immunität eines Monarchen dazu dient, die Funktionsfähigkeit des Staates zu sichern, jedoch in modernen Rechtsstaaten zunehmend durch internationale Standards für schwere Verbrechen eingeschränkt wird. 

Flirt mit dem Untergang …

Flirt mit dem Untergang …

Das Ganze ist mir so peinlich. Was ich geschrieben habe, spiegelt nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte. Ich entschuldige mich. Es war eine absolute Fehleinschätzung. Ich hätte niemals …

So oder so ähnlich tönt es uns in den letzten Wochen wieder und wieder aus Norwegen entgegen.

Von wo die Rufe kommen? Von Kronprinzessin Mette Marit, der künftigen Königin von Norwegen.

Es geht um ihre Freundschaft… nein BEZIEHUNG zum verurteilten Kinderschänder Jeffrey Epstein.

Wieso sage ich „Beziehung“?
Ganz einfach!
Lesen wir die Mails, die die beiden ausgetauscht haben und stellen wir uns vor, es stünden andere Namen als Absender. Paul und Paula? Sven und Annika? Wir würden auf jeden Fall sagen, dass zumindest die Frau heftig in den Mann verknallt ist.
Sie flirtet. Mit dem Untergang – wie wir heute wissen.

Meine Oma hätte mit sehr schmalen Lippen gesagt: „Es schickt sich nicht für eine verheiratete Frau, nachts mit einem anderen Mann als ihrem eigenen durch einen Park zu spazieren.“
Und ich muss ihr Recht geben.

Stellt sich für mich die Frage: Mette Marit hat Epstein im Januar 2013 für vier Tage auf seinem Anwesen in Florida besucht. Sie trafen sich außerdem bei einem Urlaub auf der Insel Saint Barthélemy.
In ihren Emails nennt sie ihn „Sweetheart“ und beteuert ihm, wie sehr sie ihn, „ihren verrückten Freund“, vermisse.

Dass auch die Norweger solches Verhalten ihrer künftigen Königin nicht goutieren, schlägt sich inzwischen in den Umfragen nieder. Nur noch knapp 20% aller Befragten halten sie als künftige Königin noch für tragbar. Tendenz fallend.

Je länger das Königshaus zuschaut, desto verheerender wird das Ergebnis sein. Jeder Tag, den man mit wachsweichen Erklärungen verschwendet, lässt die Abrissbirne einmal mehr in die Krone krachen.

Nun kann man natürlich sagen: Die versuchen zu retten, was zu retten ist. Respektive: sie denken, sie können den Kopf einziehen und warten bis der Sturm vorüberzieht. Aber ist das die Lösung? Ist das die Denke, die wir bei den Leuten an der Spitze unserer Gesellschaften sehen wollen?
In das gleiche Loch fällt die heutige Erklärung des Prinzen und der Prinzessin von Wales, dass die Epstein- Affäre sie mit Sorge erfüllt, ihre Gedanken aber weiterhin auf die Opfer gerichtet sind.
Oh NEIN! WIRKLICH???

Die Situation in England

Den Kopf einzuziehen – das versucht man derzeit in England, hat da aber auch eine andere Gemengelage:
Der dort betroffen Andrew M-W ist ein Ex. Ein Ex- Prinz, ein Ex- Wirtschaftsbotschafter, ein Ex- Offizier, der keine Aufgabe mehr im öffentlichen Leben des Landes hat. Kein Working- Royal.
Man kann ihn aus dem Blick der Öffentlichkeit nehmen und es entsteht keine Lücke.
Das hatte man bereits versucht, doch nachdem man Andrew wieder und wieder auf dem Pferderücken durch den Windsor Great Park hat reiten sehen, oder tiefenentspannt mit dem Auto durch die Gegend schippern (wo er dann auch mal Bauarbeiter angeschnauzt hat, weil sie Bodenschwellen rund um sein Anwesen verlegt haben) – ist dem König offensichtlich die Hutschnur geplatzt und er hat nachts um 2 die Umzugs-LKWs zur Royal Lodge geschickt.

Die Situation in Norwegen

In Norwegen stellt sich die Situation allerdings anders dar.
Hier haben wir es mit der künftigen Königin zu tun.

Selbst wenn ihr Email- Freund nicht der berüchtigte Jeffrey Epstein gewesen wäre, sondern ein x-beliebiger Sören, Malte oder Björn, hätte man verblüfft die Brauen hochgezogen. Eine künftige Königin, die solche Botschaften mit einem Mann austauscht, der nicht ihr Ehemann ist, würde auch so schon für Irritation sorgen, wenn aber dieser Mann auch noch ein verurteilter Sexualstraftäter ist, dann ist Schicht im Schacht.

Am Ende des Tages haben die Epstein- Akten aber nicht nur das englische und norwegische Königshaus ins Wanken gebracht, sondern auch die dortige politische Landschaft, wurde doch jetzt sogar bekannt, dass mehrere Millionen Dollar aus Epsteins Erbe an die Kinder von Rød Larsen (Mitinitiator der Oslo- Friedensverhandlungen und Präsident des International Peace Institute – IPI in New York) und dessen Frau Mona Yuul (vorweg. UN- Botschafterin) gehen sollten.
Zwar gab es Rücktritte etc aber der Schaden ist angerichtet.

Jetzt ist es an uns allen, die richtigen Stellschrauben zu drehen, damit solcherlei in Zukunft nicht mehr passieren kann.

Richard III ein Kuckuckskind?

Richard III ein Kuckuckskind?

Wie wir wissen, wurden vor einigen Jahren die Knochen von Richard III, dem „Parkplatz- König“, gefunden.

In der Schlacht von Bosworth Field wurde er durch Soldaten seines Gegners Henry Tudor getötet. Dieser setzte sich noch auf dem Schlachtfeld die Krone auf und ward damit King Henry VII (exakt – der Papa von Henry VIII, dem mit den sechs Frauen…)

Die Leiche des toten Königs wurde geschändet und dann in aller Eile verbuddelt.
Warum? Nun – Henrys Anspruch auf den englischen Thron war – vorsichtig gesagt – eher dürftig, denn er kam nicht zuletzt ausschließlich über die mütterliche Linie von Margaret Beauford, die üblicherweise eher zu vernachlässigen ist.

Nun haben Generationen von Historikern und Archäologen nicht geschafft, was einer Hobby- Historikerin gelang: Philippa Langley entdeckte die Überreste des Königs unter einem Parkplatz von Leicester, der auf dem Areal der ehemaligen Greyfriars Church lag, wo – so die Chroniken – der König bestattet worden sei. Daher mein Lieblings-Gag: „He put the KING into ParKING“ 😂

Inzwischen gibt es ein wunderbares Museum in Leicester, in dem nicht nur das Leben Richards vorgestellt wird, sondern auch die Suche nach seinen Überresten, sowie die wissenschaftliche Erforschung seiner Knochen.

Dabei wurden auch DNA- Proben genommen und mittels dieser Proben konnte man feststellen, dass es in Richards Ahnenreihe „Brüche“ gibt …

Ruckzuck waren die Hobby- Forensiker am Zug und Artikel wurden en masse veröffentlicht, die aus Richard ein „Kuckuckskind“ machten. Man verstieg sich sogar zur Überlegung, es sei ein Bogenschütze der Vater gewesen.
In meinen Augen ein weiterer Versuch, Richard zu diskreditieren …

Die Brüche in der Ahnenreihe treffen nun nicht direkt auf Richard zu, sondern auf seine Ahnen. Das heißt – auch sein Bruder (und Vorgänger im Amt) war betroffen und im Nachgang der Thronanspruch aller Lancaster- Könige.

Nichts desto trotz muss man eines feststellen:

Wenn jemand Anspruch auf eine Krone hatte, war das eine feine Sache. Wenn er auf seine Ahnen deuten konnte und sagen: „Die Krone gehört MIR!“
Bekommen hat sie aber derjenige, der sie sich genommen, bzw. in der Schlacht erstritten hat.
Das Konzept, dass man eine Krone „erbt“ und, dass die Erblinie wichtig ist, kommt von der Überzeugung, dass Gott sozusagen seine Finger im Spiel hat.
Dass das „Königsheil“ von Gott an den rechtmäßigen Inhaber übertragen werde.

Das heißt nicht weniger als, dass der jeweilige Amtsinhaber unter Schutz und Zustimmung Gottes steht. Das zeigt sich dann auch gleich an den Heilerfähigkeiten des Monarchen.
In England und Frankreich hielt sich der Glaube bis ins 18. Jahrhundert, dass ein König z.B. Skrofulose (Hauttuberkulose) durch Handauflegen heilen könne. („The Royal Touch“)
In England war Queen Anne die letzte Monarchin, die dieses Handauflegen praktizierte.
Noch heute erinnert der Maundy Service (Gründonnerstagsgottesdienst) an die königliche Tradition am Gründonnerstag, Almosen an Arme zu verteilen, was in England oft mit dem Verteilen von speziellen „Touch-Pieces“ (Berührungsstücken / Münzen) verbunden war. 

Auf dem Photo sehen wir Queen Elizabeth und Prince Philip beim Maundy Service 2005. Der Blumenstrauß für Prince Philip dürfte vielleicht überraschen. Der Strauß erinnert daran, dass die an diesem Tag versammelten Armen und Kranken extrem stark gerochen haben und der Monarch deswegen stark duftende Kräuter bei sich getragen hat. Dies sollte nicht nur den Gestand übertönen, sondern auch die Luftqualität an sich verbessern. Man war der Überzeugung, dass Krankheiten auf „faulige“ Luft zurückgehen. Womit man ja gar nicht soooo falsch lag…

So treffen sich dann schlussendlich Wissenschaft und Religion…

Was sollen wir nur tun?

In den aktuellen Skandalen gibt es nur Verlierer. So scheint es zumindest…

Verlierer Nr. 1
Das englische Königshaus

zunächst schauen wir mal nach London, wo sich König Charles gestern abermals einem Bürger stellen musste, der ihm bei einem Walkabout zurief, ob Andrew sich nicht langsam mal den Behörden stellen müsse.

Der Mann hat so Unrecht nicht.

Stehen doch nicht nur Kindesmissbrauch am Horizont, sondern auch Geheimnisverrat und Untreue. Kurz – Fehlverhalten im öffentlichen Amt.

Andrew Lownie wiederum wird nicht müde zu betonen, dass er diverse Unterlagen hat, die strafrechtlich relevant wären. Auch bietet er sie wie schales Bier den britischen Behörden an, da diese – so seine Einschätzung – wesentlich bessere Mittel zur Verfügung haben als er, um die Unterlagen zu prüfen und für ihre Ermittlungen zu verwenden.

Doch wenn es keine Ermittlungen gibt, bekommt man auch keine Einschätzung der Beweise.

Hier stoßen wir jetzt auf den seit Jahrzehnten propagierten Quatsch von der politischen Zurückhaltung, ja Neutralität des Königshauses.
Sie mögen parteipolitisch den Mund halten, doch wenn es um ihre Belange geht, sind sie jeder Zeit bereit, in die (rechts)staatlichen Abläufe einzugreifen.

Eines der bekanntesten Beispiele: Der Paul Burrell- Prozess.
Hier wurde Paul Burrell, Dianas Butler, angeklagt, zahlreiche Stücke aus ihrem Besitz gestohlen und auf seinem Speicher versteckt zu haben.

Er selbst behauptete, er habe die Sachen nach Dianas Tod in Sicherheit gebracht, da bereits Stücke verschwunden waren.

Im letzten Moment – der Prozess hatte bereits begonnen – der Knalleffekt: Die Königin selbst griff ein und erklärte, sie sei von Burrell unterrichtete worden, dass er Stücke in Sicherheit gebracht habe. Es sei also kein Diebstahl …

Jetzt sinn mer mal speziell und denken nach…
Wieso ist es kein Diebstahl, nur weil ein anderer davon weiß?
Wenn die Sachen nur in Sicherheit gebracht werden sollten – wo wären sie sicherer gewesen als auf einem königlichen Anwesen? In einem königlichen Tresor? Des Weiteren: die von Burrell „gesicherten“ Stücke gehörten Diana – die war tot – also gehörten sie ihren Erben. Wobei mir jetzt irgendwie zuallererst ihre Söhne einfallen.
An deren Stelle – da minderjährig – hätte Charles die Stücke für die Söhne an sich nehmen müssen.
Spannend, dass die Queen eingreift und all diese von mir genannten Punkt ad absurdum führt und damit auch noch durchkommt.
So viel zur „neutralen“ Gerichtsherrin.

Wahrscheinlicherer Grund des Eingreifens:
Man fürchtete, dass Zeugen Unliebsames zutage fördern könnten. Aussagen werden gemacht. Es wird nachgefragt. Man sieht nicht gut dabei aus.

Am Ende des Tages galt es, die Notbremse zu ziehen, was die Königin gemacht hat.

Und irgendwie fand das jeder okay.

Warum eigentlich?

Und auch was Andrew angeht, hat die Queen jahrelang die Türe zugehalten und Wachposten bezogen.
Zahlreiche Zeugen stehen jetzt auf und berichten, wie sie direkt angedroht bekamen, dass es Konsequenzen habe, wenn sie mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit gingen.
Der BBC wurde klargemacht, dass sie jeglichen Zugang zum Palast verlieren würden, wenn sie die Doku über Andrew, Sarah und Jeffrey machen würden.
Andrew Lownie bekam es mit dem geballten Rechtsberaterstab des Palastes zu tun, als er nur die Archive mit den Unterlagen über Edward VII für sein Buch „Traitor King“ einsehen wollte.

Er ist es auch, der der Öffentlichkeit in Erinnerung bringt, dass in den Archiven der königlichen Schlösser einige der größten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte lagern und der Öffentlichkeit vorenthalten werden, einfach, weil es die Krone so möchte. Es gibt auch keinerlei Handhabe, sie zu zwingen, einen Zugang zu ermöglichen, respektive eine Ausstellung zu organisieren.
Die Stücke bleiben einfach unter Verschluss, als besitze sie kein europäisches Staatsoberhaupt, sondern ein russischer Oligarch.

Wir sehen – das Königshaus wird immer dann aktiv, wenn es um die eigenen Interessen geht. Sieht man sich (heraus)gefordert, zieht man es vor, mit altbekannten Sprüchen wie „Never complain – never explain“ (Niemals bescheren – niemals erklären) die Menschen abzuspeisen.

Und in dieser Tradition stellt man sich vor den Sohn/ Bruder Andrew und hilft diesem, den Nachstellungen der Justiz zu entgehen.

JETZT ZEIGT ES SICH, WER DEN LÄNGEREN ATEM HAT. KÖNIGSHAUS ODER ÖFFENTLICHKEIT…

Verlierer Nr. 2
Das norwegische Königshaus

Zugegeben – sie sind in einem nicht auflösbaren Dilemma (eigentlich beide Königshäuser)…

Vor Jahren haben sie eine Art Ursünde zugelassen. Im einen Fall ein Prinz, der einfach mit allem durchkam und im anderen Fall, ein Prinz, der mit seiner Herzensdame durchkam.

Beides hätte gutgehen können, wäre den Nachrückern nicht ein gewisser Jeffrey Epstein begegnet.

Dieser packte die Royals wo sie verwundbar waren. Er war ein Mephistopheles, der sie in eine Welt entführte, die er aussehen ließ wie die jeweilige Traumwelt.
Mette Marit erlebte Bestätigung. Vielleicht sogar etwas, das sie für echte Freundschaft hielt. Sarah Ferguson bekam Geld und Anerkennung. Andrew Sex und Privatjets.
So bekam jeder wovon er träumte.
Und sage jetzt niemand, Royals hätten doch alles. Die könnten doch von gar nichts mehr träumen…

Sie biederten sich dem Financier mit Privatinsel an, glitten auf seiner Schleimspur dahin und dachten, die Party werde niemals enden.
Und was bekam Epstein im Gegenzug? Das Glitzern von Krönchen und jahrhundertealter Tradition.
Netzwerke! Die größten, besten, berühmtesten Netzwerke der Welt. Die Queen als ultimativer Jackpot!
Seine Lebensgefährtin Ghislaine Maxwell hatte einen „All Area“- Pass und konnte sich in den königlichen Palästen überall bewegen. Sarah Ferguson ermöglichte Führungen durch die Schlösser.
Sie alle benutzten jene Schlösser, die ihnen gar nicht gehörten als Kulissen für ihre Finanztransaktionen. Mit dem jahrhundertealten Pomp beeindruckten sie zweifelhafte Geschäftspartner.
Eine schmierige Truppe in einer Schmierenkomödie.

Timeline Jeffrey Epstein

1. Aufstieg und frühe Karriere

  • 1953: Geburt in Brooklyn, New York.
  • 1973–1975: Arbeitet als Mathematiklehrer an der exklusiven Dalton School in Manhattan.
  • 1976–1981: Startet seine Karriere an der Wall Street bei der Investmentbank Bear Stearns, wo er schnell zum Partner aufsteigt.
  • 1988: Gründung seiner eigenen Firma J. Epstein & Company. Er beginnt, ein Vermögen zu verwalten, unter anderem für den Milliardär Leslie Wexner.
  • 1990er Jahre: Erwirbt Immobilien weltweit, darunter ein Anwesen in Palm Beach und die Privatinsel Little St. James

2. Der erste Skandal (Florida-Verfahren)

  • 2005: Ermittlungen beginnen in Palm Beach, nachdem Eltern eine Anzeige wegen Belästigung einer Minderjährigen erstattet hatten.
  • 2008: Epstein schließt einen höchst umstrittenen „Non-Prosecution Agreement“(NPA). Er entgeht Bundesanklagen und bekennt sich lediglich in zwei Fällen der Prostitution vor einem Staatsgericht schuldig.
  • 2008–2009: Er verbüßt eine 13-monatige Haftstrafe, darf das Gefängnis jedoch an sechs Tagen die Woche für die Arbeit verlassen (Work Release). 

3. Rückkehr in die Elite und neue Vorwürfe

  • 2010er Jahre: Trotz seiner Registrierung als Sexualstraftäter pflegt Epstein weiterhin Kontakte zu Prominenten, Wissenschaftlern und Politikern.
  • 2018: Ein Enthüllungsbericht des Miami Herald rückt den Fall und den milden Deal von 2008 wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. 

4. Die finale Verhaftung und der Tod

  • 6. Juli 2019: Epstein wird am Flughafen Teterboro (New Jersey) festgenommen. Die Anklage lautet auf Sexhandel mit Minderjährigen und Verschwörung.
  • 18. Juli 2019: Ein Richter verweigert ihm die Freilassung auf Kaution; er bleibt im Metropolitan Correctional Center (MCC) in Manhattan in Haft.
  • 23. Juli 2019: Epstein wird mit Verletzungen am Hals in seiner Zelle gefunden und vorübergehend unter Selbstmordbeobachtung (Suicide Watch) gestellt.
  • 8. August 2019: Epstein unterschreibt sein letztes Testament.
  • 10. August 2019: Jeffrey Epstein wird leblos in seiner Zelle aufgefunden. Die offizielle Todesursache wird später als Suizid durch Erhängen festgestellt. 

Sein Tod löste zahlreiche Spekulationen und Verschwörungstheorien aus, da Sicherheitsvorkehrungen in der Nacht seines Todes missachtet wurden (z. B. schlafende Wärter, defekte Kameras). 

Geheimnisverrat?

Massive Vorwürfe gegen Prince Andrew

Immer, wenn man denkt, es könne nicht schlimmer kommen, hebt irgendwo irgendwer einen Deckel hoch und man kann in einen Topf schauen, in den man lieber nicht geblickt hätte …

Im Moment werden schier unfassbare Anschuldigungen laut, die sich aus den neu veröffentlichten Unterlagen von Jeffrey Epstein ergeben.

China- Gate

So ist seit 2005/ 2006 gerichtsnotorisch, dass Andrew einen direkten Informationskanal zum chinesischen Präsidenten Xi Jinping unterhielt.
Sein enger Vertrauter Yang Tengbo (genannt: „H6“) wurde vom britischen Inlandsgeheimdienst MI5 als mutmaßlicher Spion eingestuft und aus Großbritannien verbannt. Er soll versucht haben, Andrews Einfluss für politische Einflussnahme Chinas zu nutzen.
Tengo hatte Andrew unter anderem dabei unterstützt, eine Geburtstagskarte an den Präsidenten zu schreiben.
Das dürfte allerdings noch der harmloseste Freundschaftsdienst gewesen sein …

Es wird derzeit untersucht, ob Gelder aus China über die Initiative „Pitch@Palace“ an Andrew flossen. Der britische Geheimdienst warnte, Andrew sei aufgrund seines angeschlagenen Rufs anfällig für eine sogenannte „Elite Capture“-Operation Pekings gewesen.

From Russia With Love

In den im Februar 2026 veröffentlichten Epstein-Akten finden sich Hinweise darauf, dass Jeffrey Epstein versuchte, über seine Kontakte zu Andrew und anderen Prominenten Einfluss in Russland zu gewinnen. Es gibt jedoch keine Belege für einen direkten Verrat von Staatsgeheimnissen an den Kreml durch Andrew.
Berichten zufolge besaß Andrew sensible Dokumente (das sogenannte „Helmand-Dokument“) aus seiner Zeit als Handelsbotschafter. Es besteht der Verdacht, dass solche Informationen in den Dunstkreis Epsteins und damit potenziell an fremde Mächte gelangt sein könnten.

Ich fürchte, wer denkt, dass ein Jeffrey Epstein keine Gegenleistungen erwartet hat, ist ziemlich naiv. Und Andrew war sicherlich töricht und selbstverliebt genug, um dem Werben des Finanziers nachzugeben.

Bislang ist nur ein Bruchteil der Unterlagen ausgewertet und wir werden definitiv noch mit den Ohren schlackern. Dann geht es nicht mehr nur um solche Sex- Histörchen wie wir sie bislang von Andrew kannten …

Epstein – noch nicht das letzte Wort

Epstein – noch nicht das letzte Wort

Jeffrey Epstein, Polizeifoto 2006
Copyright: gemeinfrei

Die letzten Monate haben uns alle mit Neuigkeiten überzogen, auf die wir gerne verzichtet hätten.

Ein langer Schatten zieht sich, von New York ausgehend, über den gesamten Erdball. Von wem er ausgeht? Von Jeffrey Epstein, einem amerikanischen Investmentbanker und verurteilten Sexualstraftäter.
Ich glaube, ich muss seine Vita nicht noch einmal aufrollen, aber ich will einen genaueren Blick auf seinen Einfluss auf europäische Königshäuser werfen und das Ganze versuchen, in einen Kontext zu stellen.

Epstein hatte ein Netzwerk aus einfluss(reichen) Männern erschaffen, denen er bei allen Möglichkeiten junge Mädchen zum Sex zuführte. Diese Frauen waren sozusagen die Kirsche auf der „Entspannungstorte“ ihrer Meetings.
Weiterhin hat er wohl auch Informationen über diese Männer gesammelt – für Regentage. Sozusagen.

Die Geschichte von Epstein hätte eigentlich im Jahre 2019 ihr endgültiges Ende finden können, denn da wurde er erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden. Wie es heißt – unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen.
Sei es nun drum – ob er Selbstmord begangen hat, oder ermordet wurde – für uns viel spannender ist die Frage, wer sich alles in seinem klebrigen Netz verfangen hatte.
Zumal: welche (späteren) Royals…

Zunächst erwischte es Prince Andrew, da dieser direkt von Virginia Guiffre, einem der Epstein- Opfer öffentlich angeklagt wurde. Als sie drohte, ihn anzuzeigen, traf man eine außergerichtliche Vereinbarung mit ihr. Das Schweigegeld wurde von der Queen gestellt.
Auch wenn Andrew in seinem umstrittenen Maitliss- Interview behauptete, jederzeit mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten zu wollen, fand sich dann im Nachgang leider nie ein passender Termin.

Erst als König Charles im Spätsommer bei der Beisetzung der Herzogin von Kent ganz ungeniert mit seinem Bruder Andrew scherzte und plauderte, platzte der Öffentlichkeit die Hutschnur.
Prince William, dem der umtriebige Onkel schon lange ein Dorn im Auge war, schritt gemeinsam mit Stiefmutter Camilla zur Tat.
Kurz darauf verzichtete Andrew auf all seine Titel und Ehrenzeichen. Dass man es gestattete, dass er in der Erklärung schrieb, dies sei seine Entscheidung gewesen und damit seinen Bruder einmal mehr als Weichei dastehen ließ, steht auf einem anderen Blatt.
Auf diesem anderen Blatt steht auch die Frage, warum Andrews Töchter, die keine Working Royals sind, trotzdem auf Staatskosten Apartments im Kensington Palace und im St. James Palace haben, für die sie lediglich eine symbolische Miete entrichten.
Auf dem Blatt steht weiterhin die Frage, warum die Töchter jahrelang auf Staatskosten mit ihrem Wirtschaftsbotschafter- Vater um die Welt reisen durften, um dann unterwegs für ihre jeweiligen Arbeitgeber Verbindungen zu knüpfen.

Aber mit dem Ablegen der Titel schien dieser Alptraum für das Königshaus gebannt.

Wäre da nicht der US-Kongress, der einfach keine Ruhe geben will … Und die Öffentlichkeit, die ein Ende der royalen Anspruchshaltung auf Kosten der Nation fordert. Zumal für untätige Royals, die nichts vorzuweisen haben als ihre Geburt im richtigen Bett.

Derzeit fordert nun Premierminister Keir Starmer, Andrew solle vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses aussagen. Das hatte er schonmal gefordert, aber damals wurde er niedergeschrien.

Da man Andrew nicht dazu zwingen kann, wird er sich wohl kaum dazu herbeilassen, Rede und Antwort zu stehen. Er wird weiterhin behaupten, unschuldig zu sein und das Leben eines reichen Schnösels führen. Wer das bezahlt? Der König natürlich und damit der Steuerzahler.

Ich trete nun hier nicht an, über Spione, Politiker und Wirtschaftsbosse zu spekulieren – ich schaue mir bekanntlich vor allem die Königshäuser an und die sind ganz offensichtlich ein gefundenes Fressen für die Epsteins dieser Welt.

Meistens nicht besonders helle und umgeben von Ja-Sagern, lieben sie die Art und Weise, wie sie in den USA hofiert werden. Man mag es kaum glauben, aber selbst Royals können Fanboys und Fangirls werden, wenn sie bei einer Einladung neben einem Bill Gates oder Elon Musk stehen. Diese wiederum lieben es, nach Windsor Castle eingeladen zu werden und umgeben zu sein von Geschichte und royalem Pomp.

Und das ist nur der zuckrige Überzug auf der Torte.
Darunter liegt ein weniger appetitlicher Brei aus Geben und Nehmen. Aus Beziehungen, Geheimnissen, Druck. Aus Menschen, die gelernt haben, dass niemand ihnen was kann. Dass sie mit allem durchkommen. Und … ihren Opfern.

Und damit kommen wir nach Norwegen und Schweden, denn bis dorthin reicht der Schatten des Jeffrey E.
In Schweden hat es Prinzessin Sofia, die Schwiegertochter von Königin Silvia und König Carl Gustav erwischt und in Norwegen Kronprinzessin Mette Marit. Immerhin die künftige Königin …
Was die beiden gemeinsam haben?
Nun – die Vergangenheit als das, was man gemeinhin als „Partygirl“ bezeichnet. Gutaussehende junge Frauen, die sich in einer Spaßgesellschaft bewegen, in der ein munteres Laissez Faire herrscht. Ein Gebäude, das auf den Säulen Feiern, Spaß, Drogen und Geld ruht.
Hier fanden und finden sich die Reichen und Mächtigen ein. Vor allem aber Männer, die den Partygirls bieten, was diese wollen: ein gutes Leben in Reichtum und Einfluss. Passt dieser Life-Style zu einem Königshaus?

Nein!

Und nun werden jene Partygirls von damals von eben jener Vergangenheit eingeholt.
Es werden E-Mails bekannt, die zwischen ihnen und JE hin und her gingen.

Mal so gefragt – glaubt irgendwer, dass ein Epstein – nachdem seine guten Freundinnen in die entsprechenden Kreise eingeheiratet hatten – nur noch goldige Selfies mit den Royals erwartet hat?
Lassen wir uns nicht in die Irre führen. Epstein war Geschäftsmann. Bei dem hing an allem ein Preisschild und er hat sich am Ende mit absoluter Sicherheit sein Pfund Fleisch geholt. Seine Gäste mögen Fanboys gewesen sein – er war es mit Sicherheit nicht.

Sofia Hellqvist – eine nordische Schönheit, die von Epstein das Angebot bekam, ihr einen Platz auf einer Schauspielschule sowie einen auf seiner Privatinsel zu verschaffen… glaubt irgendwer, dass Epstein nicht erwartet hat, dass sie sich erkenntlich zeigt?
Mette Marit Tjessem Høiby – ein weitere nordische Schönheit, die ihren guten Freund Jeffrey fragte, ob es wohl unpassend sei, dass sie ihrem fünfzehnjährigen Sohn (Marius) ein Wallpaper mit zwei nackten Surferinnen geschickt habe.
Hi- hi- hi und ha-ha-ha. Wie witzig…

Aber wir alle haben ja gelernt, dass man nicht auf die Vergangenheit einer königlichen Braut schauen darf, wenn sie doch so herzig und nett/ adrett daherkommt. Wenn sie eine solch wunderbare Prinzessin ist.

Möglicherweise ist aber auch Vorsicht geboten, wenn Prinzen mit Bräuten ankommen, die außer einem großen Loch in ihrem Lebenslauf nicht viel vorzuweisen haben. Und vielleicht sollten wir uns daran erinnern, zu welchen Personen Royals Zugang haben… Könnte es eine charmantere Art der Einflussnahme geben, als eine kleine Plauderei bei einem schönen Essen in einem königlichen Schloss mit einer schönen Frau?

Dass Royals gerne solche Beziehungen nutzen, sehen wir nicht zuletzt bei Andrew, der als Wirtschaftsbotschafter seine Kontakte zu zwielichtigen Oligarchen genutzt hat, um ein Millionenvermögen anzuhäufen. Freunde, die zur Stelle waren, als er sein Haus Sunning Hill einfach nicht loswurde und die – ohne zu zögern – mehrere Millionen mehr bezahlt haben, als für das Anwesen verlangt wurde. Ja – Honi soit qui mal y pense…
Und wer glaubt, dass diese Freunde keine Gegenleistung erwarten?

Inzwischen wissen wir, u.a. dank dem Buch „Entitled“ von Andrew Lownie, wie eifrig Andrew am Aufbau und der Verwaltung seines Privatvermögens gearbeitet hat. Dass seine (Ex)Frau Sarah Ferguson und er das Geld allerdings schneller ausgegeben haben als eingenommen, steht auf einem anderen Blatt.
Man bekommt da schon den Eindruck, dass Royals, die nicht scharf auf Termine sind, ihre Zeit lieber ihren privaten Finanzen widmen als dem öffentlichen Wohl.
Oder wie sagte Lownie: „Sie geben gerne Geld aus. Nur nicht ihr eigenes…“

Was lernen uns nun all diese Skandale?
Ob es den Fürstenhäusern passt, oder nicht – wir brauchen Transparenz! Nicht MEHR Transparenz, sondern überhaupt mal Transparenz. Es kann nicht sein, dass man die Öffentlichkeit damit abspeist, die Royals arbeiteten halt „hinter den Kulissen“ unermüdlich. Wenn sie die Beziehungen, die sie in ihrer öffentlichen Position knüpfen, in ihr Privatleben mitnehmen und dort davon – nicht zuletzt finanziell – profitieren.
Wenn sie Millionen von einem Oligarchen kassieren, dann brauchen sie die Steuergelder ja offensichtlich nicht. Wenn sie keine Termine wahrnehmen, dann sollen sie auch keine steuerfinanzierte Security bekommen, oder eine steuerfinanzierte Apanage.
Wenn die Queen bezüglich Andrew gewarnt wird und daraufhin absolut nichts geschieht, dann kann das nicht sein.
Wenn die BBC einen Bericht über Andrew machen will und man daraufhin klipp und klar sagt, dann verlöre die BBC den Zugang zum Königshaus – dann kann das nicht sein.
Wenn das norwegische Kronprinzenpaar von Marius Freundin und ihrer Mutter gewarnt wird bezüglich Marius‘ Problemen und nichts geschieht, sondern weiter zwielichtige Gestalten auf Skaugum feiern kommen, dann kann das nicht sein.

Es müssen also unbedingt Strukturen geschaffen werden, um solches künftig zu verhindern. Die Personen, mit denen Royals sich umgeben werden ganz offensichtlich zu wenig bis gar nicht überprüft. Sicherheitsfreigaben existieren nicht. Jeder Andrew bekommt Zugang zu geheimdienstlich relevanten Dokumenten, auf die jeder seiner „Freunde“ Zugriff hat.
Ganz zu schweigen von den gegnerischen Geheimdiensten, für die die Skandale eines Royals unbezahlbar sein dürften, wenn es darum geht, ihn – oder seine Familie – nun sagen wir … gewogen zu stimmen.

„Judith und Hamnet“: Sechs Richtige mit Zusatzzahl

„Judith und Hamnet“: Sechs Richtige mit Zusatzzahl

Da ich immer wieder höre, wie sehr euch die historischen Romane gefallen, habe ich mich umgeschaut und bin auf einen der besten der letzten Jahre gestoßen:
„Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell.
Erschienen ist das Ganze im Piper Verlag. Ich persönlich habe es als E-Book gelesen, aber ihr bekommt es natürlich auch als Printausgabe.

Selbst bin ich über dieses Buch tatsächlich schon im Sommer gestolpert, da war ich mit meinem Sohn in England und wir waren auch in Stratford-upon-Avon, der berühmten Shakespeare-Stadt.

Shakespeares Elternhaus in Stratford-upon-Avon

In Stratford gibt es einige Buchgeschäfte und noch eine Handvoll Häuser, die man besichtigen kann, die mit Shakespeare selbst zu tun haben.
Bevor ich anfange, den Roman vorzustellen, möchte ich euch ein bisschen was über Stratford erzählen. Es ist im Prinzip eine sehr hübsche Stadt, allerdings gibt es in England wesentlich schönere kleine Orte, die nicht derartig von Touristen überlaufen sind. Das ist in den Cotswolds immer ein bisschen schwierig, weil die hübschesten Orte voll touristisch erschlossen sind, wie man so schön sagt.
Wir waren z.B. in Castle Combe – da gibt es einen Parkplatz vor der Dorf, auf den man sich stellen muss um dann zu Fuß in den Ort zu kommen.

Mit Stratford-upon-Avon habe ich persönlich soweit abgeschlossen.
Das Ganze vor dem Hintergrund, dass es für mich nicht mehr gutierbar ist, weil jetzt sogar schon diese silber angemalten Automatik-Menschen vor den Sehenswürdigkeiten rumstehen und nach Münzen gieren.
Wer noch nie in Stratford war, aber Shakespeare mag, dem sei es natürlich empfohlen, sich das Ganze mal anzugucken. Offiziell gibt es fünf Häuser, allerdings ist das Haus, in dem Shakespeare aufgewachsen ist, nicht mehr vorhanden. Es steht auf demselben Areal ein später errichtetes Haus.
Jenes Haus, in dem er mit seiner Familie gewohnt hat, ist schon interessanter, allerdings sind auch darüber gefühlte Millionen von Touristen hinweggegangen. In Stratford legt man sehr viel Wert auf das Pfund der Touristen, aber man bekommt relativ wenig zurück.

Was ich aber dort im Museumsshop entdeckt habe, ist der Roman „Hamnet“.

Ich wollte ihn mir dort schon kaufen, habe es dann aber gelassen, bis ich wieder daheim war. Dann habe ich entdeckt, dass es eine deutsche Übersetzung gibt. Im Original heißt das Buch einfach nur „Hamnet“, in der deutschen Übersetzung heißt es „Judith und Hamnet“, weil – wichtig – der Roman dreht sich um das Zwillingspaar Judith und Hamnet, die Kinder von William Shakespeare.

Warum stelle ich euch dieses Buch vor? Weil es ganz ungewöhnlich geschrieben ist. Ich bin ein bisschen „geschmecklerisch“, was historische Romane angeht. Früher wollte ich viel über die Zeit lernen, heute sprechen mich Romane an, wenn sie von der „Schreibe“ her besonders sind. Ich mag weniger die Sachen, die brav runtererzählt sind. Bei Rebecca Gablé beispielsweise sind mir die Figuren oft zu „straight“ von A nach B erzählt, ohne große Entwicklung oder „Sapperlot-Momente“, wo man denkt: „Wow, das habe ich nicht kommen sehen.“

Mit Hamnet habe ich einen Roman entdeckt, wo nicht nur jede Menge dieser Sapperlot-Momente passieren, sondern wo ich Menschen und ihre Beziehungen sehr wahr und vielschichtig dargestellt bekomme. Maggie O’Farrell schafft es sprachlich, diese Interaktionen wunderbar darzustellen. Der Roman beginnt damit, dass Judith, die eine Hälfte des Zwillingspärchens, krank wird – sie hat offensichtlich die Beulenpest. Ihr Bruder Hamnet eilt durch das leere Haus und sucht nach Hilfe, findet aber niemanden. Die Autorin nimmt uns so geschickt an die Hand, dass man sich vollkommen mit Hamnet identifiziert. Die Szene spielt sich vor den Augen des Lesers wie ein Film ab.

So schreibt O’Farrell nicht einfach wie die Pest nach Stratford kam und wie sich Judith infizierte – sie nimmt die Leser förmlich zu einer Abenteuerfahrt mit. Wir lernen den Übertragungsweg kennen – aber anhand von Figuren, die uns innerhalb weniger Sätze ans Herz wachsen. Wir betrachten den Übertragungsweg sozusagen aus einer beinahe himmlischen Position heraus, wo wir alle wissen (oder ahnen), während die Betroffenen ahnungslos in ihren Untergang laufen.

Es gab diese Ausbrüche der Pest immer wieder. Ein Heilmittel gab es nicht. Die Menschen damals hatten viel Ahnung von Kräutern, weil Ärzte teuer und im Normalfall ahnungslos waren. Ein Küchengarten war immer auch ein Heilkräutergarten. Das Buch stellt dieses Leben in und mit der Natur wundervoll dar. Ich habe mich richtiggehend in die Atmosphäre der Shakespeare-Häuser zurückversetzt gefühlt.

Hier drüber seht ihr zwei Aufnahmen aus Anne Hathaways Haus in Shottery, vor den Türen von Stratford, die ich ebenfalls im letzten Sommer aufgenommen habe.

Kein Wunder, dass der Roman umgehend verfilmt wurde!
Wie filmreif O’Farrell schreibt, seht ihr hier:

Sie stehen lange auf dem Feld, Bartholomew, John und Joan. Die anderen Kinder sehen unbemerkt, versteckt hinter einer Mauer, zu. Nach einer Weile tuscheln sie untereinander: »Ist es entschieden, ist es beschlossen, ist Agnes zu ihrem Haus gegangen, wird sie vermählt werden, wird sie nie wiederkommen?« Bis der kleinste Bruder dieses Spiels, dieses Herumstehens an irgendeiner Mauer überdrüssig wird und quengelt, dass er heruntergelassen werden will. Die Schwestern aber wenden ihre Augen keinen Moment lang von den drei Gestalten ab, die zwischen den Schafen stehen. Die Hunde rascheln und gähnen, legen den Kopf auf die Pfoten und heben ihn hin und wieder, um fragend zu Thomas zu schauen. Sie sehen, wie ihr ältester Bruder den Kopf schüttelt, sich zur Seite abwendet, als wolle er das Gespräch beenden. Der Handschuhmacher scheint inständig zu bitten, indem er erst die eine, dann die andere Faust aufmacht. Er zählt etwas an den Fingern seiner rechten Hand ab. Joan spricht aufgebracht und lange, wobei sie mit den Armen rudert, auf das Haus deutet, die Hände in ihre Schürze krallt. Bartholomew starrt grimmig auf die Schafe, bevor er die Hand ausstreckt, ein Schaf am Rücken packt und seinen Kopf in Richtung des Handschuhmachers dreht, als wolle er dem Mann in Bezug auf das Tier etwas beweisen. Der Handschuhmacher nickt heftig, hält eine wortreiche Rede, lächelt dann wie im Triumph. Bartholomew klopft sich mit seinem Knüppel gegen den Stiefel, ein sicheres Zeichen dafür, dass er unzufrieden ist. Der Handschuhmacher tritt näher; Joan weicht nicht zurück. Der Handschuhmacher legt Bartholomew eine Hand auf die Schulter; der Bauer lässt ihn gewähren. Dann schütteln sie sich die Hand. Der Handschuhmacher mit Joan, und dann mit Bartholomew. »Oh«, sagt eines der Mädchen. Die Kinder atmen auf. »Es ist beschlossen«, flüstert Caterina.

An dieser kleinen Szene erkennen wir die Meisterschaft der Autorin.
Wir sehen die Szene der Eheverhandlungen zwischen den Shakespeares und den Hathaways aus der Perspektive von Agnes Geschwistern, die die Erwachsenen beobachten. Wir wissen nicht mehr als sie, was zur Spannung der Szene beiträgt (inklusive der falschen Schlüsse, die gezogen werden…) – umso überraschender das Ergebnis …

Es sind sehr realistische Menschen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Spannenderweise heißt die Heldin im Roman Agnes (oder Anis gesprochen). Historisch ist sie als Anne Hathaway bekannt, aber zu der Zeit war der Name Agnes/Anis/ Anne austauschbar. Die Autorin wählte diesen Namen – wie sie sagte- bewusst, um die Figur von den Klischees zu lösen. Shakespeares Name selbst wird im ganzen Buch nie erwähnt, obwohl jeder weiß, wer gemeint ist. Er ist eine wichtige Nebenfigur. Man erfährt, wie er versucht, der Brutalität seines Vaters in Stratford zu entkommen, welche Hoffnungen er in die Ehe mit Agnes setzt. aber auch an ihrer Seite findet er keine Ruhe.

Historisch gesehen wissen wir wenig über Shakespeares Frau. In seinem Testament vermachte er ihr das „zweitbeste Bett“, was zu vielen Spekulationen führte. Er hat die wesentlich ältere Frau mit 18 geheiratet, da sie bereits von ihm schwanger war. Nach ihrem Tod wurde sie neben ihrem bereits verstorbenen Mann begraben.
Wesentlich mehr ist nicht bekannt.

Man bekommt in dem Roman ein sehr gutes Gefühl dafür, wie entschleunigt, aber auch aufwendig das Leben damals war. Wenn man heute Hilfe braucht, greift man zum Handy. Damals war man darauf angewiesen, dass z.B. Briefe durch „Goodwill“ von Reisenden weitertransportiert wurden. Analphabetismus war ein großes Thema; selbst Shakespeares Kinder konnten kaum lesen.
Es herrschte ein tiefes Wissen darüber, dass sich die Existenz von einer Sekunde auf die andere ändern kann. Man könnte auch Schicksalsergebenheit nennen.
Dieses Wissen wird auf die Probe gestellt, als eben nicht Judith an der Pest stirbt, sondern ihr Zwillingsbruder Hamnet.
Man erlebt eindringlich, wie die Familie mit dem Verlust umgeht. Judith wartet Nacht für Nacht am Haus der Großeltern auf ihren Bruder. Es ist unglaublich bewegend und ehrlich geschildert.

Nicht ohne Grund war Queen Camilla bei der Filmpremiere, wurde der Roman doch in ihrem „The Queen’s Reading Room“- Projekt empfohlen.

Gegen Ende des Romans erfährt Agnes übrigens, dass William in London ein Stück namens Hamlet aufführt.
Sie reist empört nach London, um ihn zur Rede zu stellen, weil sie glaubt, er schlage Kapital aus dem Tod des Sohnes. Was passiert als sie das Stück sieht, will ich hier natürlich nicht verraten…

FAZIT
„Judith und Hamnet“ ist ein wunderbarer Roman, den man einfach zur Unterhaltung lesen kann, um ins 16. Jahrhundert einzutauchen – aber auch mit tiefem emotionalem Gewinn. Wobei er nicht für einen Moment gefühlsduselig oder gar langweilig wird. O’Farrell beschreibt zutiefst menschliche, wahre Interaktionen. Man ist ganz dicht bei den Personen, denn gewisse Dinge ändern sich einfach nicht.

Ich möchte euch dieses Buch ganz besonders ans Herz legen. Schreibt mir gerne in die Kommentare, ob ihr es gelesen habt. Wie hat es euch gefallen? Hat es euch Lust gemacht, noch andere Bücher von O’Farrell zu lesen?